Barfußpfad 2011: Jubiläumssaison - Einzigartige Erfolgsstory - 100.000 Gäste

Kategorie: Bad Sobernheim, Tipps im Alltag, Reisen, Lokale News an Nahe und Glan

 

Fotos unten anklicken! Bad Sobernheim. Verbandsgemeinde, Bauhof und KTI bewiesen ein gutes Händchen, die Eröffnung des felkestädtischen Barfußpfades im Jubiläumsjahr aufgrund Kaiserwetter auf Karfreitag vorzuverlegen. Die Betreiber haben neue Kletter- und Spielgeräte entlang des Pfades etabliert und den Barfußpfad noch attraktiver gemacht. Schon die ganze Woche herrscht reges Treiben auf dem Gelände. Gestern waren VG-Bauhofleiter Mario Wolf mit den Mitarbeitern Armin Auer und Michael Metzger damit beschäftigt, neue Spinde, Ablagen und weitere Stände und Gerätschaften im Eingangsbereich aufzubauen, und das ganze Areal auf Vordermann zu bringen. Nun werden noch die Becken mit gesundheitsförderndem Lehm aufgefüllt und morgen kann`s losgehen. Die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Bauhof lobte Pächterin Marion Grübel, die mit weiteren Idealisten im Eingangsbereich Kiosk und Imbiss für drei Jahre gepachtet hat, Eintrittskarten verkauft, und nun in die zweite Saison geht. Größter Wunsch: „Besseres Wetter als 2010“. Immerhin pilgerten noch 92.000 Kurgäste und Touristen über den Barfußpfad, aber das Wetter machte doch einen Strich durch die kaufmännische Rechnung der Freiluft-Gastronomie. „Die ersten sechs Wochen waren witterungsbedingt ein Totalausfall“, sagt Marion Grübel. Das dürfte sich nun ändern: Grübels werben aufgrund reger Nachfrage pünktlich zum Saisonstart mit einem neu eingerichteten „Nahe-Garten“ nach Art eines bayrischen Biergartens. Will heißen, dass jede mitgebrachte Brotzeit selbstverständlich verspeist werden kann. Der „Nahe-Garten“ ist ab 17 Uhr geöffnet. Natürlich muss die Benutzung der Anlagen des Barfußpfades bezahlt werden, aber auf dem bestuhlten Gelände ist nach 17 Uhr im „Nahe-Garten“ der Eintritt frei: „Bad Sobernheimer sind herzlich zum Verweilen ans einladende Naheareal eingeladen“, wirbt Pächterin Marion Grübel. Gestern Nachmittag wurde ein Pagodenzelt für vielfältige Aktivitäten aufgestellt, damit sich die Gäste bei jedem Wetter wohlfühlen. Neu ist eine Industriekaffeemaschine, „Zug um Zug wird das Angebot kleinerer Speisen ausgebaut“, sagen die Grübels. Für sie ist das A und O, dass der Service stimmen muss. Von daher haben die Pächter keine wirklichen Klagen der Besucher in ihrem Premierenjahr 2010 gehört. Von neun bis 20 Uhr ist in der Regel der Barfußpfad geöffnet, bei Bedarf auch länger.  So ist eine „lange Nacht“ am Naheufer zur Sommersonnenwende mit irischer Musik geplant, ein Jazz-Frühschoppen soll´s geben, und schon am 14. Mai zum 20-Jährigen Barfußpfad-Jubiläum eine Party steigen. Diese Woche scharten die Grübels ihr Team um sich, 17 Mitarbeiter an der Zahl um die festangestellte Janina Link: „Von null auf 1000 Besucher kanns ruckzuck gehen“, beschreibt Marion Grübel die größte Herausforderung und die Bereitschaft zur Bereitschaft unter ihrem Team mitzuarbeiten, das kurzfristig, per SMS alarmiert, auf der Matte stehen muss. Einheitliche Shirts tragen die Damen und zwei Jungs. Rund um den Barfußpfad werben Gastronomie-Banner, ist das Freizeitgelände auch eine lukrative Einnahmequelle für die Kommune.


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Das Team um Grübels

Reklame am Radweg