Simmertal ist dank Rüdiger Lanz weltweilt Vorzeigeort in Sachen Energieeffizienz und neuester LED-Technik - High-Tech aus Simmertal überragt alle Monopolisten

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FOTOS unten anklicken: Simmertal. In ihrer Neujahrsansprache nannte Kanzlerin Angela Merkel die Energiewende als größte Baustelle und Herausforderung. Nur wenige in Simmertal glauben an ein Gelingen, solange Lobbyisten und Energie-Monopolisten das Kapital und das Sagen haben. Rüdiger Lanz von der „Lanz Manufaktur e.K.“ war europaweit der erste, der LED-Straßenleuchten entwickelte.

Er kann ein Lied davon singen, wie er mehrfach bei der Präsentation der neuen LED-Generation von Straßenlampen durch die „Platzhirsche ausgetrickst, manipuliert und gelinkt wurde, um es gelinde auszudrücken“, sagt er. Das Drehbuch und die Brisanz im Kirner Land könnte von Alfred Hitchcook persönlich nicht dramatischer geschrieben sein, seit in Kirn-Land in Becherbach, Heinzenberg und Schneppenbach neue Straßenlampen der Firma Indal reihenweise ausgehen, ganze Straßen dunkel bleiben, weil Input, Ersatzteile und Know-how „zur schnellen Reparatur und Schadensregulierung“ fehlen, wie Kirn-Lands Werkleiter Anfang November öffentlich bekennen musste. Bürgermeister und Gemeinderäte fühlen sich im Stich gelassen, in Schneppenbach wurde gar Ortsbürgermeister Thomas Geib von seinem Rat aufgefordert, rigide Konsequenzen zum Wohle und Schutze der Bürger zu ergreifen. Mittlerweile wurde nachgebessert, hängen die alten Leuchtstoff- oder Quecksilber Dampflampen wieder.

Zu wenig Lumen, zu wenig Licht, zu anfällig und unter der Lampe zu dunkel. In Meddersheim berichtete "Ob" Renate Weingarth Schenk beim Neujahrsempfang am 3. Januar 2014 über 200 neue Straßenlampen zwischen 2009 und 2011 für 80.000 Euro. Allein 2013 gingen 40 kaputt, von der RWE fühlt sie sich völlig im Stich gelassen, beschafft neue Philips-Lampen übers Internet. Die lapidare und hilflose Antwort des Stromriesen, Zitat: "Die Lampen halten nicht ewig" - wurde mit Hohn und spöttischem Gelächter aller Bürger quittiert.

„Dass die Stromlieferer Strom einsparen und auf Einnahmen verzichten wollen, ist eine Mär. Es ist so viel Strom da, dass er ins Ausland verschenkt wird“, bringt gleich mehrere Insider und Elektromeister in der Naheregion auf die Palme. Und: Jährlich setzt allein die Leuchten-Industrie 85 Milliarden Euro um.

Unternehmer Rüdiger Lanz ist in der Branche eher ein Typ der leisen Töne. Aber er ist kreativer Tüftler, Erfinder, Daniel Düsentrieb der Neuzeit, und vor allem mit Herz und Seele Simmertaler. Und da brennt „seine“ neueste LED- Straßenlampengeneration problemlos, da ist das neue Bürgerhaus in punkto Sparsamkeit weltweit LED-Vorzeige-Referenz-Objekt von der örtlichen „Lanz-Manufaktur e.K.“. Zehn Mitarbeiter arbeiten in der Simmertaler Ideenschmiede im Hammerweg und bestücken die LED-Elektronik. Beim Lanz-Partner „Ergo-Fit“ in Pirmasens montieren bis zu 120 Mitarbeiter neue Straßenleuchten, und vor Ort in Simmertal hat Rüdiger Lanz seinen Nachbarn im Hammerweg, die Elektrofirma von Bernd Gans, als Servicepartner beauftragt.

Seit Heiligen Abend brennt am Simmertaler Bürgerhaus die Außenbeleuchtung rundum in bunten Farben, verbrauchen alle Strahler komplett 8 Watt. Zum Vergleich: Ein Kühlschrank- Birnchen hat schon 15 Watt. Pfarrer Gunter Braun lobte und dankte von der Kanzel, weil erstmals in der Kirchengeschichte das Gotteshaus in hellem Glanz erstrahlt, und sich niemand mehr herausreden könne, die Kirche nicht gefunden zu haben. Ein Geschenk von Rüdiger Lanz und der Ortsgemeinde, weil seit Jahren die Kooperation mit dem evangelischen Gemeindehaus reibungslos klappte. Dunkler, schwarzer Schiefer der Kirche wurde über 70 Meter weit mit 120 Watt Verbrauch angestrahlt, was Experten niemals für möglich hielten. Weiteres plus: Die Strahler werden sofort hell, nicht einmal handwarm, und haben mit „IP 68“ den höchsten Feuchtigkeitsschutz. Zum Vergleich: Die Monzinger Martinskirche braucht über 1.200 Watt, die Waldböckelheimer gar 3.200 Watt. Das Simmertaler Bürgerhaus wurde mit 2000 Watt geplant, jetzt benötigt es komplett bei Vollausleuchtung unter 200 Watt.

„Das ist eine technische Revolution. Wir sind weltweit führend über Reflektoroptik Licht 200 Meter weit zu werfen, und haben alle Rechte und Patente“, sagt Rüdiger Lanz und untermauert: „Kein Mitbewerber kann ansatzweise mithalten“. Seine Referenzen weltweit in den USA und Südamerika, in Spanien, Marokko, Tunesien, Algerien, Oman und Kuwait füllen Bände. Er ist Deutscher Innovationspreisträger, arbeitet eng mit dem Umweltcampus Birkenfeld zusammen, und nennt als Prestige- Vorzeigeobjekte das Kameha-Grand-Hotel in Bonn, das Humboldt-Carre in Berlin, das Brandenburger Tor, das Deutsche Arbeitsmuseum in Dortmund, Autozulieferer oder die FH in Bingen.

„Es ist oft so, dass der Prophet im eigenen Land nichts zählt“- sinniert Simmertals Ortsbürgermeister Werner Speh vieldeutig und will über die Probleme im Kirner Land nichts wissen. „Wir haben keine: Unsere Straßenlampen von Rüdiger Lanz brennen, unser neues Bürgerhaus ist das Sparsamste weltweit“; - das müssten alle Experten neidlos anerkennen und darauf seien die Simmertaler "megastolz".


"revolutionär": 8 Watt- Rundumbeleuchtung

...auch in Rot- im Hintergrund die Kirche

Rüdiger Lanz ist stolz, Simmertaler zu sein