Tatütata - Neue Monzinger Theater-AG jagt Feuerteufel Hubertus

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Monzingen./Auen. Unter den Fittichen und in den Räumlichkeiten des Feuerwehr-Fördervereins im Monzinger Gerätehaus in der Kirbachstraße hat sich im vergangenen Jahr aus reiner Pläsier heraus eine neue Laienspielschar mit dem klangvollen Namen „Tatütata“ gesucht und gefunden. Die Proben ihrer geplanten Premiere Ende Oktober mit dem Lustspiel in drei Akten „Wenn der Affe dreimal bellt“ waren weit gediehen, aufgrund persönlicher Gründe musste eine Akteurin absagen, es sollte nicht sein, resümierte Simon Heinrich.

Jetzt heißt es: „Auf ein Neues, 2.0“; - mittlerweile kennen die Akteure dank ihres „Florianbruders“ Jochen Kaufmann, der auch im neuen Schauspiel als Feuerwehrkommandant mittendrin statt nur dabei ist, das Monzinger Feuerwehrgenre in- und auswendig und aus dem Effeff, wie es tickt und funktioniert, wenn die Sirene ruft. „Dank dieser Fachkompetenz sind die Rollen den handelnden Akteuren allesamt wie auf den Leib geschneidert“, verspricht Jochen Kaufmann.

„Hubertus und der Feuerteufel“ heißt das Lustspiel in drei Akten mit zwei Bühnenbildern – eines aus dem Wohnzimmer und dann ein altes Feuerwehrgerätehaus mit typischen Utensilien. Es kommt zu mysteriösen Großbränden – viel Lokalkolorit, bekannte Originale und der regionale Bezug sind fest ins Geschehen integriert; - schon im ersten Akt, wenn sich der Vorhang hebt, ertönt eine Feuerwehrsirene, kann man Brandgeruch förmlich riechen….

Sind fremde Wesen aus dem All, Außerirdische im Spiel? Was treiben die Ehefrauen für ein zänkisches Spiel, und warum besteht eine den VHS Englischkurs nicht und darf nicht mitfahren ins Vereinigte Königreich? Als dann bei einem Großbrand plötzlich die Tatütata-Helden in Lebensgefahr geraten, überschlagen sich die Ereignisse. Steckt da etwa die elegant-hochnäsige wie arrogante Bauunternehmerin Amanda dahinter? Man darf auf die Turbulenzen gespannt sein wie der ominöse Brandstifter gefasst wird, und was die auf Fastnachtsbühnen erprobten und gereiften Schauspieler da auf die Bühnenbretter bringen!

Geprobt wird zwei Mal die Woche intensiv. Die Laienspielschar ist eine eingeschworene Gemeinschaft – Maren Alt hatte sich beim Backen eines TV-Senders in der Nachmittags-Soap beworben und war nur ganz knapp gescheitert. Das „Tatütata“-Team war quasi über Wochen vorkostende Testpersonen und Versuchskaninchen dieser auch optisch grandiosen Back-Leckereien. Die Integrationskraft an der Grundschule Monzingen nahm es „easy“, bewarb sich kurzerhand im Reality-TV bei „Biggest Loser“ - sie mimt eine fleißige und temperamentvolle wie brave Ehefrau.

>>>Aufführungen sind am 27. und 28.März um 19 Uhr und am 29. März ab 14 Uhr in der Getzbachhalle in Auen. Sonntags am 29. März gibt es Kaffee und Kuchen, und dann bieten die Monzinger Feuerwehrkameraden einen Fahrdienst an. Der Kartenvorverkauf startet am 1. März in der Bäckerei Kehrein und in Simmertal in der Physiotherapie-Praxis von Fabienne Walber zum Preis von 7.- Euro. Abendkasse 8.- Euro. Ermäßigte Karten (Schüler) kosten einen Euro weniger.

Zum Foto: „Feuerwehrkommandant“ Jochen Kaufmann (von links), Nadine Hamann, Maren Alt, Simon Heinrich, Nina Paar (geborene Knippel), Souffleuse Helga Stauner und Thore Pasenau sitzt der Schalk im Nacken – man darf gespannt sein, wie dem Feuerteufel der Garaus gemacht wird…