Fusion & Corona sind Brennglas: Jan Hey hat in Hundsbach nach elf Monaten hingeworfen - Spitze eines Eisbergs? Viele OB´s und Bürger sind höchst unzufrieden!

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Fotos am Textende anklicken. Ortsbürgermeister Jan Hey hat in Hundsbach hingeworfen - ein Kampf gegen Windmühlen und Denunzianten sei aussichtslos. Schade. Es tut vielen Bürgern Leid, für Jan Hey und für Hundsbach. Trotz ¾ Stelle als Vlexx-Lokomotivführer ist das Amt –für ihn—nicht zu leisten. Es mag Leute geben, die eine 100%-tige Stelle und drei lukrative Nebenerwerbstätigkeiten haben und noch dieses Amt als Ortsbürgermeister mit links „wuppen“.

In einem Rundumschlag hat Jan Hey viele Namen genannt – Leute, die keine Struktur kennen, nicht fragen oder nachfragen können, sich ungefragt Gemeindeeigentum wie beispielsweise Radlader für das Erreichen ihrer Ziele nehmen und doch hoch angesehen sind. Was aber, wenn etwas passiert, oder der Tank leer ist? Dann bleibt das Teil mitten auf der Gemarkung stehen. Als der Gemeindearbeiter schwer verunfallte, musste der „Ob“ Rede und Antwort stehen, Formulare ohne Ende ausfüllen. Er listete im Ortsgemeinderat (Mo. 29. Juni 2020) 36 Punkte auf…Flugs meldeten sich „Kümmerer“, Abgeordnete, Politiker, Verwaltungsangestellte, die schon vorab nicht denunziert werden wollen. Soweit so gut.

Für Jan Hey kam nach elf Monaten nichts „hinten raus“. Jahrelange Probleme  scheinen vom Himmel gefallen – „nichts passiert“, sagt Jan Hey. Er hat dafür und „weiter so!“ kein Verständnis. Zeit, einen Schlussstrich zu ziehen, um nicht auch noch krank zu werden. Diese NO-Go und Problemliste von desolater Internetversorgung, miserablem Handy- UND Telefonverbindung ist in Deutschland im Jahr 2020 unwürdig. Nun legt RWE/innogy Glasfaser um den Verteilerkasten! herum, obwohl der Bund 50%, das Land 40% und die Kommune den Rest finanziert und Hundsbach permanent als „weißer Fleck“ durch PfanzConnect unterversorgt ist. Innogy erledigt die Ausschreibung. Hundsbach kann dem Hund hinten ´rein schauen…, echauffieren sich die Bürger und müssen für Leistung zahlen, die sie nicht erhalten. Der Kreis schaut zu und weg, es rumort seit Jahren in den Orten. Beispielsweise.

„Versorger“ PfalzConnet liefert jahrzehntelang nicht die berechnete Mbit/Sek. und alle schauen hin. Hammer! Die Versäumnisse der früheren VG-Verwaltung Meisenheim, gerade was Hundsbach betrifft, häuften sich wie unterm Brennglas. Nur ein Beispiel: Im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramms K.I.3.0 sollte 2017/2018 das Dorfgemeinschaftshaus zwingend energetisch saniert werden. Kosten 25.000 Euro. Bleibt bei 90 % Zuschuss 2.500 Euro Anteil Ortsgemeinde. Die Kosten stiegen über 35.000 und 53.000 auf 66.000 Euro Anfang 2020. Förderung? Nein, vorbei! So schaut`s aus! Die Verwaltung in Meisenheim machte sich einen Lenz und reichte die Kosten weiter nach Hundsbach. Punkt. Nichts Verbindliches.

Ob Jan Hey klug handelte, müssen andere entscheiden. Aber er hat entschieden. So einfach wirft man ein Amt nicht weg! Der gelernte Fleischermeister mit Diplom wollte –im übertragenen Sinne-- nicht Gammelfleisch oder Knochenputz (Separatorenfleisch) als hochwertig-teures Öko-Hackfleisch „verhökern“, verwalten, und in Verkehr bringen. Das machen andere. Insofern ist seine naive Aussage zu verstehen, wenn er mit seinem Rücktritt vom „fehlenden Funken“ schreibt, „damit die OG Hundsbach endlich weiterkommt“. Das SWR-Fernsehen zitierte viel lieber Westnetz/innogy Manager: „Ein Glasfaserkabel so dick wie ein Haar versorgt eine ganze Stadt“. Das klingt für viele Gemeinden im Nordpfälzer Bergland 2020 wie Bashing, Spott und Hohn. Narhallamarsch. Raubtierkapitalismus 2020.

Dieser turbokapitalistisch-aufgebaute Staat ohne Kontrolle verselbstständigt sich zusehends und täglich neu (PfalzConnect, Bundeswehr KSK, Kinderporno, Wirecard) die Ausbeutung und Lohn-Sklaverei der Menschen im Jahr 2020 bei Vlexx (Jahresplan für die Mitarbeiter: 14 Stunden Erreichbarkeit täglich trotz reduzierter ¾ Stelle), in der „Fleischmafia“, wo Menschen „in Deutschland wie Sklaven ausgebeutet werden“ (Zitate: SWR/Report Mainz + „culturmag.de“ 1.07.2020) und gleichzeitig 10.000 Euro im Monat Sigmar Gabriel als Lobbyist bei Tönnies kassiert ohne rot zu werden. Ist so 2020. Leider nur ein Beispiel – im Promillebereich der Schlagzeilen. Das kann keinem normal denkenden Mensch, nicht Otto Normalo, nicht Lieschen Müller verzapft werden. Das geht niemand in den Kopf.

Im zukünftigen Solarquartier Kreuznach „In den Weingärten II“ wird das Neubaugebiet als „bundesweit erstes energetisches G5 Baugebiet“ gepriesen – wie müssen sich die Leute auf dem Land vorkommen, bei denen Internet und Telefon nicht funktionieren, weil ein Verstärker, ein Richtfunk- oder Sendemast fehlt. Junge Leute müssen für Klausurarbeiten in Nachbarorte fahren. Absurd.

Und in Kirn beschließt der VG-Rat mit Kirner Stadtratsmitgliedern!!! mutig mit 19:10 Stimmen gegen ein Sammelsurium von Problemen, gegen eine Kirner Schwimmbadöffnung (Jahnbad), und schon können dieses Mehrheitsvotum viele Bürger wegen Eigeninteresse nicht mittragen, fordern den Sozialstaat und die Daseinsvorsorge heraus. Götterdämmerung. Koste es, was es wolle!

Auch in Meddersheim läuft nicht alles glatt. Da fahren sich ausgerechnet auf 60 Meter am Altenberger Bach entlang Rollator- und Rollstuhlfahrer auf dem „barrierefreien“! Rundweg fest. Und: Die OB´in muss im Amtsblatt bekanntgeben, dass sie bei Tod informiert werden will. Wie das? Wollen vor Tag und Tau Angehörige selbst den Leichnam unter die Erde bringen? (…denkt der Leser!) Corona-Sommer 2020. Und bis 2045 sollen Hunderte Milliarden neuer Schulden aus dem Corona-Sommer-Hype 2020, Grundrente, Kohleverstromungsausstieg und Lufthansa-Subventionen (nur ein Beispiel) weitestgehend getilgt sein. Na, das klingt doch schon mal vielversprechend – wenn sich da keine Aufbruchsstimmung breit macht….


Es war einmal 2019...

Bekonntmachung

Quelle: Öffentlicher Anzeiger

Schuster, bleib bei Deinen Leisten?

Hundsbach + viele Orte sind grottenschlecht versorgt