Externe Experten aus der regionalen Wirtschaft trimmen Realschule+ Kids

Kategorie: Kirn, Nachbarschaft, Lokale News an Nahe und Glan, Schule

 

FOTOS UNTEN: Kirn. Der Projekttag an der Kirner Realschule plus für 65 Schüler in drei achten Klassen mit Berufsberaterin Barbara Prinz von der Bundesagentur für Arbeit und Kerstin Kuhn, die bei der Realschule plus die Berufsvorbereitung betreut und koordiniert, war quasi ein umfassendes weiteres Angebot und Pilotprojekt in Vorbereitung für den Praxistag. Den gibt es schon seit fünf Jahren. Durch den Praxistag sollen alle Schüler im Bildungsgang Berufsreife die Möglichkeit erhalten, intensive Erfahrungen im Berufsleben und in der Arbeitswelt zu sammeln.

Barbara Prinz und die Fachleiterin für praktisches Lernen an der Schule, Kerstin Kuhn, machten den Schülern deutlich, wie wichtig ein strukturierter Aufbau Schritt für Schritt im Bildungsgang Berufsreife erfolgreich ist.. Die Schüler waren zum Einstieg bereits an der Kirner Berufsschule und ließen sich auch im „BIZ“ (Berufsinformationszentrum) über die berufliche Vielfalt informieren. Kerstin Kuhn und Barbara Prinz legten beim Pilotprojekt an der Schule größten Wert auf eine strukturierte Vorbereitung samt vollständigem  Schulordner mit den entsprechenden Zeugnissen und idealen Bewerbungsfoto. All dies wurde in kleineren Gruppen und Workshops abgearbeitet, und so hatten die drei Klassenlehrern um Mathematiker Horst Merscher (G8a), Gabi Rieger (G8b) und der Klasse 8c mit Eva Billo ein volles Programm zu absolvieren. Auch der neue Schulsozialarbeiter Tobias Holl war involviert. Zusätzlich standen externe Spezialisten bereit: In Workshops gaben Diana Techert vom Modehaus Venter sowie Marion Keiper in der Sparte Typ- und Stilberatung konkrete Hinweise über das optimale Outfit, in Sachen Kosmetik und Frisur waren Karin Schorsch und Petra Rossmann Ansprechpartnerinnen und hatten Tipps und Ratschläge parat, und Jutta Kleinmann machte das richtige und aussagekräftige Foto für den Bewerbungsordner.

Schließlich wird die praxisbezogene Berufsorientierung ganz  groß geschrieben. Am 20. März kommt die Gewerbeinitiative Kirner-Land („GiK“) an die Realschule plus und bietet nach diesem Bewerbertraining im Rahmen des einjährigen Praxistags auch Praktikumsplätze an. Dies läuft nach den Worten des „GiK“ Vorsitzenden Rolf Lagrange optimal für beide Seiten, zahlreiche Kirner Betriebe machen mit und die Simona unterhält mit der integrativen Realschule plus eine Patenschaft. „Wir legen mehr denn je größten Wert auf praxisbezogene  Berufsorientierung“, sagte Rektor Harald Schmell, und die schulische Erweiterung der Fach-und Medienkompetenz mit 28 Laptops, 25 PC´s und vier „Whiteboard“- Tafeln unterstützt hilfreich zeitgemäß. Aber auch schulische Konkurrenz belebt das Geschäft, und durch solche Workshops profitierten Schüler ungemein für den Berufsstart, war Tenor.


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