Limbachs Jugend feierte heftig: X-Mas-Fete mit Impact & Bündelschesdaach

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Fotos unten am Textende -Limbach. Der X-Mas-Rock am ersten Weihnachtsfeiertag in Limbach hat seit Jahrzehnten Tradition und ist kult. „Die Fete lebt wie zu alten Zeiten und hat einen ganz hohen Stellenwert“, strahlte am ersten Weihnachtsfeiertag um Mitternacht am Eintritt SV-Kassiererin Carola Hübner. Zwei Tage später pilgerte die sehr starke Jugendgruppe "Flakhalle" Limbach nach Kirschroth zum Schnitzelessen ins Weingut Theis und dann zur Feuerwehr nach Bärweiler. (Fotos am Textende).

Nachdem die legendäre Flakhalle auf dem Sandhof für das Neubaugebiet „In der Au“ abgerissen und weichen musste, wurde die Kerb fortan „Beim Franz`l“ im Saalbau Klostermann gefeiert. Jahrzehntelang bis 2009 stand hier auch die Wiege für alle junggebliebenen Cliquen und Generationen, denen quasi an Weihnachten zu Hause die Decke auf den Kopf fällt und die lieber mit ihresgleichen Party feiern, die Geselligkeit suchen, chillen oder abrocken und für die der Slogan „Tanz beim Franz“ zur liebgewordenen Tradition wurde. So war es früher. Und bis heute ist Limbach an Weihnachten quasi ein Mekka geblieben – „Gute Freunde und alte Bekannte treffen“, antworteten alle Befragten. Einmal fiel die Veranstaltung aus - vor neun Jahren übernahm dann der Sportverein Limbach um seinen Vorsitzenden Oliver Mayer. Drei Mal spielten „The Bombshells“, „Elliot“ und die „Elektrisch Hildegard“ mit einheizender Vorgruppe „Myfriendsrival“ aus dem Kirner Raum waren da; - seit drei Jahren rockt „Impact“ im Bürgerhaus „Alte Schule“ die Bühne.

„Sie machen top-Musik und treffen unkonventionell mit ihrem Covermix-Repertoire aus allen Genres von Rock-Pop über Heavy Metal, Feten-Hits, Schlager oder deutschen und internationalen Chart-Breakern für alle Jugendlichen, Jungverliebte, Junggesellen oder Junggebliebenen von 18 bis 88 genau den Geschmack“, resümierte am Mittwochabend Oliver Mayer. Ob „Summer of 69“, „Sternenhimmel“, „Major Tom“ oder „Westerland“ bis „Highway to Hell“, „Wahnsinn“ von Wolfgang Petry oder „Aber bitte mit Sahne“ (Udo Jürgens) über AC/DC bis ZZ-Top – in der Tat war für jeden etwas dabei. Und sie stammen aus der Saar-Pfalz Region und um Kusel und bringen viele Fans mit – von daher seien traditionelle Veranstaltungen in Bundenbach oder in Medard keine Konkurrenz, weiß der Vorsitzende. Um Licht, Sound und Equipment kümmert sich ein weiteres Quartett.

Ähnlichkeiten mit der Mega-Country-Rock Kultband Boss Hoss sind gewollt: Die Band kennt man von der Kirner Kerb, „Impact heißt sinngemäß Einschlag oder Auswirkung und wir sind erst zufrieden, wenn es die Fans sind und auf den Tischen tanzen“, sagte Frontsänger Alexander Grant. Keyboarder ist Mathias Theis, Drummer Eric Becker, Dirk von Ehr spielt Bass und Fred Grey und Manuel Haselbach Gitarren und Percussions. Die Veranstaltung ist die Haupteinnahmequelle für den SV Limbach, die seit einigen Jahren mit dem Blau-Weiß Hundsbach eine Spielgemeinschaft bildet und in der C-Klasse fightet: „Solange Fußballspieler da sind wird gekickt“, sagte Oliver Mayer, der ins 25. Jahr beim SV Limbach geht. Nach dem Weggang von Übungsleiterin Rosemarie Hartung wurde adäquater Ersatz bei der Frauengymnastikgruppe gefunden – um Badminton kümmern sich Carola und Katharina Hübner.

Mit fast 30 Helfern war der Sportverein routinierter Gastgeber: „Das klappt, meine drei Kinder Philipp, Maximilian und Katharina sind im besten Alter und Netzwerker, Helfer kommen aus umliegenden Orten wie Hundsbach und Otzweiler. Wir sind ein klasse-Team, Hauptsache die Jugend hat Spaß“, sagte SVL Kassiererin Carola Hübner. „Keine Probleme“ vermeldete Katja Weiland lange nach Mitternacht vom gleichnamigen Dienstleister Security-Weiland aus Hennweiler.


Limbachs Jugend "Flakhalle"

Impact mit Oliver Mayer (mitte)

Hitliste / was gespielt wird

Impact in Action (6 Mann)

Bärweiler Feuerwehrhaus