Jumelage Kirn / Marange-Silvange: Der französische Kanton liegt im Arrondissement Metz - Realschule knüpfte Bande - Gäste in Kirn quietschvergnügt!

Kategorie: Kirn, Schule, Lokale News an Nahe und Glan

 

Kirn. Fotos unten anklicken: Zu einer Stippvisite aus der neuen französischen Partnerstadt Marange-Silvange besuchte ein Reisebus voller Schul- und Vereinsvertreter, Mandatsträger und kommunale Ratsmitglieder am Samstag Kirn. Im Feuerwehrhaus auf der Kiesel wurden die Gäste herzlich empfangen. Stolz verkündete Bürgermeister Fritz Wagner seinen Kampf gegen überflüssige Pfunde: „16 Kilo weniger“ begrüßte er charmant die Gäste. Suchen musste man den Stadtchef deshalb aber noch nicht, und beim Gang durch die innerstädtische Parkanlage „Amalienlust“ erklärte er seinem französischen Kollegen die majestätischen Bauten napoleonischer Zeit und damalige Zahlungen von Kirner Fürsten, die nach Frankreich geflossen sind: „Dankeschön noch nachträglich!“ entgegnete Bürgermeister Erwin Brum ebenso gut gelaunt und in bestem Deutsch. Am 7. November 2010 wurde die Partnerschaft beurkundet. Gäste und Gastgeber machten sich bei gekühlten Getränken, Kirner Bier und Spießbraten bekannt: Der Delegation lag viel am Herzen, die „Jumelage mit ihren Gastgebern partnerschaftlich zu bereichern und zu beleben“, wie dies Deutschlehrerin Karinne Vivenot im Gespräch mit der Kirner Zeitung ausdrückte, und sie lief spontan bei Dominik-Grundschulrektorin Petra Franzmann offene Türen ein. Jean Jacques Greff vertrat den 250 Mitglieder starken ES Marange-Silvange. 15 fußballspielende Mannschaften haben die Franzosen und machten mit Uwe Bauer vom VfR o7 Kirn ein Trainingsspiel klar. Maurice Kiffer als Präsident des Gemischten Chores war bei den Mannen vom MGV Edelweiss, Helmut Peitz und Jürgen Jäger, an der richtigen Adresse. Auch für ihn war es sein größter Wunsch, gemeinsam etwas zu unternehmen. Ute Wagner und Paul Linden fungierten als Dolmetscher und übersetzten. Im Zuge der Völkerwanderungen seit dem 5. Jahrhundert hätten hüben wie drüben die Gebiete Elsass, Lothringen und Pfalz ständig gewechselt und so sei Pfälzischer Dialekt eingebürgert, klingen die Ortsnamen vieler fanzösischer Dörfer deutsch, erklärte Paul Linden. Die Partnergemeinde nördlich von Metz am Autobahnkreuz A30 /A31 zählt 6000 Einwohner und ist flächenmäßig bedeutend größer als Kirn. Leuchtende Augen bekam der Feuerwehrmann bei der Kirner Ausstattung. Im Anschluss unternahmen Gäste und Gastgeber einen Stadtrundgang über den Kirner Autofrühling, die Stimmung war prächtig. Die Kinder der Kindertagesstätte Ohlmannstraße überraschte die Gäste mit einem Lied in Französisch, Kirn sei eine äußerst kinderfreundliche Stadt, so die Botschaft Wagners. Besonderer Wunsch der mitgereisten Damen: „Shopping“ und Fabrikverkauf in der früheren Fundgrube direkt gegenüber dem Rathaus, sowie kleine Souvenir aus der neuen Partnerstadt Kirn.


Vorm Stadtrundgang

Herzlich willkommen

In Amalienlust

Im Feuerwehrhaus

auf der Kirner Kiesel