RÜCKBLICK: Vor 2 Jahren: Oster-Gala in Merxheim "30 Johr-Kinnerchor"

Kategorie: Merxheim, Kunst und Kultur, Lokale News an Nahe und Glan

 

Rückblick- Ostern 2011: Fotos unten anklicken Merxheim. "The Best of"- In der Merxheimer Mehrzweckhalle standen über 100 begeisterte Akteure auf der Bühne und präsentierten zwei Mal das eigens geschriebene Musical „30 Jahr- Kinnerchor“. Auf Nachwuchssuche hoben  die Gründerväter vom MGV Harmonie Merxheim den Kinder- und Jugendchor aus der Taufe. „Die Investition hat sich gelohnt, wir feiern seitdem eine einzigartige Erfolgsstory“ resümierten die Erzähler und Vorstandsmitglieder Ingrid Hubert und Andreas Schmitt.Packende Geschichten und bunte „Stories“ aus beliebten Musicals gab es in allen Facetten von melancholisch bis überschwänglich zu sehen und hören. Eine professionelle Band mit Heidrun Eggert (Piano), Walter Krass, Christoph Albrecht und Jürgen Kochler begleitete alle Sequenzen und Solistengesang vom Feinsten. Jubelrufe und Szenenapplaus gabs zur Genüge und beim Finale stehenden Applaus. Denn immer, wenn die Zuschauer keine Steigerung mehr vermuteten, kam eine neue Überraschung. Schon im ersten Teil waren die Besucher von den zauberhaften Kostümen bei Gospels mit den Musical-Nonnen von „Sister Act“, Broadway- oder „High School“- Tänzen aus Grease mit farbenfrohen Röcken oder den Erzählmärchen „Tabaluga“ und „Die Schöne und das Biest“ fasziniert. Märchen „schreibt bekanntlich die Zeit“, hieß es da, und so waren es die kleinen Passagen, besondere Anekdoten und Erzählungen aus drei Jahrzehnten, die dieses extravagante Musikspektakel „30 Johr- Kinnerchor“ noch einmal bei Groß und Klein, Jung und Alt so lebendig werden ließen. Alle haben quasi am Drehbuch mitgearbeitet, Regie führte Ramona Wöllstein. Wie es ist beim ersten Kuss, wenn man verliebt ist, „Schmetterlinge im Bauch spürt und unter einem der Boden weg bricht…“, dazu sang der Chor „The Rose“. Herzzerreißend sentimental, klasse inszeniert. Spielszenen von lockeren Probestunden als ein Bub türmte, weil er „etwas Besseres zu tun habe“ und doch wieder kam, waren sehenswert. Man habe in drei Jahrzehnten „wunderbare gemeinsame Jahre mit tollen Erlebnissen und unvergesslichen Erinnerungen“ gehabt, sagten Chronisten. Den ersten Chorleitern Josef Winter und Udo Schneberger folgten Susanne Ullmann, Melanie Biermann (geb. Endres), Melanie Loch und damals, 12-jährig, Ramona Ottenbreit.Der 15. Geburtstag war die Geburtsstunde des Elternchores, der den Kindern „nur ein Ständchen“ singen sollte: Beim Ostermusical sangen drei Dutzend Mütter und Väter euphorisch freudestrahlend eine Hommage auf ihr eigenes „graues Haar“ (Gruppe PUR), oder ganz fetzige Rockpop-Klassiker und Abba-Schlager. Spontan wurde die Bühne für Sketche zum Wohnzimmer. „Schlager-Fuzzis“ anno dazumal (Roy Black und Anita) oder ein knallrotes Gummiboot wurden aufgeführt, das Abba-Kult-Musical „Mama Mia“ oder „It´s Raining Men“ waren Höhepunkt im zweiten Teil, in dem sich die „Blues-Brothers“ die Ehre gaben. „Afrika“ durfte nicht fehlen: „Wie sollen Eltern afrikanisch singen, wenn sie die Worte nicht aussprechen können?“ lästerten die „Kids“, und waren verblüfft. Bekanntlich wurde für das Schulprojekt Gando in Burkina Faso eine vierstellige Summe gespendet. Über das absolvierte „gigantische Mammutprogramm“ waren alle erleichtert: Gerührt, glücklich und zufrieden Ramona Wöllstein nach fast vier Stunden, als über 100 Aktive auf der Bühne mit brennenden Wunderkerzen sangen. Klar, dass sie intern für ihre 20-jährige Chorleitertätigkeit geehrt und mit Lob überschüttet wurde. Vorstandsmitglied Kerstin Wilhelm nannte sie unter lautem Applaus „die Chefin, und Vater Stefan den Chef“ einer einzigartigen Erfolgsstory, die fortgeschrieben werde.


Solistische Eleganz

Begeistertes Publikum

Wunderkerzenfinale

Its Raining Men

Waterloo und Abbamix