Aufgepasst! Prävention ist lebenswichtig und kostet wenig - 2 Beispiele

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Vorsicht, aufgemerkt: Was haben Rauchmelder und Hände waschen gemeinsam? Es sind Lebensretter! www.Heylive.de will Sie hier auf zwei ganz wichtige und gefährlich-heimtückische Dinge hinweisen. Weniger als einen „Fuffi“ kosten vier gescheite Rauchmelder, die übrigens seit 2012 in Rheinland-Pfalz Pflicht sind. Der laute und schrille Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig, erst recht wenn alle vier im Kinderzimmer, Flur, Schlafzimmer und Wohnzimmer installiert sind.

Denn: Brandtote sind Rauchtote. Jeden Monat verunfallen rund 40 Menschen tödlich durch Brände, die meisten in den eigenen vier Wänden. Im Jahr 500 Brandtote, 5.000 Brandverletzte mit Langzeitschäden – das ist die wahre Realität! Der gefährlichste Mythos und die eigene Dummheit sind Ausreden, und die vorsätzliche Fahrlässigkeit, nicht vorzubeugen.

Das Brandhaus des Kreisfeuerwehrverbandes informierte im 14-tägigen Rhythmus entlang der Nahe im Juni 2013 bei den 75-Jahr-Feiern der Freiwilligen Feuerwehren in Seesbach, Meddersheim und Nußbaum. Daher: Obacht geben! Eine Rauvergiftung kann bereits nach zwei Minuten tödlich sein. Es ist besonders nachts eine gefährliche Fehleinschätzung, glimpflich davon zu kommen, wenn Tiere oder der Nachbar schlafen. Außerdem sind elektrische Defekte häufige Brandursachen. Und auch Brandstiftung oder ein Brand in der Nachbarwohnung kann Sie urplötzlich gefährden. Noch etwas wichtiges spricht für Rauchmelder: Wenn man gesundheitlich eingeschränkt ist, sein Hörgerät aus oder abgelegt hat, im Notfall erschrocken oder aufgeregt ist und der Blutdruck absackt oder ein Krampf oder Anfall eintritt ist schnelle Hilfe und der Feuerwehr-Notruf 112 lebenswichtig!

Zweites Desaster – ohne Panikmache, aber ebenfalls Obacht: Jeder ist seines Glückes Schmied! Nicht nur in der Winter-Schnupfenzeit bei Grippeepidemien, im Zug, im Bus, an öffentlichen Plätzen und bei Menschenansammlungen, gerade im Krankenhaus gilt: Öfters Hände waschen.

Ganz zu schweigen von resistenten Krankenhauskeimen, gegen die kein Antibiotikum hilft. Schützen Sie sich und andere. Stichwort SARS, EHEC, MRSA, H1N1, H5N1, u.s.w. – Bitte keine übertriebene Hysterie. Aber höchste Vorsicht ist geboten: Selbst das Bundesgesundheitsministerium geht von 400.000 bis 600.000 Patienten aus, die jedes Jahr durch medizinische Behandlungen schwerwiegende Infektionen bekommen, die bis hin zu Amputationen führen – außerdem werden bis zu 15.000 Tote genannt. Manche Experten halten diese Zahlen noch für viel zu niedrig, Ärzte schlagen Alarm. Quarantäne und Vermummung im Krankenhaus ist gang und gäbe!

Zunehmend gilt: Hände waschen, öfter, und immer auch nach dem Toilettengang. Desinfizieren. Auf gesunde und frische Nahrung achten. Öfter nachfragen und lesen, was auf der Verpackung steht, Anteil nehmen und dem Betrug (und vorsätzlichen Beschiss) deutlich und öffentlich die Rote Karte zeigen. Klar Verantwortung für sich selbst tragen! Achtung beim Grillen: Bei mit Nitrit-Pökelsalz hergestellten Waren können sich beim grillen über offener Flamme krebserregende und erbgutschädigende Stoffe (Nitrosamine) bilden.

Selbst zu Hause im Kühlschrank, in der Küche und im Gefrierschrank Ordnung halten, die Temperatur überprüfen, auf Überlagerung und Gefrierbrand achten, viel, viel weniger und kleinere Gebinde und kleinere Portionen und Packungen einkaufen. Heutzutage gibt es an jeder Ecke frische Brötchen und keinen Notstand. Unseriös ist die Gastronomie, sind die Wirte und Vereine, die aus einer 2,5 Liter BigBottle ein teures und meist abgestandenes Getränk ausschenken. Meine Meinung dazu: Pfui. Nein, danke!