Kirn soll Zentrum von Elektro-Autos werden - GiK verfolgt hehre Ziele

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NEU: Die Gewerbeinitiative Kirner Land „GiK“ will mit neu gewähltem Vorstandstrio durchstarten! Neue Innovationen in Sachen eMobilität! Kirn will landesweit Vorreiterrolle übernehmen.

Kirn. Die Bundesregierung will bis 2020 eine Million Elektroautos auf die Straße bringen, bisher fahren keine 10.000. An diesem Ziel halten jedenfalls schon seit Jahren Kanzlerin Merkel und Verkehrsminister Peter Ramsauer fest. Die Gespräche Anfang Juni 2013 in Berlin auf Hochtouren. „Die Elektromobilität ist im Alltag des Autofahrers angekommen", überraschte Ramsauer im Gespräch beim Fernsehsender Phoenix. Der Verkehrsminister verwies auf die geplante Bevorzugung derartiger Fahrzeuge im Alltagsverkehr, etwa durch eigene Parkplätze und Autobahnspuren. Öl ist eine Ressource, die bald erschöpft ist. Hinzu kommt, dass die Verbrennung von fossilen Stoffen eine große Menge CO2 erzeugt. Dies sieht der Bärenbacher Rolf Barth, einer der neuen Vorsitzenden bei der Gewerbeinitiative Kirn („GiK“) genau so. Er ist Mitglied im Bundesverband eMobilität („BEM“). Zu den Aufgaben des BEM gehört die Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Ausbau der Elektromobilität als nachhaltiges und zukunftsweisendes Konzept und die Durchsetzung einer Chancengleichheit bei der Umstellung auf Elektromobilität. Dies ist jetzt manifestiert.

Rolf Barth will die GiK innovativ beleben und Kirn zu einem bedeutsamen Elektro-Auto-Standort landesweit machen. Um diese Ziele zu erreichen, will der BEM und Rolf Barth die Akteure aus Wirtschaft, Politik und Medien miteinander vernetzen, die öffentliche Wahrnehmung für Elektromobilität fördern und sich für die notwendigen infrastrukturellen Veränderungen einsetzen. Ein erstes Treffen dazu soll Anfang Juni im Braustübchen der Kirner Privatbrauerei stattfinden. Dann könnte auch eine neue Marketingassistentin für Jasmin Paulus, die zwar bei der Generalversammlung Mitte April im Amt bestätigt wurde, aber einen neuen Wirkungskreis am Glan gefunden hat, eingeführt werden.

Übrigens: „Die Mischung und die Chemie im neuen GiK-Vorstand stimmt“ - dies war Tenor des Trios beim Amtsantritt im VG-Sitzungssaal. Der Kirner Architekt Manfred Kuhn ist Vorsitzender, die GiK zählt 114 Mitglieder. Stellvertreter sind Ingenieur und Unternehmensberater Rolf Barth (62) und der Kirn-Sulzbacher Andreas Heck (45). Er ist einer der beiden Hunsrück DJ´s und Nahe-Getränke-Service (NGS) Mitarbeiter. Das Gastronomiegewerbe sei bei GiK unterrepräsentiert, und das werde sich gründlich ändern, rief ein hoch motivierter 45-jähriger aus, der mit Events wie „Show-Cooking“ mit Koch-Profis wie etwa Johann Lafer Gaumenfreuden kitzeln und die Szene auffrischen will. Man darf also gespannt sein im Kirner Land.

 

 


Andreas Heck (v.l.), Manfred Kuhn und Rolf Barth aus B.