Erfreulich in Kirn-Land: Wasserpreis bleibt unverändert

Kategorie: Lokale News an Nahe und Glan, VG Kirn-Land

 

VG-Kirn-Land. Einstimmig empfahl der VG-Werksausschuss dem VG-Rat zur letzten Sitzung 2010, den Wasserbezugspreis sowie die Gebühren zur Abwasserbeseitigung für 2011 unverändert zu lassen. Der Wasserverbrauch ist kontinuierlich seit Jahren sehr stark rückläufig. Nach der Jahrtausendwende waren teils zehn Prozent Rückgang im Wasserverbrauch für die VG-Werke zu verbuchen. Jüngst wurde berichtet, dass die Stadt wie die Kirner Brauerei extrem weniger von dem „kostbaren Nass“ verbrauche. Geschätzt wird für 2011 mit weniger als 400.000 Kubikmeter Wasserverbrauch: Tenor: „Auch wenn der Verbrauch sinkt und das Sparen ökologisch sinnvoll ist, müssen die VG-Fixkosten erwirtschaftet werden“. Nur weil die VG-Werke in den zurückliegenden Jahren in Leitungen und gegen Wasserverlust investiert und modernisiert hat, viele Brunnenbehälter „zukunftsfit“ mit Simona-Kunststoff ausgestattet hat, und in der Fläche keine gravierenden Kosten bezüglich Neubaugebiete und Kanalarbeiten anstehen, bleibt der Gebührenhaushalt zunächst stabil. Hochstädten soll mit einer 270-Meter-Zuleitung von Hochstetten-Dhaun aus besser versorgt und der Brunnen in „Heckespatze“ geschlossen werden. In Simmertal sollen mit 50.000 Euro im 2011-er Etat erste Mittel zur Sanierung der Kläranlage eingestellt werden. Als weitere Maßnahmen stehen die Erschließung des Ferienwohngebietes „Eichelse“ in Hennweiler und Arbeiten im Bärenbacher Dorfwiesenweg an. Weitere 80.000 Euro werden für die Erschließung von Neubaugebieten oder sonstigen Maßnahmen fortgeschrieben. Kirn-Lands VG-Werkleiter Jörg Zerfaß will 2011 keine Kredite aufnehmen. Der Wasserpreis bleibt bei 1,60 Euro je Kubikmeter stabil: Verbrauch: um die 385.000 m³. Die Abwasserabgabe kostet 1,98 Euro bei errechneten 355.000 m³ Schmutzwasser.

Zu den Fotos. Das erste Bild zeigt Heimweiler und ganz am Horizont die Schneiße des Erbeskopfes, das Winterskigebiet. Bohrungen im Schilfgebiet, das als Zeigerpflanze bekannt ist, stammen aus dem Jahr 2007. Weitere Fotos zeigen das Limbacher Tal, das in den 1980-er Jahren, als der Verbrauch in Kirn-Land noch enorm höher war, aufgrund seiner einwandfreien Qualität und als großes Einzugsgebiet das Wasserreservoir für ganz Kirn-Land war, und mit weniger ertragreich sprudelnden Quellen gemixt werden konnte. Der Wasserbehälter am "Hahnenberg" im einstigen Ortsteil Krebsweiler an der L 182 ist ein zentraler des Gruppenwasserwerkeses. Heute ist das Verbundsystem weitaus größer, der Wasserverlust landesweit vorbildlich minimiert! Paradoxerweise zählt die Ortsgemeinde Limbach selbst zu den trockensten Gebieten in ganz Rheinland-Pfalz, wie das letzte Foto vom stets ausgetrockneten Regenrückhaltebecken am Neubaugebiet "In der Au" Richtung Kirschroth zeigt.