SOONahe weitet Engagement auf Fußball aus und nutzt Synergieeffekte

Kategorie: Bad Sobernheim, Meddersheim, Merxheim, Monzingen, Lokale News an Nahe und Glan, Sport

 

Fotos unten: Monzingen. Mit Jugendspielgemeinschaften („JSG“) haben die Fußballsport treibenden Vereine Merxheim, Meddersheim und Monzingen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und dem sich ändernden Freizeitverhalten nur positive Erfahrungen gemacht. Weit gediehen waren die fruchtbaren Gespräche der engagierten Vereinsvertreter nach einem einheitlichen Signet als „JSG SooNahe“ - und jetzt konnte in Monzingen Vollzug gemeldet und symbolisch die Vertragsunterzeichnung vollzogen werden.

Das Regionalbündnis Soonwald-Nahe e.V. ist Rechteinhaber der geschützten Markenbezeichnung Soo-Nahe, dessen Motto bezeichnenderweise „vernetzen und bewegen“ lautet. Der Vereinsvorsitzende Dr. Rainer Lauf war in den 1970-er Jahren selbst „legendärer und gefürchteter“ Mittelstürmer beim TuS 04 Monzingen und weiß als Kinder- und Jugendarzt, wie wichtig Fußball, Sport und Bewegung allgemein für die Gesundheit sind, und von daher beflügelte auch ihn die Idee einer JSG unter dem SooNahe Laible als strategisch weitere sinnvolle Ergänzung.

Vor 30 Jahren wurde der neue Platz des TuS 04 Monzingen eingeweiht. Jetzt erläuterten im Vereinsheim die drei Vereinsvertreter der Spielgemeinschaft um Stefanie Schlarb vom TuS Meddersheim, Marco Goetz (TuS Monzingen), sowie Oliver Scheffler und Udo Milkowski, beide vom FC Viktoria Merxheim, mit Dr. Rainer Lauf,  Mechthild Wigger und Klaus Wilhelm quasi die Taktik der gegenseitigen Förderung und weitere Vorgehensweise unter dem Regionalgedanken. „Einzigartig – eine perfekte Kombination, die das regionale Bewusstsein der jungen Generation weiter stärkt“ bezeichnete Lauf die Kooperation und längerfristig auf Kontinuität angelegte Zusammenarbeit auf sportlicher Basis. Dr. Rainer Lauf und Geschäftsführerin Mechthild Wigger erklärten die klare Trennung des eingetragenen Vereins Regionalbündnis Soonwald-Nahe mit seinen 570 Mitgliedern sowie der Marke „SooNahe“: Die rechtlich-verbindliche Partnervertragsunterzeichnung folgt, denn: Die Macher der Marke „SooNahe –Gutes von Nahe und Hunsrück“ geben sich mit der im August anstehenden Gründung einer regionalen Gesellschaft unter dem Namen „Hunsrück-Nahe-Vermarktungs- GmbH“ eine neue Struktur mit einer eigenständigen Rechtsform und hauptamtlicher Leitung. Designierter Geschäftsführer ist Klaus Wilhelm. (Wir berichteten).

Man habe es geschafft, mit einer gemeinsamen Philosophie Regionalität und Identität zu einem positiven Lebensgefühl im SooNahe-Land zu verbinden, „näher kauft man besser ein“, sagte Lauf. Bisher kannte die Marke nur Zeichennutzer aus den Bereichen Lebensmittel und Energiehandwerk. Neu im künftigen System der Marke ist die Möglichkeit, als Partner ein Bekenntnis zur Region abzulegen. Hier sind in erster Linie Unternehmen, Institutionen und Verbände außerhalb des Lebensmittelbereiches angesprochen, die SooNahe ideell und finanziell unterstützen wollen. Die Palette reicht von regional verankerten Geldinstituten über Dienstleister oder Industriebetriebe der Region. In diesen neuen Kontext wird die JSG SooNahe  den Gedanken der Regionalität in die Mannschaften und ihr Umfeld tragen und werben.

In die neue JSG sind die D- bis A-Junioren der drei Vereine Meddersheim, Monzingen und Merxheim integriert. Sieben Mannschaften mit etwa 120 Kindern und Jugendlichen der JSG SooNahe starten in die anstehende Spielzeit, und werden von einem erfahrenen und hoch motivierten Trainerteam betreut. Die A-Junioren treten mit einer Mannschaft in der Landesliga an. Bei der B-, C- und D-Jugend werden jeweils zwei Mannschaften gemeldet, die B-Jugend wird darüber hinaus von Spielern des TuS Waldböckelheim unterstützt- eine weitere Ausweitung ist bei Bedarf denkbar. „Jedenfalls bietet die Bildung der JSG für alle Spielerinnen und Spieler der Stammvereine die Möglichkeit, dass jeder fußballsportbegeisterte Jugendliche eine umfassende Spielzeit bekommt und ein leistungsgerechter Einsatz möglich ist“, erläuterte Stefanie Schlarb. Im Rahmen eines neuen Logos, eines so genannten Corporate Identity, hegte sie den Wunsch, mit einem Sponsor und dem SooNahe Emblem als sichtbares Zeichen der JSG so schnell als möglich neue leichte Trainingspullis in der Vereinsfarbe Royal- oder Hellblau anzuschaffen.

Mit der unterstützenden Kooperation als „Win-win“- Situation werden alle gemeinsam profitieren, die Eltern und ihre Kinder, die JSG, Vereine, Vereinsheime und Lieferanten sowie das Regionalbündnis und die gesamte Region, waren sich alle Vertreter einig: „Sie müssen aber immer gewinnen“, legte scherzhaft Mechthild Wigger die Messlatte sehr hoch und betrieb zahlreiche „SooNahe“ Wortspiele. Die drei „M“-Gemeinden seien auch räumlich ein Volltreffer.

Zum Gruppenbild mit Dame:  Symbolische Vertragsunterzeichnung vor der Fußballjugend der „JSG SooNahe“ in Monzingen: Stefanie Schlarb (von links, TuS Meddersheim), Oliver Scheffler (FCV Merxheim), Klaus-Dieter Kehl (Vorsitzender TuS Meddersheim), Dr. Rainer Lauf vom Regionalbündnis Soonwald-Nahe, Klaus Wilhelm von der Marke Soo-Nahe und Marko Goetz vom TuS 04 Monzingen.


SOONahe pro Sport und Fitness geht eine Kooperation ein

Meddersheim-Merxheim-Monzingen unter dem SooNahe Logo

120 Jugendliche bilden verschiedene Spielgemeinschaften