Alle Welt wünscht sich: Hoffentlich ist der Corona-Spuk bald vorbei

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Alle Welt spricht von Frust und Ängsten, Impfstoffbestellpannen, Lug und Trug, FFP-2-Masken Abzocke und hausgemachten Fehlern ohne Ende. Corona offenbart eklatante Schwächen in der Feinjustierung. Politiker-"Hartliner" und Schwätzer wie Jens Spahn und von der Leyen verabreichen Beruhigungspillen als Balsam vollmundiger Ankündigungen. Horden von Gutachtern und Lobbyisten entdecken neue Betätigungsfelder. Täglich gibt es andere Präsenzmeldungen, täglich nichtssagende Pressekonferenzen die sich Stunden später als „Fake-news“ herausstellen. Bewährtes wird verboten. Angefangen vom hüh&hott bei den Schulen, den Masken, die lange gut waren, wenn sie denn benutzt wurden, über das Impfstoffgezeter bis hin zu Homeoffice, Homeschooling über Kurzarbeit und finanzielle Hilfen. Geld das fließen sollte, aber nicht ausgezahlt ist/wird….und Betriebe in die Bredouille bringt oder in die Insolvenz treibt.

Alle Länder rund um D staunen und lachen sich ins Fäustchen. Europa ist unten durch. Die Engländer hätten viel früher bestellt und bezahlt, Israel und Rußland sind fast durch – und in Bad Sobernheim herrscht gähnende Leere mangels Impfstoff, der um die Ecke an der Goldgrube 12 in Mainz erfunden wurde. Das muss erst einmal Lieschen Müller und Otto Normalo in den Kopf, das müssen selbst Ü 60-Jährige verarbeiten, verstehen. Ist hier etwa Politik im Spiel? Politik derart als wirtschaftliches Steuerungs-Instrumentarium. Beispielsweise. Als „früher“ RWE den Strom verteuerte und Bürger und AG´s wie Interessensgemeinschaften protestierten, war oft und länger Stromausfall – heute noch rätselt alle Welt: Erzieherische Maßnahmen derer, die mit ökonomischem Interesse, sprich mit dem Geld verdienen, am längeren Hebel sitzen? Volksverdummung?

Alle warnen, Obacht: Das dicke Ende kommt erst noch. Mehr denn je zählt 2021, sich nicht hinter die Fichten führen lassen und mit den Füßen abzustimmen….Laut D Bundestags-HH-Entwurf stehen 24,3 Milliarden Euro im Gesundheits-Budget – mit zwei Nachtragshaushalten war der Etat 2020 auf 41,25 Milliarden Euro angewachsen. Ende Januar 2021 macht das Göttschieder Klinikum wöchentlich!! ein Minus von 350.000 Euro geltend. Die Rhein-Zeitung titelt auf mehreren Sonderseiten in Abwandlung eines Sprichwortes: „Kleine Klinik, große Sorgen“ vom Überlebenskampf im Kirner Krankenhaus. „Wer kämpft kann gewinnen….“ sagt das Sprichwort, aber die Zahlen können nicht negiert werden, sie sind allesentscheidend. Drauflegen kann niemand, kein Geschäftsmann, keine Firma und auch nicht die Diakonie.

Alle haben es gewußt: Schon 2019 hat jede zweite Klinik rote Zahlen geschrieben. Der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft Dr. Gerald Gaß forderte im Dezember 2020 allein 500 Millionen Euro Liquiditätshilfe nur für RLP – in den kommenden vier Jahren seien 38 Prozent der Kliniken von der Pleite bedroht. Kliniken buhlen um Fachkräfte, Personal und Patienten und schieben bis zum SuperGau zu hohe Kosten vor sich her, weil Gewinne abgeschröpft werden. Wer soll am Ende all die Milliarden Euro bezahlen, wenn die Einkommens- und Gewerbesteuereinnahmen wegbrechen, Gewinne nicht erwirtschaftet werden können? Spätestens nach der Bundestagswahl 2021 wird es ein böses Erwachen, einen Cut geben müssen - Konsolidierung wäre das falsche Signal, wie „…weiter so“ das falsche Wort.  Stand 29. Januar 2021 um 11 Uhr tickt die Schuldenuhr jede Sekunde um 6.855 Euro und steht auf 2.294.241.739. 456 Euro – eine pro Kopf Verschuldung von 27.575 Euro. Tendenz steigend. Die FDP kritisiert im Bundestag mit dem Wahlkampfskalpell jede Bagatellisierung, jede Schönfärberei „die Schere zwischen Wunsch und Wahrheit, zwischen Statements und Realität, klafft immer weiter auseinander“ (Christian Lindner/ Solms und Wissing 28.1.2021) – Börsenexperten sehen den DAX unter 10.000 Punkten sinken.