Partyband Kirschrother Füchse -"RedFox5" mischen zu sechst die Szene auf!

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Fotos unten- Bad Sobernheim. Rekordkulisse bei der After-Work-Party in der Großstraße, die zu einem lauschigen Sommerabend wurde. Schatzkammer-Chef Stefan Klußmeier strahlte und staunte: „Es fasziniert mich immer wieder und ist Ansporn zugleich, dass wir Jahr für Jahr eine Steigerung schaffen“.

Schon am Nachmittag vor 17 Uhr reservierten die Familien Willi Faber, Jahnke oder Wolf Tische direkt am Eingang zur Fußgängerzone, und einmal mehr war es die heimelig-einladende Feierabendatmosphäre, die das Schatzkammer-Team um Stefan Klußmeier, Sonja Lang und Gila Neumayer und die Weingüter Michel (Steinhardt) und Schneider (Bad Sobernheim) als guter Gastgeber mit kulinarischen Köstlichkeiten und edlen Tropfen zu Höchstform auflaufen ließen und sich über den Besucherrekord freuten. Es war auch die Band „Red Fox 5“ aus Kirschroth, die in der Felkestadt in ganz starker, sechsköpfiger Besetzung vielbeachtete Premiere feierte und dank „Buschtrommeln“ wie Twitter oder Facebook die Sowwerummer und „ihre“ Kirschrother Fans magisch anzog und allen Vorschusslorbeeren gerecht wurde.

Firmen kamen komplett zur Party, die Besucher wollten die Musiker singen und spielen hören. Wie Stadtrat Jörg Maschtowski, Künstler Peter Rudl oder die Monzinger Schullehrerin Gudrun Serke kamen ganz viele nach vorn, fotografierten den Kirschrother Ortsbürgermeister und Leadsänger Heiko Heß mit seiner Schwester und Frontfrau Elfi Hager, die vor 39 Jahren in der Monzinger Grundschule ihren ersten Soloauftritt bei Frau Serke in der 2. Klasse hatte. Als Kinder wurde „sonntags in der gut Stubb` gesungen: `Stumplin In`, `The House of the Rising Sun` oder `La Paloma` für Mama und Oma“, erinnert sich Elfi Hager schmunzelnd an den Beginn ihrer Karriere. Im Emanuel-Felke Gymnasium sang sie im Chor. Mit 15 bekam sie ihre erste Gitarre, spielte später Ständchen, sang bei Taufen, trat bei Kappensitzungen im Hundsbacher Sportheim auf und spielte mit Red Fox 5 Drummer Stefan Munzlinger unter Dirigent Manfred Müller im Posaunenchor. Auch als der Gesangverein „Fröhliche Zecher“ sich als Gemischten Chor öffnete, war sie dabei. In Bad Sobernheim waren Songs von Suzi Quattro oder Lynn Anderson ihr wie auf die Seele geschrieben. Erstmals sang Elfi Hager ihre Lieblingslieder wie „Baker Street“ von Gerry Rafferty mit Saxofonsoli oder „First Day of my Life“ von Melanie C authentisch und voller Inbrunst vor einer ganz großen Publikumskulisse. Das Feedback war super, die Fans haben getanzt, mitgemacht und gejubelt, so wie es bei einer After-Work-Party sein soll.

Elfi Hager, Akkordeonspielerin Silvia Schlarb und Stefan Munzlinger nennen den 13. August 2008 als Gründungsdatum der Band, der erste Auftritt war im Weindorf beim Hoffest von Helmut und Gisela Franzmann mit Trommel, Gitarre und Quetschkommod`. Geprobt wurde anfangs „Am Böhl“ im Fitnessraum bei Stefan Munzlinger zwischen Laufband und Crosstrainer. Schnell stieß Heiko Heß als Sänger hinzu und dann wurde im dortigen Stall geprobt: „Let it be von mir gesungen klingt zwar schön- passt aber überhaupt nicht“- denkt die Frontfrau realistisch und selbstkritisch. Dieser Grundgedanke, die eigene Pläsier, der Spaß an der Freud` und der Zusammenhalt haben die Band geprägt und werden gepflegt. „Was gefällt wird geprobt- heute ist im großen Repertoire querbeet für jeden etwas dabei und das passt“. 2009 stieß E-Gitarrist Stefan Molter hinzu.

2010 spielte die Band bei der Kirschrother Kerb, und am heißesten Tag 2011 und ein Jahr später, 2012, gastierte die damals fünfköpfige Partyband in der Töngesgasse in der Frankfurter Altstadt. Auch in einem Monzinger Weingut Emrich-Schönleber  hinterließen sie einen guten Eindruck. Als Silvia Schlarb 2013 aufhörte, kam Keyboarder Michael Ludwig aus Nußbaum hinzu, das heutige „satte Sound- und Klangbild“, wie es die Zuhörer in der Felkestadt in der Partyzone über den grünen Klee lobten, rundete Bassgitarrist und Saxofonist Reinhard Geib ab. Der gebürtige Staudernheimer lebt heute in Bad Kreuznach; - die fünf Kirschrother Füchse („Red Fox 5“) spielen zu sechst.

Von Beruf Redakteur beim Öffentlichen Anzeiger, Diplom-Verwaltungswirtin bei der Bundesagentur für Arbeit, Zahnarzt, Polizeibeamter, Finanzcontroller und Abteilungsleiter in einer Mainzer Universitätsklinik, oder Techniker im Maschinenbau stehen sie mitten im Leben und bilden im gereiften Alter einen Querschnitt aus allen Schichten der Gesellschaft, die ihre Freude und den Spaß an ehrlicher und handgemachter Musik, an Oldies, Hits und Schlagern mit ihren Fans teilen.


REDFOX5 -6 "Kirschrother" Füchse

nette Hairstylistinnen kamen zur After-Work-Party

Gutes Essen, gute Gespräche...

in der vollbesetzten Großstraße...

...lauschten auch die kleinsten Fans