Donnerwetter! Donnawetter läßt´s mächtig krachen - Birthday No.5

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ZwinkerndKüssendFotos UNTEN am Textende. Bad Sobernheim. Anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens ließen es die DonnaWetter Powerfrauen mächtig krachen und brannten ein musikalisches Feuerwerk ab: Bei zwei Konzerten am 12.+13. Oktober 2019 war die TV 1867 Halle an der Staudernheimer Straße zwei Mal bis auf den letzten Platz besetzt – fast 1000 restlos begeisterten Zuhörer feierten den Chor mit frenetischem Beifall und stehenden Ovationen. Nach On Stage, On Air und Just Sing jetzt Birthday No.5!

Opener und Einstiegskracher im Stile von Lou Bega´s Mambo-Welthit war „Birthday No.5“, wo im Text alle Namen der Donnas genannt werden – und damit setzten die Solistinnen Sabine Schossig Roevenich, Petra Schuster und Lisa Zimmermann gleich zu Beginn ein fettes Ausrufezeichen. Es folgten die beiden ersten einstudierten Werke „Skyfall“ aus dem 007-James Bond Thriller mit Solo von Marianne Laukötter und die Ballade „Run“ – Letzteres im Original vom Leona Lewis mit zunehmender Intensität und garantiertem Gänsehautfeeling.

Stilistisch wie aus einem Guss, adrett wie aus dem Ei gepellt und in fröhlicher Feierlaune sang sich ein „demütig-dankbares Geburtstagskind“ (so Sabine Schossig Roevenich) bei der Party von Anfang an in die Herzen ihrer Fans. Die im Oktober 2014 gegründete Formation ging ein Jahr lang intensiv in Klausur und bezeichnete sich selbst bei ihrem ersten Konzert in Simmertal als „Fleisch gewordener Traum ihrer Chorleiterin Sandra Weiss; - lauter verrückte Weiwer, die uff` englisch singe“: Raus aus dem Alltagstrott. Träume wahr werden lassen, sich selbst verwirklichen und Musikleidenschaft wild, gefühlvoll, turbulent und lustig mit allen Sinnen zur Freude des Publikums entfachen, ausleben und genießen. Das ist erklärtes Ziel, so versteht DonnaWetter sein Metier, so leben und zelebrieren die 35 Powerfrauen von Nahe & Glan leidenschaftlich und mitreißenden Chor-Gesang vom Feinsten und mit „Wow!“ Effekt seit der ersten Stunde.

Der vierte Song „Water Under the Bridge“ ihrer Lieblingsinterpretin war die erste Premiere des Abends – einige Donnas haben Weltstar Adele live erlebt, und entsprechend mitreißend war das Feeling und die Soli von Linda Wöllstein und Maria Schuster sowie dem Background-Trio Angelyz Couvertier-Rodriguez, Sandra Christian und Petra Schuster.

Dominique Hess sang „Dear Future Husband“ von Meghan Trainor, atemberaubend und authentisch schön, wo die Botschaft im Text klar artikuliert ist, wie eine Lady behandelt werden will: „Wenn du mich willst, glaub ja nicht, dass ich zu Hause sitze und dir Apfelkuchen backe…“.

„Try“ war ebenfalls ein zentraler Frauenpower-Song, der im Kern die Seele berührt: „Sei die, die du bist. Nimm dein Make-Up weg, atme tief durch, lebe und liebe dich selbst!“, ist klare Ansage: Da sei im Vorfeld manch Trän´chen geflossen, ließen die Donnas wissen, und in der TV-Halle war es mucksmäuschenstill. Selbstredend der dynamische Mitklatsch-Song „We are Family“, der (A-Kapella) Song „Take me Home“ (von Pentatonix) und „Like a Prayer“: Ein 30 Jahre alter Skandalsong zu gleichnamigem Studioalbum und ein Mega-Hit von Madonna, teils sechsstimmig gesungen, wo Ivana Kettern als Madonna über sich hinaus wuchs und dem Original in nichts nachstand. Mitreißende magic-moments, par exzellent inszeniert und interpretiert.

Viel Probenfleiß bei professionell-inszenierten Choreografien mit brillanten Stimmen glänzender „Rock-Röhren“ wurde nach der Pause sichtbar. Wie Flummis kamen die Mädels poppig-frech gestylt und voller Esprit zum US-amerikanischen Tanzfilm „Footloose“ phänomenal ausdrucksstark wie ein Donnerwetter zurück auf die Bühne. „When we were Young“ (von Adele), „Stitches“ (A-Kapella mit wahnsinnig tollem und gefeiertem Solo von Beata Barth), oder „Flashlight“ mit Schwarzlicht, was fluoreszierende Accessoires, Lippen und Fingernägel dominant hervorhob.

Erstmals mischte sich ein Dutzend „Männerwirtschaft“ ein und gratulierte, Andreas Heinrich und Jürgen Disselhoff hießen die Tenöre beim theatralisch perfekt inszenierten „Budapest“ – ein mit Jubel- und Beifallsstürmen gefeiertes Highlight, originalgetreu wie im Musikvideo von George Ezra umgesetzt. Letztere vier Lieder waren grandiose Eyecatcher, Konzertgenuss für alle Sinne, wo angesichts der tadellosen Akustik und Begeisterung die TV Halle tobte und bebte. „We are the World“ mit den Donnas Beata Barth, Ivana Kettern, Sabine Schossig Roevenich und den Raperinnen Maria Schuster und Joelle Mayer war intensiv gelebtes Programm. Eine Hommange an die heutige Zeit.

Beim „Best-of“-Medley erfreute ein weiteres faszinierendes Song-Gewitter der 35 Powerfrauen um Chorleiterin Sandra Weiss mit einem Schnelldurchlauf aus ihrem Repertoire von 50 Liedern, die in 700 Probenstunden eingeübt wurden, eine restlos begeisterte Fangemeinde mit einer Auswahl von Uptown Funk und Balladen bis hin zu den Charts; - es gab ein facettenreiches Wiederhören des R&B-Soul-Klassikers „Ain´t no Mountain“, „All about that Bass“, Shake it off“ oder dem „Born this Way“ von Lady Gaga, wobei „It´s Raining Men“ das abschließende Sahnehäubchen war. Bernd Hey.

Weitere Akteure: DonnaWetter-Primadonna ist Sandra Weiss, für Texte, Regie und Choreographie zeichnet Sabine Schossig Roevenich verantwortlich. Von Beginn an begleitet den Chor Heidrun Eggert-Schmidt am Klavier, Steffen Pfrengle mit Gitarre, und am Schlagzeug sitzt Lukas Rauter. Für Licht und Ton verantwortlich ist WRS (White Rock Studios) mit Tobias Geißler an der Spitze. Namentlich ist weiter das komplette TV-Team um Geschäftsführer Dirk Weber und „Parkeinweiser“ Udo Roevenich zu loben, die perfekte Gastgeber waren.

Zu den Fotos:  Mit viel Frauenpower und einer ganz starken, lebensbejahender Hitliste, feierte DonnaWetter Fünfjähriges und vermeldete dank ihrer großen Fangemeinde bei zwei Konzerten volles Haus. Ein Dutzend Männer gratulierte mit dem Song „Budapest“.