Halloween 2020 - Süßes & Saures - Und wer soll die Corona-Zeche zahlen?

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Halloween: „Nichts wird nach Corona so sein, wie es vorher war“ – Ökonomen warnen und bangen: Am 31. Oktober 2020 geistert dies durch Yellow-Press und Medienwelt. Kinds dürfen  geschminkt bis grotesk als Zombie verunstaltet noch an Halloween, am Reformationstag, am Abend vor Allerheiligen, 503 Jahre nach Luthers Thesenanschlag an der Schlosskirche zu Wittenberg landauf und landab „Süßes oder Saures“ fordern – zwei Tage später ist 2.ter Corona-Lockdown. Staatlich verordnet, bevormundet, verfassungswidrig, mäkeln Richter, Politik auf Sicht. Was für eine Welt! Nichts ist so beständig wie der Wandel, Abstand sichert das Überleben. Ein super GAU! Und wie rechnet sich 1 Billion Euro Corona-Notfallhilfe? Eine Billion sind 1.000 Milliarden, eine 1 mit zwölf Nullen! Es braucht jetzt eine Zäsur, ein Kalkül zum Sparen – kein „…weiter so und nach mir die Sintflut“, ein politischer Generationswechsel – Verjüngung, keine Alt-Herren-Riege, kein Parteienzwist, wo Politiker mit „gespaltener“ Zunge (FDP Wissing, 30./31.10.`20) in Berlin anders reden als in Mainz. Neue Visionen, Homeoffice, Homeschooling, Sparsamkeit kontra Gießkanne und Subventionspolitik. Eine begrenzte Reichensteuer als „Soli“ weil die mehr finanzielle Lasten tragen können. Wer arm ist, kann nichts ausgeben. Das kommt hinzu, „on top“. Beim BER-Flughafen haben sich 20 Jahre alle die Taschen vollgestopft, Bund, Berlin und Brandenburg gerupft, wie die Weihnachtsgans, Milliarden verpufften und sind für den Betrieb weiter nötig. Halloween live. Verhext. Es braucht jetzt das Konnexitätsprinzip, keine Luftbuchungen, keine be-scheuer-te Politik ins Blaue, Abschied von der „Daseinsfürsorge“, die das Volk bespaßt, Beispiel Schwimmbad. Sechs banale Alltagsbeispiele aus der Nahe-Glan Region die alle Bürger betreffen (+ bezahlen müssen!):

Schwimmbäder sind das beste Beispiel: In Meisenheim, Kirn, Bad Sobernheim und Grumbach, alle Luftlinie weniger als 15 Kilometer entfernt, herrschte 2020 regelrecht Flaute. Obwohl Kirn ganz geschlossen blieb!, verbuchten die übrigen drei keinen Rekordbesuch, im Gegenteil, und in jedem sind Hunderttausende Euro Miese anzuschreiben,  plus Kosten für Corona, Hygiene und AHA Regeln. Hammer, wie soll sich „der Staat“ unter dem Deckmäntelchen „Daseinsfürsorge“ so etwas leisten können? Und wer ist der Staat? Wo bleibt der gesunde Menschenverstand?

Krankenhaus Kirn: Daseinsfürsorge kann nicht funktionieren, wenn die Diakonie mit Tausenden Beschäftigten aus ihrer Tätigkeit heraus Millionen Defizite tragen soll. Andererseits haben sie das Krankenhaus samt Schwesternwohnheim für einen Apfel und ein Ei von der Stadt Kirn geschenkt bekommen. Starker Tobak. Aber wenn es sich marktwirtschaftlich nicht mehr rechnet? Es gibt für nichts und niemanden eine Bestandsgarantie. Reiche rechnen, kennen keine soziale Hängematte, und weil Lieschen Müller und Otto Normalo genug auf der hohen Kante haben, müssen sie bluten. Basta. Wer etwas will, sucht Wege, wer nicht, Gründe. Die Diakonie wird wohl ihre Gründe haben...

Heizen und Tanken werden 2021 teurer --- Achtung: 2020 noch ordern und volltanken: B90/Die Grünen setzten 25 Euro pro Tonnen Co² beim Emissionshandel durch, der Bundestag stimmte dem höheren Preis zu, zahlen dürfen an der Tanke alle 7,9 Cent je Liter bei Heizöl und Diesel mehr.  Pläne & Ziele der schwarz-roten Koalition nach wie vor: fossile Kraft und Brennstoffe weniger attraktiv zu machen und klimafreundliche Alternativen (Fotovoltaik, Wind, Wasser, etc.) fördern.

Wasserversorgung Kirner Land: In Limbach wird nachweislich seit 2017 Quellwasser in den Limbach g e p u m p t. Andernorts wird die Wasserversorgung wegen Trockenheit und Sinken des  Grundwasserpegels in Simmern/Kirchberg in Richtung Hochbehälter / Weitersborn / Kirner Land rigoros zugedreht. Punkt. Der Brunnen Becherbach im Großbachtal muss wegen Verunreinigung, Insider sprechen von Überdüngung, stillgelegt werden. Limbach soll mehr liefern – obwohl dort Wasser  a b g e p u m t in den Bach läuft. Auch wenn Kirn Lands Werkleiter Jochen Stumm diesen Frevel mehrfach im VG-Rat und den Limbachern erklärte, wird die Verschwendung, sprich Trinkwasserversorgung, Kanal und Kläranlagen, Modernisierung und Hochbehälter mittelfristig Millionen Euro Investitionen kosten. Wenn es weiter so trocken ist, und alle nach Wasser lechzen, wird auch das Kirner Land nicht ausreichend von der Primstal- oder Steinbachtalsperre ebenso wenig versorgt wie die VG Nahe-Glan aus Richtung Kaiserslautern. Einsicht? Fehlanzeige.

Das Kirner Parkdeck war seit seinem Bau von Anfang an eine Bausünde (viele nannten dies Missgeburt) und wurde nach Abriss 2018 und `19 in den Diskussionsmühlen der Bürokratie zermalmt. Im Oktober 2020 entschied das kirner Stadtparlament in letzter Instanz: Kirn hat kein Parkhaus, Kirn braucht kein Parkhaus und Kirn kann sich kein Parkhaus leisten. Punkt! P sind auf Brachen genug da. Jeder normal denkende Mensch sieht bei Bedarf freie Flächen, die am östlichen Stadteingang, Bahnhof- und Binger Landstraße mit Flatterband a b g e s p e r r t sind: Am früheren Zebra-Markt (heute Fastnachts-Fries), dem Aldi-P Hülsbacher Weg, vis-a-vis auf dem Güterbahnhof und 50 Pkw´s gingen auf den Parkplatz VG-Verwaltung. Es gibt eben mehr Ketten als Hunde!  Mehr P als Autos. Kirn hat kein Geld – Schulden in Millionenhöhe…. Corona, fehlende Einnahmen, Leerstände und das Geschäfteschließen und Insolvenz anmelden befeuern die Misere. Kirn ist Mittelzentrum ohne Parkhaus. Ein Stellplatz kostet gut 1.200 Euro, mit Parkhaus würde jeder Platz 5600 Euro kosten; - Bedarf fehlt grundsätzlich wie eine Rentabilitätsrechnung.


Süßes oder Saures

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Wasser/Limbachtal

Parkdeck in Kirn um 1999

Kläranlage Booser Au