Peter Nerschbach dirigiert 40 Jahre den MGV Krebsweiler-Heimberg

Kategorie: VG Kirn-Land, Heimweiler

 

"LIEDER SO BUNT WIE DIE BLÄTTER" BEIM HERBSKONZERT- NERSCHBACH GEEHRT!

SmileyHeimweiler. Draußen an den Bäumen bunte Blätter, im Inneren des Gemeinschaftshauses ein buntes Programm: Beim „Herbstkonzert der Lieder“ des MGV Krebsweiler-Heimberg sorgten die insgesamt vier Chöre für eine kurzweilige musikalische Unterhaltung. Der Auftakt war dabei wie das dauertrübe November-Regenwetter melancholisch: Der gastgebende MGV eröffnete unter der Leitung von Musikdirektor Peter Nerschbach mit dem „Gefangenenchor“ aus Verdis Oper „Nabucco“. Leichtmütiger ging es beim MGV und Gemischten Chor Leisel zu, der mit „der vierstimmige Chor“ die Vorzüge des gemischten Chorgesangs anpries und mit den Gassenhauern „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer“ und „Rote Lippen soll man küssen“ das Publikum zum Mitsingen und -wippen bewegte. Sie waren erstmals in Heimweiler mit ihrer frischgebackenen Chorleiterin Manuela Rockenbach zu Gast und brachten monumentale Klänge wie Vangelis‘ „Conquest of Paradise“ oder Bette Midlers „The Rose“ zu Gehör. Ebenfalls erstmals zu Gast der MGV 1858 Wolfstein, der aufgrund des Ausfalls einiger Sangesbrüder dem „M“ im Vereinsnamen keine Ehre machte. Anschließend schaffte es das achtköpfige Vokalensemble „Männer“ unter der Leitung von Ralf Wanninger,die Besucher endgültig zu lauten Jubelrufen zu bewegen. Und das mit russischer Balalaika in „Wenn die Sonja russisch tanzt“, von den Comedian Harmonists oder Petersilie, Salbei, Rosmarin und Thymian in Simon and Garfunkels „Scarborough Fair“ - und doch immer einzig und alleine mit der Stimme. Instrumente brauchte das A-Cappela-Ensemble nämlich nicht. Von den russischen Weiten ging es anschließend an die dalmatinische Küste, wo der MGV Krebsweiler-Heimberg das „Fischerlied“ geradezu zelebrierte. Dirigent Peter Nerschbach wurde im Anschluss für seine nunmehr 40-jährige Arbeit im MGV geehrt - eine lange Zeit, in der er half, den Verein aufzubauen und schließlich sogar vor 20 Jahren zum „Meisterchor“ führte. Nur ganz knapp scheitere eine Titelverteidigung: „Ohne Peter Nerschbach wäre der MGV nicht da, wo er heute ist“, merkte Schriftführer Gerhard Teske an. Den Anlass gebührend zu feiern, dürfte den Sängern nicht allzu schwer fallen - reichte doch das Spektrum der besungenen Getränke an diesem Abend vom serbischen „Timokwein“ bis zum „Humulus Lupulus“ - dem gemeinen Hopfen und einem zischenden „Kirner“.


Der MGV K.H. im Kirner Gesellschaftshaus

Peter Nerschbach (2.v.l) mitten im Chor