Pressekonferenzen ("Pk`s"): Nonsens füllt Coronazeit & Sommerloch

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50-50 "Frauen"-Quote – ohne Wahl? Einfach Frauen als Bestimmer hochwuppen? Was für eine verfassungsrechtliche Schnapsidee im Juli 2020: Es gibt sie doch noch, die alles überragenden Sternstunden: Mehr Frauen in Führungspositionen  – Heimatland, was haben wir in Coronazeiten für Probleme: Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik soll es eine nationale Gleichstellungsstrategie geben, um die wirtschafte Teilhabe und berufliche Absicherung sowie eine elementar-fundierte „strategisch wichtige  Chancengleichheit von Mann und Frau“ zu manifestieren. „Ein Meilenstein“ ruft in einer langatmigen Pressekonferenz (PK) freudig erregt Franziska Giffey. Sind nicht Männlein und Weiblein im GG gleichgestellt?

Und sind 20 % beim Lohnniveau nicht logisch-erklärbar? Völlig überbewertet sind die stündlichen Pressekonferenzen, manchmal fünf am Tag von Bundesregierung, des RKI, aller Ministerien von der Impfstoffentwicklung bei CureVac über Umsatzeinbrüche bei H&M, Lufthansa und Rettungsschirmen. Julia Klöckners „Bienen, die die Reben bestäuben“ oder 40 Cent pro Kilogramm als Tierwohl-Alibi für Klöckner oder Tönnies schlagen hohe Wellen? Werden damit kriminelle Machenschaften gelöst? Alle PK´s sind eine Zumutung und für den Allerwertesten. Welche Frau nimmt endlich Tönnies, PfalzConnect und Co. an die Kandare?

Wenn der „brandenburgische Verfassungsschutz die AFD in den Fokus nimmt und gestaffelt beobachtet“ wird dies von Politikern, Sachverständigen und immer mehr Frauen empirisch bis ins kleinste Detail „wachsam und wehrhaft“ in PK´s hinausposaunt. Wo waren all die Wichtigtuer, Selbstdarsteller, investigative Journaille samt Nachrichtendienste bei der RAF, Al Qaida, der neonazistischen NSU, bei NSA oder IS? Und wo ist die Kontrolle bei Tönnies, Milliarden-Euro Luftbuchungen bei HeidelbergZement oder WireCard?

Zurück zur Quotenfrau: Otto Normalo hatte mit Lieschen Müller ein ganzes Leben lang eine reizende Superfrau, eine nette Verkäuferin und dreifache Mutter an seiner Seite, wo die Aufgaben klar geregelt waren. Ja, es geht nichts über eine Frau die gut schafft – aber muss die als 50:50 Quotenmanagerin gleich in die Führungsetage der Partei? Woher „qualifizierte Frau“ nehmen? Stehen sie im Kaufhof-Schaufenster? AKK wirkt mit ihren Fehlzündungen wie eine Getriebene im Minenfeld und wünscht sich an die Heimatfront Saarland zurück, „die Quote ist überaltert - von hinten gedacht“, rügt Jana Schimke (MdB, CDU).

Ja, es gibt Frauenpower. Ja es gibt intelligente Frauen – Maybrit Illner mit Hochgeschwindigkeitsgedankenblitzen, Sandra Navidi mit Börsenblick, die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer, Sahra Wagenknecht mit inspirativem wirtschaftlichem Durchblick. Ja, Frau kann vier Dinge auf einmal, Ja, wir Männer lieben Frauen. Aber Frauen an die Macht um der Frauen willen? Otto Normalo wendet sich ab. Ist er gleich frauenfeindlich, wenn er KH-Kreisbeigeordnete Silvestri, die (Quoten-) Familienministerinnen Franziska Giffey oder Anne Spiegel (Rlp), die Bildungsministerinnen Anja Karliczek und Stefanie Hubig (Rlp) und allen voran Panzerfahrerin Ursula von der (…na, Sie wissen schon) Quacksalber ohne Substanz nennt? Ist es unwichtig, was hinten rauskommt? Muss es nicht besser heißen „the right man in the right place at the right time?“ Zählen nicht Jahre, Ausbildung, Weisheit und Lebenserfahrung oder muss man nur lustig  drauflosplappern? Taffe Frauen wollen nicht in Vitrinen gestellt werden – wollen nicht wie Merkel an die Macht!

Übrigens: Die Landjugend des Kreises Bad Kreuznach und führende Politiker echauffierten sich, als ausgerechnet die Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner ablas, dass, TV-Zitat: „Bienen zur Produktion von Honig und für die Bestäubung der Trauben wichtig sind…“ was zu offenen Briefen, etwa von „moderner-landwirt.de“ führte. Wer hat dieses Redemanuskript geschrieben, welcher Vollpfosten ist für den Fauxpas verantwortlich? Und von derlei Fehltritten gibt es zunehmend viele mehr! Männer werden Schenkelklopfer, je mehr glattgebügelt werden muss. Wichtiger wäre Klasse statt Masse. Weniger ist mehr. Weniger Lobbyismus-Bundestag nach Köpfen, weniger verdummende Schönfärberei bei PK´s, wo jeder Status Quo als Erfolg verkauft wird - mehr messbares. Wie erwähnt: Was `hinten raus kommt zählt…


Männer auf den Bau....

...Frauen an den Herd!