BITTE MELDEN: Rolf Barth sucht kreative Köpfe, Visionäre, Investoren. Innovationszentrum Kirn geplant - Revolutionäre IT, e-Mobilität & digitalSTROM!

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FOTOS UNTEN: Kirn. Wie sicher ist sich das Bärenbacher Vorstandsmitglied in der Gewerbeinitiative Kirner-Land („GiK“), Rolf Barth, das (s)ein geplantes Innovationszentrum im Aldi-Gebäude am Niederberg kommt? Klare Ansage: „Zu 100 Prozent“. Und warum? Weil die Zeit dafür reif und Kirn aufgrund seiner Infrastruktur idealer Standort sei, sagt Barth. Das Betätigungsfeld und der Markt der Zukunft sei riesig: Aus Elektro-Fachleuten werden Energieberater, die EDV-und IT-Datensicherheit und Produktentwicklung haben Priorität. Die GiK mit seinen 116 Mitgliedsfirmen müsse ausgebildete Fachkräfte am Standort Kirn halten. Nur Innovation schaffe Wachstum und Beschäftigung. Zukunftschancen hätten nur Unternehmen, die vorausschauend Know-how generieren und Forschungs- und Entwicklungs- Ergebnisse zügig in neue Produkte, Dienstleistungen und Verfahren umsetzen. „Das Grobkonzept steht“, erläuterte der 63-jährige Ingenieur, IT-Experte und Projektentwickler, der seit 1969 als gelernter Fernmeldehandwerker für die Deutsche Post, oder Telekom bundesweit mit Büro in Bärenbach und Berlin tätig war, Bildschirmtext und Maut realisierte, und der sich als gefragter Autor mehrerer Fachpublikationen einen exzellenten Ruf erarbeitete.

Wie ist der aktuelle Stand der Dinge?

Eines vorweg: Allein schon die Ankündigung schlug positive und hohe Wellen. Wer sich mit der Materie beschäftigt, ist begeistert, und dem kann es nicht schnell genug gehen. Ob Elektronic-Service-Ottenbreit (ESO) in Hahnenbach, Schulen oder Planer bis hin zu Autozulieferern wie Delphi. Das Interesse ist riesig. Ich habe eine Handvoll Patente- Inhaber, Investoren und Projektentwickler. Zunächst wird meine Diplomandin eine Art Studie über die Gesamtsituation des Kirner Raumes erstellen. Die Ist-Situation, ein Business-Modell, ist wichtig.

Wie sieht der Zeitraum aus?

Persönliches Ziel ist 2014. Wenn ein schlüssiges Konzept steht, wird ein Unternehmen gegründet, die Art ergibt sich aus der Aufgabenstellung. Sie treibt die Innovation voran. Alle Aufgabenbereiche müssen auf ihre Relevanz überprüft werden. Dann beginnt die Investorensuche, auch das ist dann keine Hexerei. Wenn das Konzept steht, dann ist alles okay- die Chancen müssen besser sein als die Risiken.

An welche Sparten denken Sie?

Der Elektro-, Heizungs- und Automobilbereich, die E-Mobilität, IT und Telekommunikationsbereich werden am Standort zusammengeführt, dazu kommt ein High-Tech- und Elektronik-Schulungsbereich. Auch besondere Events sind auf dem großen Areal möglich, beispielweise Fußball Public-Viewing. Das Aldi Gebäude ist 1999 gebaut und passt. Wir können es mieten und eine intelligente und weithin sichtbare LED Leuchtreklame als eine Art Werbetafel anbringen, wo alle Mitmacher optimal präsentieren können.

Sie wollen die E-Mobilität nach Kirn holen?

Ja, Kirn kann landesweit Vorreiter sein, die Bundesregierung und EU-Kommissar Günther Oettinger, den ich persönlich gut kenne, haben ideale Rahmenbedingungen geschaffen. In einer Zusammenarbeit mit neuem Motor und mit völlig neuem Konzept kann ein Kirner Elektroauto entstehen. Das Auto sieht normal aus, hat an allen vier Antriebsrädern einen Generator. Wenn es den Berg hinunter rollt wird der Generator geladen auf 230 Volt/ 50 Herz Basis. Ottenbreit kann die Softwaresteuerung dazu liefern.

Sie favorisieren „digitalSTROM“ – Was ist das?

Die Nutzung von digitalSTROM ermöglicht durch den Einsatz eines speziellen Chips in jedem Stromgerät  dessen individuelle Steuerung, vor allem die Kommunikation von Stromverbrauchern untereinander über das übliche Stromnetz eines jeden Gebäudes. Das ist revolutionär. Ein Baustein wie eine Lüsterklemme samt Platine (oder Chip) reicht aus; - ist Produkt, Konzept und System hocheffizienter Technologie zugleich. DigitalSTROM steuert das gesamte Internet der Energie.

Sie sprechen von intelligentem Strom?

Mehr noch: Das zu beackernde Feld ist weit, wir brauchen schleunigst in Kirn ein Innovationszentrum und kreative Köpfe. Ein dafür entwickelter SIM- Hochvolt-dSChip kann direkt über 230-Volt kommunizieren und bietet standardmäßig über 60 Funktionen an, zu einem Preis von wenigen Euro. Der winzige Chip findet Platz in jeder Schalterdose und wird das intelligente Wohnen massentauglich machen.

Warum gibt es das nicht schon längst flächendeckend?

Weil Können und Wissen zusammengeführt werden muss. Weil Lobbyisten blockiern.  Daran hapert es oft, viele Patente liegen ungenutzt im Keller. Konzerne und Monopolisten sind nicht an weniger Umsätzen und Energieeinsparung interessiert. Zum anderen gibt es zu wenige, die dieses Produkt in Serie herstellenund vermarkten. Man kann heute über das Handy von Berlin aus jedes Elektrogerät im Haus über Steckdose und Chip wie von Geisterhand steuern.

Steht damit quasi die Hochzeit von Energie und Informationstechnik an?

Ganz genau: Die Anforderungen von Endverbraucher, Elektroinstallateuren, Stadtwerken und Energieversorgern könnten unterschiedlicher nicht sein. Der Endverbraucher will mehr Komfort und weniger zahlen, der Installateur braucht Lösungen um auch Altbauten und Umbauten nachzurüsten. Und Energieversorger werden mit immer dezentraleren Netzen konfrontiert, weil auch Verbraucher dank Anreizen wie der Einspeisevergütung vermehrt zu Erzeugern mit eigenen Energiespeichern werden. Übrigens: Alle Netze gehören in die Hand der Kommune.

Zu den Fotos: Der Bärenbacher Rolf Barth wirbt für revolutionäre Technik auf dem 4mal6 Millimeter kleinen Hochvoltchip, der als „digitalSTROM“ in jeder bestehenden 230 Volt Haussteckdose für revolutionäre Technik und sparsamste Steuerung steht.

Bücher mit Rolf Barth als Autor: 2009 / 2010 / 2011: Jahrbücher für Anlagentechnik für elektrische Vereteilungsnetze - Hochinteressant!

 

 


Rolf Barth aus Bärenbach

Einfachste Platinen leisten Revolutionäres!

Steckdoasen-Lüsterklemme mit Chip

Jahrbücher: Fortschritt wird verpennt