"Felke-Bräu" kommt: Bauunternehmer wird Brauunternehmer -Stadtrat sagt Ja!

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ZwinkerndBauunternehmer wird Brauunternehmer! 2013 soll Felke-Bräu in Strömen fließen. Die Würfel sind gefallen! („alea iacta est“)- Grünes Licht gab der Bad Sobernheimer Stadtrat dem Unternehmer Bruno Schneider für sein Brauhaus-Projekt im felkestädtischen Marumpark direkt gegenüber vom Bahnhof. Hier soll in Kürze ein P&R Platz ausgeschrieben werden. Schneider konnte nicht nur mit der Umwandlung der Industriebrache Melsbach Areal zu einem modernen Einkaufszentrum punkten, auch  die angrenzende Disibodenberg-Kapelle wurde aus ihrem Dornröschenschlaf wach geküsst. Und noch etwas zu den Präferenzen ganz nebenbei: Die neun Millionen teure „Überflieger“-Brücke im benachbarten Kirn wird ebenfalls von Schneider verantwortlich mitgebaut und gilt bundesweit als „technisch gelungenes und filigranes Meisterwerk höchster deutscher Ingenieurskunst“!. Wenn das keine Pfründe sind?

Elf Stadtratsmitglieder votierten für die auch von Schneider bisher favorisierte so genannte Variante 1. Noch vor genau einem Jahr liebäugelte mit einem pompösen Brauhaus neben Ewalds Transformatorenhäuschen östlich der Stadt: Da, wo das Wasser des Mühlengrabens für die Stromproduktion genutzt wird, sollen die früheren Gerbhäuser dem Erdboden gleich gemacht werden…. >>Folge HIER LINKzu früherem Bericht "Felke-Brauhaus"

Gemeinsam mit seinem Planer Rainer Schmitt von der RS-Plan AG hatte Schneider das Projekt in mehreren  Präsentationen vorgestellt. Das Brauhaus wird demnach nicht so hoch wie das benachbarte Rathaus 2. Insgesamt bevorzugt Schneider einen soliden Brauhausstil mit viel Holz. Ob eine gekühlte Bierleitung ins Bürgerbüro gelegt wird, ist derzeit noch reine Verhandlungssache und Spekulation. Prinzipielle Einwände wurden aus dem Rat nicht laut, höchstens außerhalb des Rathauses. Auch der frühere Standort scheiterte am Lärmpegel, den Anwohner vermuteten, und /oder Erbpacht-Vertrags-Angelegenheiten mit Ewald. Aber Schneider ließ nicht locker und hatte früh mehrere Standorte und gleich drei Variationen für den Marumpark in petto. Unternehmer sind bekanntlich Menschen, die etwas unternehmen. Selbstständige sind Menschen, die selbst ständig arbeiten. Das muss man Bruno Schneider lassen. Selbst für einen dritten Plan C oder eine weitere Variante, die den Erwerb oder Tausch von Grund und Boden von der Verbandsgemeinde nötig gemacht hätte, lag Bruno Schneider ein prinzipielles „okay“ von VG-Bürgermeister Rolf Kehl vor.

Schneider rechnet ab Genehmigungszeitpunkt mit 15 Monaten reiner Bauzeit, dann könnte das erste Bier fließen. Wie erwähnt, mit Frei-Leitung ins Rathaus! Für Detailplanungen wurde das Projekt an den Hauptausschuss verwiesen, der am 15. September 2011 tagt. Hinzu komme der Zeitraum bis zur Genehmigung, aber das könne relativ zügig geschehen, versicherte Bürgermeister Michael Greiner. Na denn: Prost Felke-Bräu!


Felke-Bräu kommt!