Kirner Jahnbad vermeldet Besucher-Rekordminus im Juli 2011

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Fotos unten: Kirn. Der Juli war der schwächste Monat im Kirner Freibad seit der Modernisierung 2001 und den detaillierten Aufzeichnungen, da beißt die Maus keinen Faden ab, und daraus macht auch Werkleiter Klaus Trebes keinen Hehl: „Das Wetter kann ich leider noch nicht machen“ sagte er resignierend. Man habe alles Menschenmögliche für eine optimale Saison getan, keine Preiserhöhungen vorgenommen, und auch für diese Saison wieder einige Aktionen geplant. Aber das Wetter spielte bisher nicht mit. Der Saisonstart war so früh wie selten zuvor und wurde auf den 30. April vorgezogen, der Mai fing sehr gut an und im Vorfeld wurden sehr viele Dauerkarten verkauft.

Die Vergleichszahlen weisen auf der Juli-Einnahmenseite im Jahr 2009 ein Betrag von gut 22.000 Euro, 2010 sind es 39.370 und im Juli 2011 „nur“ 8.690 Euro. Nimmt man jedoch die drei Monate Mai, Juni und Juli im Dreijahresvergleich zusammen relativiert sich aufgrund der treuen Dauerkartenkäufer der schlechte Juli, denn dann stehen 2009 fast 70.000 Euro, 2010 stolze 93.000 Euro und 2011 immerhin 65.300 Euro auf der Einnahmeseite. In Besucherzahlen für die drei Monate ausgedrückt: 2009 wurden 23.500 Gäste gezählt, 2010 kamen 32.400 und in diesem Jahr 20.900 Badegäste. Sieht man sich nun allein den Juli im Dreijahresvergleich an, wird der drastische Einbruch deutlich: Weniger als 6.200 kamen, im Vorjahr waren es mit 18.200 fast drei Mal soviel und 2009 immer noch über 11.700. Besucher. Der Juli war der absolut schlechteste Monat seit der detaillierten Aufzeichnung ab 2001. „Jetzt kann man nur auf einen starken August hoffen, und dass das Wetter im September noch schön ist“, wünschte sich Klaus Trebes. „Es tut mir für die vielen Schüler leid, die Ferien hatten“, bedauerten auch die Schwimmmeister Günter Bernhard und sein Kollege Kersten Becker. Das Kirner Jahnbad wurde vor zehn Jahren für 3,2 Millionen Euro modernisiert. Obwohl die Bademöglichkeiten in Idar-Oberstein derzeit begrenzt sind, konnte das Jahnbad zahlenmäßig davon noch nicht profitieren, oder umgekehrt ausgedrückt: Die Besucherzahlen sind nicht noch schlechter. Eine große Rutsche, Planschbecken, sowie gepflegte Liegewiese auf einer tiptop gepflegten Anlage sowie das große Becken mit 50-Meter-Bahnen sind sehr beliebt und locken auch zahlreiche Besucher aus anderen Verbandsgemeinden an.


Werkleiter Klaus Trebes

Hinein ins kühle Nass

Viel Platz....

...für die Kids

Herrliche 50mtr. Bahn