Zwei Riesenschildkröten Opfer von Flammen- - Feuerwehr fix da - Vier Verletzte

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Fotos unten. Bad Sobernheim. Glück im Unglück: Sirenengeheul und Riesenschreck am Montag, 16 Juni kurz vor 10 Uhr mitten in der Felkestadt. Von weitem war eine helle Rauchsäule sichtbar. Neben der Wohnung von Firmenchef Michael Gayer im Elektro-Fachgeschäft in der Großstraße geriet im rückwärtigen Teil auf der Dachterrasse ein Terrarium-Haus mit Riesenschildkröten in Brand.

„Brand im Mehrfamilienhaus“ ging der Notruf bei Polizei und Feuerwehr ein, und sofort wurden aufgrund der engen Bebauung die Wehren aus Bad Sobernheim, Monzingen, Nußbaum und Kirn alarmiert, gleichzeitig die Staudernheimer Wehr in Bereitschaft versetzt. Insgesamt waren 74 Personen vor Ort im Einsatz; - während die Bad Sobernheimer Feuerwehr mit ihrer Drehleiter in der Kreuzstraße anrückte und die Wasserversorgung für den Erstangriff aufbaute, fuhren die Kirner Wehrmänner mit der zweiten Drehleiter direkt vor das Elektrofachgeschäft in der Großstraße 28. Vier Personen wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftung den Rettungskräften übergeben, zwei Riesenschildkröten kamen in den Flammen um.

„Es hat lichterloh gebrannt“- Geschäftsfrau Karin Gayer stand noch zwei Stunden später der Schreck und der Schock in den Gliedern. Auch eine Aushilfskraft half beim Löschen mit und musste vorsorglich in ärztliche Obhut. Bei allem Stress machte Karin Gayer den Feuerwehrmännern ein ganz dickes Kompliment: „Ich habe im ersten Moment gedacht, mein Gott, das dauert - aber ruckzuck waren die Feuerwehrmänner da und das vermittelt dann doch eine gewisse Sicherheit“, dankte sie Stellvertretend Ralf Gräff noch am Einsatzort. In der Tat verlief der Einsatz sehr professionell und routiniert. Noch am Morgen nahmen Ermittler und Versicherungsexperten die Untersuchungen auf und ermittelten die Brandursache und Schadenshöhe.


Sie hat überlebt!

2 Drehleiter im Einsatz

Enge Bebauung