Kraxeln in steiler Oberhauser Felswand bei Schülern beliebt -SEILSCHAFTEN

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Oberhausen. Fotos unten anklicken: Soziales Lernen wird im Rahmen der Erlebnispädagogik in den Oberhauser Felsen „gepaukt“, und durchweg alle Schüler der 7. Klassen der Kirner Hauptschule haben ihren Spaß an der Klettertour: Eigene Grenzen erfahren, Ängste überwinden, sich auf das Material und den Sicherer am Seilende verlassen können, dies ist  Sinn und Zweck der Übung. Zudem soll die Klassengemeinschaft gestärkt werden. Fachübungsleiter Tom Beyer vom AWO-Bezirksjugendwerk der Arbeiterwohlfahrt Rheinland freute sich mit Sozialarbeiterin Bärbel Appelby und Lehrer Hans-Dieter Siegel, dass neue Haken und Ösen in die steile Hand mit Schwierigkeitsgrad 4 eingeschraubt sind und die Schüler bei ihren ersten kraftraubenden Klimmzügen in die Vertikale optimale Bedingungen vorfanden. Gut gesichert und behelmt kraxelten alle am Seil in die steile Felsenwand. „Ich will noch mal hoch!“ rief ein Schüler zum dritten Mal, und ruckzuck stand das Sicherungsteam parat. Auch den Mädels Laura Baus (12 Jahre) und Cheyenne Heimfahrt aus Simmertal und Nadine Stiwitz (14) aus Kirn hat es einfach nur „riesigen Spaß gemacht hat“. Vor dem Abstieg rückwärts aus der steilen Kletterwand hatten die Teenager jedoch sichtlich und hörbar mehr Respekt als vor dem Aufstieg. Letztlich waren alle heilfroh wieder sicheren Boden unter ihren Füßen zu spüren, und um eine Erfahrung reicher zu sein. Nach zweijähriger Abstinenz steht das Projekt Erlebnispädagogik wieder im Stundenplan. Der Förderverein der Kirner Hauptschule unterstützt aus den Erlösen von Schul- oder Sommerfest diese Exkursion in die Oberhauser Felsen und fördert die „Seilschaft“. Allen war eine herrliche Fernsicht Richtung Süd-Südwest über die Stadt Kirn und zur Hauptschule garantiert. Sonst sehen die Schüler die Felswand immer aus der anderen Richtung.


7. Klasse HS Kirn

Steil gehts hoch

Blick zum Loh / Kirn

Früher ein Meer!

Oberhauser Felsen