"Tatütata" in Monzingen: Neue Theater-AG lässt Affen bellen!

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CoolZunge rausBrüllendFoto unten anklicken - Monzingen. / Auen.  NEU: Unter den Fittichen und in den Räumlichkeiten des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr im Monzinger Gerätehaus in der Kirbachstraße probt derweil eine kunterbunt- zusammengewürfelte Laienspielschar aus mehreren Orten für ihren Premierenauftritt. Die Theater-AG nennt sich „Tatütata“ und sie wurde im Mai von Nadine Hamann, Jochen Kaufmann, Maren Alt und Simon Heinrich gegründet. Das Lustspiel in drei Akten heißt „Wenn der Affe dreimal bellt“, stammt aus der Feder von Erich Koch, und wird drei Mal vom 25. bis 27. Oktober in der Getzbachhalle in Auen aufgeführt. „Die Halle ist ideal. Danke an den neuen Ortsbürgermeister Torsten Baus“, sagte Regisseur Simon Heinrich.

Bislang traf man sich einmal in der Woche zu Sprechproben – nach den Ferien geht es mehrmals die Woche bei der Kärrnerarbeit zur Sache. Simon Heinrich ist bekannt aus der Simmertaler Hobbyplayer-Fasenacht oder von legendären Auftritten in der Fastnachtsbütt und Zwiegesprächen in der Monzinger Festhalle.

„Wir haben uns aus reiner Pläsier am Theaterspielen gesucht und gefunden!“, sagt Nadine Hamann, die Idee stammt aus Sketchproben aus der Fastnacht. Bei diesem Lustspiel und der ersten Aufführung könnten sie nichts falsch machen: „Es gibt jede Menge turbulente und quietschfidele Szenen. Wir haben mit ganz viel Lokalkolorit gepfeffert“, schmunzelten die Akteure, die mittlerweile schon eine eingeschworene Gemeinschaft sind.

Wenn sich der Vorhang hebt, ist der ausgestopfte Affe Dudu der Hauptdarsteller und die Zuschauer mittendrin im Geschehen, denn: Die beiden Schwestern Gerda und Berta sollen raus aus dem ehrenwerten Mietshaus. Aber: Sie haben es  faustdick hinter den Ohren. Den Affen lassen sie teilhaben an ihrem Leben, an den Mahlzeiten, und wickeln ihn in Windeln. Denn Haustiere sind nicht erlaubt. In dem Mietshaus treibt lautes Bellen die Parteien samt Hausverwaltung zum Wahnsinn, weil niemand den vermeintlichen Hund finden kann. Bei dem ganzen Tohuwabohu und dem Techtelmechtel auf der Bühne wird schnell klar, dass es bei den Singles jeden Alters bis zum Happyend nur um die Liebe und ein kleines Stück Geborgenheit geht.

Die drei Geschwister Berta, Gerda und Emil werden gespielt von Maren Alt, Nadine Hamann und Emil ist Thore Pasenau aus Simmertal. Der Hausbesitzer Bruno heißt im richtigen Leben Helmut Herrmann und wohnt in Nußbaum, Ottos Hausmeister-Job wird von Jochen Kaufmann ausgefüllt und die im Parterre wohnende „und den Männern auflauernde“ Lilo wird von Nina Paar (geborene Knippel) verkörpert. Als Studentin Inge tritt Marie Altewei auf, Student Karl verkörpert Simon Heinrich. Man darf gespannt sein, wie die Wirrungen und Irrungen ihren Lauf nehmen, wenn die Verkleidungen auffliegen und die Hüllen fallen….

Für das Organisatorische, Bühnenaufbau und Verwaltung zeichnet Jochen Kaufmann, Vize im Förderverein der Monzinger Feuerwehr, verantwortlich – als Souffleuse fungiert Helga Holzhauser.

Zum Foto: Die neue Laienspielschar „Tatütata“ ist eine eingeschworene Gemeinschaft und probt im Monzinger Feuerwehrhaus in der Kirbachstraße für drei Auftritte im Oktober 2019 in Auener Getzbachhalle.