L 376 Meddersheim/Bärweiler ist komplett asphaltiert - Vollsperrung kürzer?

Kategorie: Lauschied, Meddersheim, Bärweiler, Lokale News an Nahe und Glan

 

LächelndMeddersheim/Bärweiler/Lauschied. Fotos unten: Ein halbes Dutzend Fünfachser Lkws der Langenthaler Firma Endres und von der bauausführenden Firma Faber aus Schlierschied sind pausenlos im Dauereinsatz durch Meddersheim: Der Straßenneubau der L 376 hinter der Lohmühle bis zur Abzweigung Bärweiler macht enorme Fortschritte: „Am Montag wird asphaltiert“, sagt Polier Alexander Rollheiser von der Firma Faber. Mitte Juli ist die Straße bis auf die Leitplanken fertig. Damit liege man absolut im Zeitplan. Als „Unsinn“ dementieren die Männer Meldungen und Gerüchte über eine zweijährige Bauphase. Nein, im Herbst werde man mit dem Straßenbau im Hottenbachtal fertig sein. Es folgt ein weiterer Bauabschnitt vor Meddersheim mit einer Verschwenkung am Schützenhaus, um Raser zu bremsen. Danach folgen zügig die Böschungs-, Bankett- und Randsteinarbeiten, sagt der Vorarbeiter. Und dass die L 376 schon bald wieder befahren werden kann, ist auch gut so: Lange Umwege müssen Schüler und Berufspendler in Kauf nehmen, auch die Umsatzverluste in Meddersheimer Geschäften beispielsweise sind empfindlich, weil nicht nur der Durchgangsverkehr sondern ganze Orte quasi „abgeschnitten“ sind.

Zurück zur Großbaustelle: Alles sei reibungslos und zügig verlaufen. Nach den Baumfäll- und Tiefbauarbeiten konnten relativ zügig die Arbeiten mit Gabionen (Steinkörbe in Drahtgeflecht) mehrere hundert Meter entlang des Hottenbachs sowie Brückenarbeiten abgeschlossen werden. Ein Schotterbett, quasi als eine Frostschutzschicht, wurde einbebaut, und in den letzten Junitagen auf einer Länge von gut 300 Metern fast 4000 Tonnen eine mit Zement vermischte, so genannte „hydraulisch gebundene Tragschicht“ aufgebracht. Lkw nach Lkw rollte ins Hottenbachtal, wo 100 Meter hinter der Lohmühle schwerstes und computergesteuertes 3D-High-Tech-Gerät zum Einsatz kommt: Theodolit- Nivelliergeräte steuern das Kräterschild wie von Geisterhand. Der Kräterführer verfolgt den Einbau des Materials am Monitor und muss das schwere Baufahrzeug nur an den festgelegten Fixierpunkten ausrichten und orientieren. Auf diese abgebundene Tragschicht wird ab 4. Juli eine Asphaltschicht und danach eine Deckschicht aufgebracht.


Lkws rollen ins Hottenbachtal

3-D funkgesteuerte Anlagen

Theodolit-Geräte...

leiten das Kräterschild

Lkw´s bringen Tragschicht