Jahreskonzert 2010: Bärenbacher Chöre und Makkaroni überwältigend

Kategorie: Bärenbach, Kunst und Kultur

 

2010-Bärenbach. Das Publikum im vollbesetzten Bürgerhaus am Lerchenkopf geriet schier aus dem Häuschen und ließ sich beim Jahres-Stuhlkonzert 2010 von Jungen Chören und Instrumentalensembles begeistern: Stehend klatschten die Zuhörer Beifall und forderten Zugaben. Der MGV „Liederkranz“ Bärenbach um Vorsitzenden Rolf Barth und Chorleiter Thomas Setz strahlten überglücklich: „Das Wagnis ging auf. Die Hütte war voll!“, modernes Entertainment mit „Werbeblock“, brillant vorgetragenen Werken und A-Capella-Gesang vom Feinsten aus einem ganz breiten Repertoire kamen an. Das Flötenensemble des MGV „Liederkranz“ Bärenbach um Erika Litzenburger vermeldete stolz Zuwachs von sechs Kindern, darunter zwei Gitarristen. Noch vor den Sommerferien begannen die Proben; - alle fünf Stücke, darunter heitere Tänze, feierten Premiere und wurden mit viel Beifall belohnt. Ganz stark präsentierte sich der Bärenbacher Frauenchor um Thomas Setz, die als erstes „Good News“, gute Neuigkeiten, verbreitete. Die Damen sangen hochkonzentriert, sehr harmonisch und ausdrucksstark das Geistliche Werk „Gib mir die richtigen Worte“ von Klaus Heizmann zu Querflöten- und Klavierbegleitung. Es folgte die sanfte Alpenrockballade „Weit, weit weg“ von Hubert von Goisern: Brillant akzentuiert und dennoch betont einfühlsam vorgetragen, erreichte dieses Lied nach einem Abba-Hit und „Samba Lele`, Little Cico“ auch als beliebte Zugabe die Zuhörerherzen. Beim Vokalensemble „Makkaroni“ löste schon ihr erstes Lied „Scarborough Fair“ wie alle anderen Beifallsstürme und Zugaberufe aus. Das 1998 gegründete Ensemble unter den Fittichen des Gemischten Chores Weitersborn unter Marco Stallmann brachte dank brillant stimmlich ausgereifter Solisten/Innen meist A-Capella Vokalmusik der ganz besonderen Art zu Gehör. Keinesfalls Stocksteif, sondern in Mimik und Gestik synchron schnippend und stets hellwach überzeugte „Makkaroni“ vollends. „Mister Sandmann“, „Mackie Messer“ aus einer Dreigroschenoper von 1928 oder „Hey Baby, probier`s mal mit ´nem Bass“ (klasse Part von Sascha Stilz) wurden frenetisch und überschwänglich gefeiert; - „Halleluja“ mit Solist und Conferencier Marcel Rüttgen war vom Publikum geforderte Zugabe und sorgte für feuchte Augen, stehenden Applaus und „Gänsehautfeeling pur“. Rote Rosen der Veranstalter war verdienter Lohn für die „Überflieger“. „Die Jugend lebt und zelebriert ihre eigene Musik. Sie ist Leistungsbereit und singt ihre eigene Chorliteratur und das, was die jüngeren Konzertbesucher hören mögen“, resümierte Setz, er sei tief beeindruckt vom Können und der Interpretation. Nach der Pause sorgte „eine etwas andere Art“ für Aufsehen: Als Musikalische Alternative zum Landfrauenverein kamen die „A Capälzer“ auf die Bühne und unterhielten mit Show und Klamauk, mit Kabarett, Tanz und Gesang der ganz besonderen pfälzischen Art. Ebenfalls vom Feinsten und auf höchstem Niveau begeisterte ein Sextett des Musikvereins Niederhosenbach brillante Instrumentalmusik. Fünf Saxophone und ein Schlagzeug spielten „Bohemian Rhapsody“, Glenn Miller Melodien oder Evergreens- Klassiker und gaben auch gerne Zugaben.


Vokalensemble

Frauenchor

Makkaroni

Top-Auftritt