Sternstunde im Kaisersaal - Divas stimmen auf X-Mas ein

Kategorie: Bad Sobernheim, Kunst und Kultur

 

Bad Sobernheim. Zum vorweihnachtlichen Gipfeltreffen 2010 ließen es drei Diven im Kaisersaal mächtig krachen: „A Diva´s Christmas“, hieß das X-mas-Konzert der Extraklasse: „Pop meets Klassik meets Gospel“. Auf gut Deutsch: Popstimme Ully Mathias trifft Sopranistin Birgit Auweiler als „Die Nachtigal vom Nahetal“ sowie Gospel- und Soul-Queen Jessica Born. Seit Wochen restlos ausverkauft strahlte VG-Bürgermeister Rolf Kehl bei der Begrüßung: Gemeinsam mit der Stadt und der Werbegemeinschaft „So Aktuell“ als Veranstalterteam sei man bestrebt und hoch motiviert gewesen, den überaus erfolgreichen „Soo-Nahe-Konzerten“ mit diesem speziellen Weihnachtskonzert die Krone aufzusetzen. „Ihr aller Besuch ist uns Ansporn und Verpflichtung für 2011“ versprach Rolf Kehl, und verteilte Vorschußlorbeeren, denen die drei Diven vollends gerecht wurden. Bandleaderin und Popstimme Ully Mathias stellte Sopranistin Birgit Auweiler über ihr klassisches Genre hinaus als „Die Nachtigal vom Nahetal“ vor, die beiden Bad Sobernheimer Künstlerinnen par Exzellent genossen ihr Heimspiel sichtlich von der ersten Minute an. Mit Jessica Born aus dem Bayrischen, die freudiger Erwartung entgegensieht, hatten sie eine „Gospel- und Soul-Queen“ als dritte Diva verpflichtet. Dementsprechend facettenreich ausgewogen ließ das musikalische Repertoire vom festlichen Hymnus „Gloria in Excelsis Deo“ über beliebte traditionelle Klassiker bis hin zum Gospelmedley in feierlicher Gospel-Robe keine Wünsche offen. Bei „Oh Happy Day“, „Amen“ oder tiefreligiöser Lobpreisung auf das Jesuskind klatschte und sang das begeisterte Publikum im Kaisersaal gerne mit. Das Ambiente war dekorativ einladend, das Bühnenbild ein Hingucker, und in der Pause sorgte die Lohmühle von Udo Maletzke für ein appetitliches „Amuse gol“. Bewegende Arien, flockige Pop-Classics, deutsche und amerikanische Weihnachtslieder oder der Teenager-Song „Only Hope“ aus den 80-ern im Walzerrhythmus? Gerne!, Bitteschön: „Ave Maria“ traf auf „Last Christmas“, „Stille Nacht“ auf „Rudolph- the rednosed Rentier“ oder „Herbei, o ihr Gläubigen“; - Perfektion traf auf Emotion und pure Sangesleidenschaft. Die professionelle Begleitband um Arrangeur und Produzent Alex Mathias stand dabei keineswegs im Schatten. Sie setzte virtuos Akzente, hofierte die charmanten Solistinnen mit humorvollen Einlagen Instrumental und rollte ihnen sprichwörtlich den roten Teppich aus. Brillant meisterten die Diven ganz schwierige Passagen mühelos. Sie machten ihrem Namen in weihnachtlicher Vorfreude alle Ehre und sie erklärten, warum sie „Ein schöner Tag“ als Amazing-Grace lieber in Englisch singen, oder mit „O Holy Night“ für Nana Mouskouri eine Hommage sangen.

„Niemand soll alleine sein, Kriege sollen zu Ende geh`n und jedes Kind die Sonne seh´n!“ mit diesem frommen Wunsch eröffnete Ully Mathias das Weihnachtskonzert. „The Rose“ zelebrierten die drei Diven als krönende Zugabe: Leidenschaftlich hingebungsvoll wie aus einem Guss in Klang und Perfektion so originell, dass Bette Midler neidisch geworden wäre. Rosen waren das Stichwort für die Stadtspitze um deren Bürgermeister Michael Greiner und die felkestädtische Kaufmannschaft, die für ein herausragendes Konzerterlebnis dankte: „Wir wissen, was für brillante Stimmen wir haben, jetzt kann Weihnachten kommen….“, war ausgesprochener und allgemeiner Tenor. >>>Bilder von links: Birgit Auweiler, Ully Matthias und Jessica Born.

 


Drei Diven ließen...

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