Neuer 9-sitzer Flitzer: Toyota Proace verso für die Ev. Kirchengemeinde

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Kirn. / Hochstetten-Dhaun. „Jetzt ist das Auto endlich da und wir sind alle sehr glücklich“, die pure Freude stand Mitte der Woche dem Vorsitzenden des Kirner  Presbyteriums der evangelischen Kirchengemeinde, Michael Heck, ins Gesicht geschrieben. Denn der neue Gemeindebus war noch vor Coronazeiten im Januar bestellt worden, danach verlängerte sich die Lieferzeit, informierte Heck.

Eigentlich hätte die Chose, sprich, die feierliche Fahrzeugübergabe, größer ausfallen und der Küster und Hausmeister das neue Teil nach Hause fahren sollen – aber der Stadtbürgermeister Frank Ensminger ist erkrankt (nicht an Corona). Und deshalb gingen Genesungswünsche an ihn, und Michael Heck übernahm diesen Part der Fahrzeugübernahme. Er dankte zudem ganz herzlich Gudrun Wiest als Repräsentantin und Kuratoriumsmitglied der Bürkle-Stiftung und allen Kollegen mit einem Blumenstrauß. Was wäre gerade in diesen Zeiten das Kirner Land und die ganze Region ohne die Bürkle-Stiftung? so wurde laut gefragt: „Ja, oft denke ich darüber nach, dass das Ehepaar ganz da oben sitzt und auf ihr segensreiches Wirken herabblickt“, sagte die Seniorin ergriffen. Schon ist ein weiteres Fahrzeug von der Soonwaldstiftung (mit Beteiligung der Bürkle-Stiftung) geordert.

Der weiße, „alte Toyotaflitzer“ versah über 13 Jahre gute Dienste und wurde in Zahlung gegeben. Das neue Fahrzeug ist ein Toyota Proace verso, ein Neunsitzer „ein Meister der Vielfalt, ein treuer Familienbegleiter, robust und absolut zuverlässig“, lobte Autohauschef Hans-Jürgen Dinig. Für die ältere Generation wurde der Einstieg elektrisch altersgerecht umgebaut. Und der Bus ist alltagstauglich: Denn mit Anhängekupplung muss er für den Küster und Hausmeister treue Dienste leisten, beispielsweise den Rasenmäher zur Kita bringen, informierte Michael Heck über die täglichen Einsätze. Er wünschte sich, dass man nach Corona „schleunigst, peu a` peu, alles wieder hochfahren kann“.

Nach Abzug aller Rabatte als „kirchlicher Großkunde“ kostete der Bus 38.000 Euro, die Hälfte steuerte die Bürkle-Stiftung bei. Die Firma Arnd von der Burg übernahm die Beschriftung, die exklusiv auf die Kirchengemeinde zugeschnitten ist. Den Bus werden wie bisher alle möglichen Gruppen von der Kinder-, Jugend- über die Frauen- bis hin zur Seniorenarbeit nutzen können, sei es für Ausflüge, Weiterbildung oder Freizeiten, informierte Michael Heck, der neue Bus sei ständig im Einsatz, sagte er. FOTO: H-J.Dinig, Michael Heck am Steuer und Gudrun Wiest.