NASA-Shuttle Ära endet - Florida eine Reise wert - Otzweilerer waren da!

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Sunshine-State Florida hat viel zu bieten und zu Jahresbeginn eine Reise wert- Vor 25 Jahren Challanger Desaster - Rückblick - Andere Länder, andere Sitten! Amis sind Materialisten - mögen "Bigger is Better", Fast-Food & Kreditkarten!

>>>FOTOS UNTEN << Eine Ära geht zu Ende: Vor 25 Jahren, am 28. Januar 1986, explodierte kurz nach dem Start die Raumfähre Challenger und beendete in einem Fiasko für drei Jahre die amerikanischen Träume: Es war die 25. Spaceshuttle-Mission, die zehnte der Raumfähre Challenger (Herausforderung), sieben Astronauten, darunter Lehrerin Christa McAuliffe als erste „ganz normale“ Bürgerin, die unter 11.000 Kandidaten ausgewählt worden war. Dieser Sieg brachte ihr kein Glück! Die NASA-Crew bestand aus Kommandant Francis R. Scobee, Shuttle-Pilot Michael J. Smith, den Missions- und IT-Spezialisten Judith A. Resnik, Ellison S. Onizuka und Ronald E.McNair, sowie dem Nutzlastspezialisten Gregory B. Jarvis und der Lehrerin. Es war mit minus drei Grad ein kalter Januarmorgen, als die Raumfähre auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral im U.S.-„Sunshine State“ Florida abhob und eine Minute später in einem riesigen Feuerball explodierte. Ursache: defekte Dichtungsringe an einer der beiden Feststoffraketen. Nach Auswertung aller Daten könnten die sieben Astronauten noch am Leben gewesen sein. Ihre Kabine löste sich vom Rumpf des Gleiters und stürzte 25 Sekunden lang im Sturzflug in den Atlantik. Der damalige US-Präsident Ronald Reagan sagte in seiner Rede an die Nation: „Die Zukunft gehört dennoch den Mutigen, die Raumfahrt werde erfolgreich bleiben“. 2003 brach die Columbia beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre auseinander. Unterdessen hat Barack Obama als 44.US-Präsident den Weltraumshuttleflug abgehakt, 2011 soll die letzte auf der Rampe stehen. Erinnerungen an eine lange Ära, noch bevor Neil Armstrong mit Apollo 11 am 21. Juli 1969 um 3.56 Uhr (MEZ) als erster Mensch den Mond betrat, werden bleiben: Die Amis und die NASA sagen zu dieser Epoche: „The Dream is Alive“ und dies ist überall in Florida lebendig. Träume Richtung Mars 2035 werden weiter leben! Weitere Infos: www.nasa.gov.

Amerika ist und bleibt das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Vor zehn Jahren wurden für über sechs Millionen Bewerber weniger als 50.000 begehrte „Green-Cards“ verlost. Nicht nur Ost-und Westküste sind für europäische Urlauber oder Globetrotter interessant: Jeder Besucher, wenn er denn erst einmal alle möglichen Visa- und Einreise-Kontrollen bis an die Grenze der Schikanierung überstanden hat, erlebt, wie klein sein bisheriger urbaner Kosmos auf dem EU-Kontinent doch ist: „Thing Big“ ist ein geflügeltes Wort in den USA. "Nothing is free" ebenfalls und das Essen soll schnell, bequem und doch ruhig "Fast-Easy & Economy" sein. Ganz wichtig vor Antritt: Sich selbst kundig machen über sein Reiseziel, über Land und Leute, Sitten und Bräuche selbst! informieren. Es ist beispielsweise nicht ratsam, in der Hurrikan-Saison nach Miami zu fliegen. Und: Oft erhält man von seiner Bank beim Umtausch 100-Dollar-Noten für die Erstausstattung vor Ort.Ein Schwachsinn: Dann steht man bei McDonald am Hamburger-Tresen, und die nehmen nur 20-Dollar-Scheine an! Mit den Euro Scheinen dürften mittlerweile auch die Amis klarkommen. Im Jahre 2000 mussten sie noch beim Umtausch eines 1000-Mark-Scheines internationale Kladden wälzen, die doppelt so dick wie die Bibel waren. Bis der 1000-Mark-Schein alle Echtheits-Hürden genommen hatte, war er nur noch umgerechnet 803.- D-Mark wert. 20 Prozent säckelten die fürs Umtauschen ein! Also Leute, aufgepasst: Information ist immer eine Holschuld! Nicht nur deshalb, sondern gerade deswegen ist ein Besuch nach Amerika sehr empfehlenswert und fürs weitere Leben prägend. Reisen bildet bekanntlich. Wer einmal in Amerika war, weiß, wie klein Deutschland wirklich ist. Viele aus Otzweiler wie beispielsweise TCO Vorsitzender Norbert Gehres mit Frau Sabine oder Friedbert Müller mit Freunden waren schon mehrfach in den USA, in L.A. bei der Fußball WM und sogar in den Twin-Towers, die als World-Trade-Center (WTC) besser bekannt sind und die es seit „Nine-Eleven“(11.September 2001) nicht mehr gibt.

Unsere Bilder zeigen Florida, Miami-Vice-Seaside, das Kennedy-Space-Center in Cape Canaveral, die Everglades, Orlando, und da, wo man dem Mann des Millenniums Thomas Alva Edison und Henry Ford ein Denkmal setzte: In Fort Myers.