In Limbach rockten Teenager & Junggebliebene bei 2. Weihnachtsrock mächtig ab - Kultbands "Elektrisch Hildegard" & "Myfriendsrival" lockten in volle Alte Schule

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Limbach. Das proppenvolle Limbacher Bürgerhaus „Alte Schule“ mit hunderten Besuchern wurde am ersten Weihnachtsfeiertag zu einem wahren Mekka und Pilgerstätte der Jugend: „Frohe Weihnachten“ hörte man überall.  Beim zweiten Weihnachtsrock mit den beiden Partybands aus dem Kirner Raum, der „Elektrisch Hildegard“ und „Myfriendsrival“ als Vorgruppe, landete der SV Limbach einen Volltreffer: „2011 war keine Eintagsfliege, der Erfolg gibt uns recht“, sagte Vorsitzender Oliver Mayer quietschfidel.

Schon in der Limbacher „Flakhalle“ wurden einst große Musikveranstaltungen gefeiert, drei Jahrzehnte lang bis 2009 hieß es traditionell als einzige Veranstaltung im weiten Umkreis am ersten Weihnachtsfeiertag  „Tanz beim Franz zur X-mas-Party“. Dies zog magisch Jugendliche und all jene an, denen zu Hause quasi die Decke auf den Kopf fiel. „Gruppenzwang“ sagten die Otzweilerer dazu, „authentischer Musikgenuss“ eine Clique aus Weitersborn und „Freunde treffen“ Schweinschieder. Gegen 23 Uhr vermeldeten SVL-Vorstandsmitglieder Rekordbesuch und volles Haus. Bis 30 Helfer und vier „Security“- Kräfte waren im Einsatz.

Die Vorgruppe „Myfriendsrival“ mit gecoverten Songs aus dem Hardrock und Heavy-Metal-Genre mit punkischen Sequenzen und funkischen Off-Beats, die auf das Publikum zuweilen wie ein Aufputschmittel wirken, heizten mächtig ein und ging ab wie das sprichwörtliche „Rot`Mopedche“. Die Band kennt man von „Rock im Daal“, der Kirner Rocknacht oder von Auftritten bei Shorty in Bärenbach und aus der Region. Frontmann ist Gregs (Gregor Prinz) aus Kirn-Sulzbach, der diesen Part absolut klasse lebt und souverän rüberbringt. Flum (Andreas Lerner), Luki (Lukas Rauter) und Niggel (Christian Pressnick) bilden seit fünf Jahren die Band, letzterer spielt auch bei der „Elektrisch Hildegard“ und sorgt dafür, dass die Bässe groovig wummern und jeder im Saal genau weiß, wo die Magengrube liegt.

Es war Mitternacht, als letztere Band ihre Fans begrüßten und erst einmal „frohe Weihnachten“ wünschten. Für den verletzten Michi Anton spielte Benny Schick, der schon bei „Orange Butt“ und „Mother of Pearl“ aufmischte. Die „Elektrisch Hildegard“ sind allesamt Idealisten, die ihr handgemachtes Metier von der Pike auf lernten, Psychotherapeut Olaf Anton kam aus Groß-Zimmern bei Darmstadt angereist.

Hier wird gecovert, was das Zeug hält: Oldies und Ohrwürmern von Black Sabbath, „Green Day“, „Foo-Fighters“ oder der vor 20 Jahren gegründeten „Bloodhoundgang“ kamen an. Vor allem aber bedient sich die Band dem reichen Fundus der AC/DC-Hits ab den 1970-er Jahren bis hin zu aktuellen Rock-Coverversionen.


2. SVL Weihnachtsrock

Frontamann Greg aus KiSu

Das Bürgerhaus war um Mitternacht voll

Die Band hinterließ sehr gute Visitenkarte