VOR-Tour der Hoffnung: Anfang August 2014 führt 19.Tour durchs Naheland

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Fotos unten anklicken: Kirn. Auf der Kirner Kyrburg wurden zwei Schecks von den Organisatoren des Vereins „VOR-TOUR der Hoffnung“ für krebskranke und hilfsbedürftige Kinder überreicht: Über jeweils 10.500 Euro freuten sich der Förderverein Lützelsoon und der Förderverein Tumor- und Leukämiekranke Kinder aus Mainz, der auch in Gemünden Ferien- und Erholungshäuser betreibt. Vom Kirner Wahrzeichen und seiner köstlichen Gastronomie sowie dem bundesweit einzigartigen Whiskymuseum mit 4000 Sorten waren die Gäste derart begeistert, dass sie sich alle bei der 19. Tour der Hoffnung vom 3. bis 5. August 2014 auf ein Wiedersehen freuen und erneut einkehren, wenn die radelnde Benefiztour durchs Naheland rollt.

In den Kreisen Rhein-Hunsrück, Cochem-Zell, Mayen-Koblenz, Rhein-Lahn und der Stadt Koblenz wurde dieses Jahr die Rekordsumme von 263.905,14 Euro erradelt. Es war die bisher größte Einzelspende. Bei der Jubiläumstour 2013 wurde mit 2 Millionen und 5.000 Euro (2.005.000,- €) ein Traumziel erreicht, was das Spendenbarometer in 30 Jahren „Tour der Hoffnung“ auf über 30. Millionen Euro schraubte - eine einzigartige Erfolgsstory.

Als 1983 die erste Tour der Hoffnung auf Initiative von Prof. Dr. Fritz Lampert startete, hatten an Leukämie erkrankte Kinder eine Heilungschance von 60 Prozent, heute 83 Prozent. „Es muss unser Ziel sein, jedem Kind eine normale Lebensperspektive zu eröffnen“,  erläuterte Organisationsleiter Jürgen Grünwald vom Hotel zur Post aus Waldbreitbach die Philosophie, für kranke Kinder kräftig in die Pedale zu treten: „Unser Motto lautet: Radeln in der Region für die Region. Es ist Hilfe, die zu 100 Prozent ankommt“. Unterstützt  und gefördert werden auch so wichtige Bereiche wie Forschung, psychosoziale Betreuung, die klinische Versorgung oder Nachsorge.

Ja, sie sei vor Jahren „nur“ ein wenig mitgeradelt, aber habe in diesem Jahr die ganze Prozedur der Tour mitgemacht, 13 Kilo weniger auf den Rippen seien sichtbarer Beweis, sagte die Politikerin Julia Klöckner. Nach solch einer Tour sei „der Kopf frei“, man habe parteiübergreifend ein gutes Gefühl: „Was hier an Hilfe und Solidarität geschieht, kann man nicht in Gesetzestexte ummünzen. Chapeau!“, lobte die CDU Landesvorsitzende in höchsten Tönen. Mit von der Partie als „Hunsrücker Kümmerer“ war der parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Landtag, Hans-Josef Bracht. Für den Mainzer Förderverein dankte Kai Leimig, für den Förderverein Lützelsoon Herbert Wirzius, der neben Hausherr Dirk Möller exzellenter Gastgeber der „VOR-Tour“- Delegation war.

Die tätige Hilfsaktion erfahre höchste gesellschaftliche Akzeptanz aus allen Sparten. Viel Prominenz aus Politik, Sport und Showbusiness schwitzen und radeln im Tross der 150 Biker mit.

Der Startschuss zur 19. Veranstaltung fällt am 3. August 2014 mit einem Prolog rund um Bad Kreuznach. Die insgesamt 285 Kilometer lange Benefiz-Radtour führt tags darauf durch den „Milden Westen“ im Landkreis Bad Kreuznach zu Sehenswürdigkeiten in der „SooNahe-Region“. Am 5. August geht es dann auf recht selektiver Strecke durch die Kreise Ahrweiler, Cochem-Zell, Bernkastel-Wittlich und die Vulkaneifel. Alle Stopp-Orte hätten versprochen, sich mächtig ins Zeug zu legen, damit der 40-minütige Aufenthalt zu einem wahren „Fest im Zeichen der Hilfe“ wird, freuten sich die Organisatoren unter den Zinnen der Kirner Kyrburg bei einer Whiskyrarität im einzigartigen Whiskymuseum. Bernd Hey.

>>> Seit Jahren stellt sich die Big-Band der Bundeswehr in den Dienst dieser guten Sache: In den Sporthallen des Schulzentrum Simmern gibt die Band am 17.Dezember ab 19 Uhr ein Konzert. Weitere Infos: www.vortour-der-hoffnung.de

Zum Gruppenbild: Jeweils 10.500 Euro wurden auf der Kirner Kyrburg an den Förderverein Lützelsoon „Hilfe für Kinder in Not“ und an den Förderverein für Tumor- und Leukämiekranke Kinder in Mainz vergeben. Gastgeber war Herbert Wirzius (links), Tour-Organisationsleiter ist Jürgen Grünwald (rechts), Hausherr Dirk Möller (hinten mitte) stellte seine „neue“ Kyrburg und die touristische Bedeutung für die Region vor.


Gruppenbild- siehe oben Textende

Kyrburg war excellenter Gastgeber

Journalist Günter Weinsheimer (re. aus Griebelschied) stößt mit Hans-Josef Bracht an

Zwei Schecks, je 10.500 Euro