20.Nov. 2010: Meddersheimer Gemeindesaal: Simba - König der Tiere

Kategorie: Meddersheim, Kunst und Kultur

 

Simba- König der Tiere war das 21. Märchen in Folge

 Meddersheim. Wunderschön geschminkte Löwen und Tiere eroberten hunderte Kinderherzen bei drei Veranstaltungen des Kindergartens „Rasselbande“ im voll besetzten Meddersheimer Gemeindesaal. Das Outfit und die Kostüme einer großen Laienspielschar waren maßgeschneidert und phantastisch inszeniert.  Geheimnisvolle Rhythmen aus einer bunten Tierwelt voller Zauber und Magie mitten aus der Serengeti im Herzen Afrikas erwachten in der Weinbaugemeinde. Alle Rollen wurden von Tieren gespielt. Die Geschichte aus der afrikanischen Savanne war so richtig für Herz und Gemüt und ließ Kinderherzen höher schlagen: Nach der Geburt des kleinen Simba kamen alle Tiere zum fulminanten „Auftakt am Königsfelsen“. Giraffen, mächtige Elefanten und große Zebras sorgten für einen atemberaubende Kulisse: „Echt cool“ war die einhellige Meinung der Zuschauer. Kindgerecht ging die erste Sequenz des Spektakels auf den kleinen, noch verspielt tollpatschigen Löwen Simba ein, der noch nicht „so ganz trocken hinter den Ohren“ ist… Jedenfalls muss er wie Menschenkinder noch viel lernen im stets wiederkehrenden Kreislauf des Lebens. Weise und gerecht regiert sein Papa, König Mufasa, übers Abenteuerland. Merkwürdig: Nach der Geburt des kleinen Simba war sein Onkel Scar nicht dabei, um den kleinen Thronfolger zu feiern. Mit der Geburt des Prinzen Simba hat der alte Scar nämlich alle Chancen auf den Thron verloren und hegt düstere Gedanken. Auf dem Elefantenfriedhof sammelt der kleine Simba mit seiner Freundin Nala erste Erfahrungen mit dem ernst des Lebens und hinterlistigen Hyänen. Torsten Stroh und Katja Bamberger beflügeln elegant und graziös als mehrfach erprobte Hauptdarsteller zahlreicher „Rasselbande“-Theaterstücke auch im Löwendress die Fantasie der Kinder. Aber auch Zazu und Rafiki belebten die Szenerie. Auf Scars Anweisung hin fädeln die Hyänen in einer Schlucht eine Gnu- Stampete ein. Simba wird gerettet, aber sein Vater Mufasa wird heimtückisch von einem Felsvorsprung von Scar in die Tiefe gestoßen. Ein ganz tragischer und spannender Moment für die kleinen mitfiebernden Zuschauer. Nun regiert Scar und hat die Herrschaft übernommen. Simba fühlt sich verantwortlich für den Tod seines Vaters und flieht in den Dschungel. Dort wird er seelisch und moralisch vom Warzenschwein Pumba und den singenden Erdmännchen aufgebaut. Deren Lebensmotto: „Hukuna Matata“, was soviel heißt wie „lebe sorglos“. Hier trifft Simba seine beste Freundin Nala und schöpft neuen Lebensmut. Zahlreiche Gefahren werden gemeistert, bis es zum alles entscheidenden „Finale am Königsfelsen“ und natürlich zu einem grandiosen Happyend kommt. Am Klavier untermalte Melanie Petersen das Schauspiel mit den beliebten und eingängigen Melodien aus der Feder von Elton John. Es war das 21. Theaterstück in Folge. „Rasselbande“- Kindergarten-Tante Anne Weck dankte neben den Zuschauern für ihre Treue auch dem Förderverein, den Bastlern und Kuchenspendern, den engagierten Eltern und natürlich auch der Laienspielschar, die seit Monaten probte und längst als eine „eingeschworene“ Gemeinschaft zählt.

Hauptdarsteller waren: Torsten Stroh (Simba), Katja Bamberger (Nala), Florian Groß (Scar), Marcus Faulhaber (Mufasa), Irina Schmidt (Sarabi), Susanne Treukann (Zazu), Angelika Schmidt (Timon), Conny Kroll (Pumba), Jürgen Bromann (Rafiki). Die drei Hyänen waren Thorsten Jahnke (Banzai), Jeannie-Mandy Schmidt (Shenzi) und Martin Bens (Ed). Weitere Tierrollen wie Elefant, Giraffe oder Zebra verkörperten Janine und Isabel Cloidt, Jörg Treukann, Susanne Bittner-Gaspar, Sabrina Schmidt, Julienne Schmidt und Annika Winter. Erzähler war Jürgen Bromann, Melanie Petersen begleitete am Keyboard. Thomas Mähler, Gregor Dieter und Sarah Dieter waren für Ton und Licht zuständig. Inge Beyer, Sonja Nitsch, Ursula Grabosch und Diana Schaaf sorgten mit allen Akteuren für die Kostüme. Stephanie Groß war für die Maske zuständig, Florian Groß, Torsten Stroh, Jürgen Bromann, Jörg Treukann und Hubert Rist für Bühnenbau, Kulisse und Requisite. Regie führte Anne Weck.


Packende Kämpfe gab es im Gemeindesaal zu sehen

Auf dem Elefantenfriedhof

Alle Akteure ernteten viel Beifall bei der Schlussszene