B 41 Brücke bei Hochstetten "Schlafbaustelle"- Autofahrer die Deppen?

Kategorie: Bad Sobernheim, VG Kirn-Land, Hochstetten-Dhaun, Kirn, Lokale News an Nahe und Glan

 

Fotos unten: Hochstetten-Dhaun. Ist die B 41 eine Schlafbaustelle? Wird sie nicht freigegeben, weil LBM-Leiter Norbert Olk drei Wochen in Urlaub ist? Warum müssen Schwerlastverkehr und Pendler weite Umwege und durch die Stadt Kirn fahren? Sind Autofahrer die Deppen? Was muss Verkehrsminister Ramsauer für einen Eindruck im Juli 2013 haben, wenn nix auf der B 41 passiert?  – Die Spekulationen schießen ins Kraut, und auch FDP- Chef Thomas Bursian ist der Umgang ein Dorn im Auge: "Die Straßen in der Stadt sind total kaputt- Politiker schützen viel zu sehr den Herrn der Straßen, Norbert Olk!"

Schon vor Wochen wurde schweres Baugerät und das gesamte Equipment der neu gegründeten Brücken-Sanierungsbaufirma Schneider (Merxheim) und Juchem (Niederwörresbach) abgezogen, weil die Baustelle fertig asphaltiert ist. Beim Kirner Steinbruchfest am 23. Juni war für einen Tag der Verkehr auf der B 41 in beide Richtungen problemlos freigegeben. Nur ein Fünfsitzer steht derweil einsam und verlassen im Baustellenbereich- ein Arbeiter schneidet die Vegetation am Brückenkörper zurück und weit und breit tut sich rein gar nichts. Bei einer Feuerwehrehrung in Meckenbach entschuldigte sich Kirn-Lands Erster Beigeordneter Hans Helmut Döbell für die Verspätung. Die Fahrt von Hochstetten-Dhaun ins benachbarte  Meckenbach sei „eine Weltreise“, weil nicht nur die B 41 Richtung Idar-Oberstein, sondern auch der Meckenbacher Weg im Kirner Stadtteil „Über Nahe“ voll gesperrt ist. Ergo muss man ganz in Kirns Westen auf die B 41 fahren, um dann vier Kilometer Richtung Osten auf der B 41 rechts nach Meckenbach abzubiegen. „Die machen mit uns, was sie wollen. Da weiß der eine nicht, was der andere tut“, äußerten viele ihren Unmut. Die Staumeldungen häufen sich, vor genau einem Jahr wurde hier mit der Brückensanierung begonnen. "Für was ein Geländer?" fragen andere sogar bierernst.

Wir fragten nach beim Landesbetrieb Mobilität. Thomas Neumann, der Leiter der Fachgruppe Konstruktiver Ingenieurbau beim LBM kann die Aufregung verstehen und erklärte, dass in der Tat nicht mehr viel Bautätigkeit dort geleistet werde. Es gebe nach Insolvenz einer Firma Probleme mit einem fehlenden Brückengeländer und der Acrylverglasung, die ebenfalls nicht mehr geliefert wurde. Der LBM sei froh, dass die insolvente Firma noch den Stahl für die Baustelle geliefert habe. „Wir bemühen uns nach Kräften“ sagte der Bad Sobernheimer und hofft, die Baustelle bis Ende Juli freigeben zu können.


Nur links steht ein Arbeiterbus

einsam und verlassen.

Eine Schlafbaustelle wie

im Bilderbuch!