"Ohne Öl und Atom- machen Wind und Sonne Strom" - aber wer will das schon? Von "Lobhudelei", Windrädern, Fusion und Ladenhüter Sauna!

Kategorie: VG Kirn-Land, Becherbach, Kreis KH, Nachbarschaft, Lokale News an Nahe und Glan

 

Ende März 2012 an Nahe und Glan: „Lobhudelei?“ - Politik des Aussitzens...

„Lobhudeleien“ stand krass im Wochenblatt über den Neujahrsempfang im Kirner Gesellschaftshaus. Dieser Aufwärtshaken saß, das tat weh! Aber: Kirn-aktiv, Gewerbeinitiative Kirner-Land „GiK“, die Stadt und Kirn-Land luden ein zum Defilee und wollten doch nur "Dankeschön" sagen. Dennoch: "Beweihräucherung und Bauchpinseln" sei es. Viel Wind um nichts, ein „substanzloses Klüngel“ schimpfen  erschreckend offen viele. "Fritz Wagner muss liefern- er hat alle eingewickelt in ein glänzendes Bonbonpapier"...so durchgängiger Dukus...Im Westen nix Neues!. Aber: Wolfstein und Lauterecken fusionierten Mitte März 2012 zur VG "Pfälzer Bergland". Einen Blick über den Tellerrand scheuen manche Politiker wie der Teufel das Weihwasser!

 

>>>Kein Wort zur Fusion: Die Freiwilligkeitsphase lockte mit viel Geld und füllte vor Jahresfrist Zeitungsseiten, Visionen und mediale Träume, die wie Seifenblasen zerplatzen. Jetzt wird die Fusion totgeschwiegen, Millionen Euro gehen den Bach,die Nahe runter! Kirn-Land hätte wenigstens seine „Ob`s“ informiert, dass ein finanzieller Verlust droht. Die Stadt Kirn hat den Stadtratsmitgliedern gar nix, bisher keinen Einblick in den Sachstand gewährt. "Das Pamphlet wird im Tresor aufbewahrt", sagen böse Zungen. Wagner spricht Mitte März 2012 nach vier Jahren Fusions-Hamsterrad urplötzlich von "falschen" Zahlen. Der Schwarze Peter ist durchschaut. Götterdämmerung bei der CDU, die SPD schweigt, die FDP hat es längst gewusst und Einzelkämpferein Erna Berg (FWG)  im Stadtrat weiß noch viel mehr.... Gleichzeitig sucht die VG Kirn-Land für Jörg Zerfaß einen Werkleiter, Kirn einen neuen Tiefbauleiter. Die Fusion ist ad Akta gelegt, ade; - und treue Weggefährten werden versorgt.

Politik 2012 ist nix fürs Volk, der Karren verfahren. Knackpunkt unter anderem sind die privatrechtlich organisierten „Versorger GmbHs“ der Stadt, wo zuerst Kosten und Konzessionsabgabe durch die Bürger der Stadt einkassiert, erwirtschaftet / und viel höher Strom, Wasser und Abwasser bezahlt werden muss, als im öffentlich-rechtlichen Kirn-Land. Nicht "kompatibel" sagte man früher dazu. „Diese Umstände, Bevormundung und Volksverdummung mit getürkten Zahlen bei der Beschäftigung sind es, was der Bürger nicht verstehen darf und sich niederschlägt in Lethargie, Politikverdrossenheit und Abkehr“, wird offen geäußert.

Daseinsfürsorge um jeden Preis? Ist die Kommunalaufsicht Betriebsblind? Nach Meisenheim mit seinem Baddefizit und aus dem Ruder laufenden Schwimmbadkosten braucht keiner hinschauen. Die Ratsmitglieder wurden hintergangen, haben aber alle geschlafen. Überall das selbe Fiasko: Leere Schwimmbäder und in Bad Sobernheim noch eine jahrzehntelange Saunamisere, die täglich für Schlagzeilen sorgt. Dort sollte die für 5,6 Millionen D-Mark gebaute Sauna für 350.000 Euro verscherbelt werden und Pächter Langelage sagte dieses „Schnäppchen“ am 26. Januar 2012 ab! Weg damit was keiner haben will um jeden Preis? Und was ist es wirklich wert, wenn es keiner will? Wer zahlt eigentlich die horrenden Verlusteund Fehlplanungen, die Zeche, Differenzen und Betriebskosten? Daseinsfürsorge um jeden Preis? Was bekommt der Bürger eigentlich zurcük, der nicht ins hoch subventionierte Schwimmbad geht?

Kirn-Lands VG-Bürgermeister Werner Müller kommt in der Becherbacher Windkraftdebatte mehr als schlecht weg. Er sei „unseriös und hinterhältig“, sagen Kritiker, Müller propagiere Transparenz und entscheide hinter verschlossenen Türen. Bei einer Bürgerversammlung in Becherbach duften nur Becherbacher Fragen auf der Vorrangfläche Becherbach/ Schmidthachenbach stellen. Rede- und Frageverbot für Auswärtige auf ein-und derselben Fläche, da blieb manchem die Spuke weg. Öffentlich hat Werner Müller nach Worten beteiligter „vorsätzlich“ einen BI-Vertreter „glatt gebügelt und ihm Unwahres vorgeworfen“. So geht man nicht mit Bürgern um, die nachhaken, die sich Sorgen machen, und die nicht der Hofberichterstattung und dem Hennweilerer treu und blind ergeben sind, sagten Becherbacher, ebenfalls öffentlich. Überhaupt werde die öffentliche Meinung durch die Verwaltung „instrumentalisiert“ und konterkariert. Die Themen bleiben 2012 spannend.


www.heylive.de: unparteiisch!

Windräder sind umstritten