Neu: Werkraum in GS Monzingen- 17.000 € übernahm Bürkle-Stiftung - Gleichzeitig: Kunstprojekt von Meike Lorentz / Weiler: "Jedem Kind seine Kunst"

Kategorie: Bad Sobernheim, VG Sobernheim, Monzingen, Weiler, Lokale News an Nahe und Glan, Kunst und Kultur, Schule, Lifestyle

 

Fotos unten / Textende- Monzingen. Dank der Anita und Wolfgang Bürkle-Stiftung konnte am 20. Mai offiziell ein neuer Werkraum in der Monzinger Grundschule eingeweiht werden - die Stiftung übernahm komplett die Kosten in Höhe von 17.000 Euro.

In der dreizügigen, betreuenden Schwerpunkt-Grundschule werden zwölf Klassen unterrichtet. Die 4a hatte mit Lehrerin Angela Nowak diesen neuen Werkraum gemeinsam mit der freischaffenden Weilerer Architektin und Mitglied im Schulelternbeirat, Meike Lorentz und deren Schwägerin und Bildhauermeisterin Kristina Lorentz aus Hackenheim, bereits in Beschlag mgenommen: Im Rahmen der Aktion des Kultusministeriums „Jedem Kind seine Kunst“ wurden mit kleineren Mosaiksteinen unter dem Motto „Viele Einzelne ergeben ein Ganzes“ ein bleibendes Schullogo erarbeitet, das die beiden freischaffenden Künstlerinnen ebenfalls gestern an die Turnhalle anbrachten. Ganz wichtig: Alles stammt aus Schülerhand, sie hätten sich mit ihrer Schule assoziiert, das Design selbst entworfen. Ihre ganze künstlerische Kreativität und die ganzheitliche emotionale Intelligenz wurde Mithilfe der beiden Expertinnen erörtert und maßstabsgemäß mit Metermaß, Durchschnitts- und Flächenberechnung und Radius sowie einer Kostenberechnung umgesetzt.

Bei der Vorstellung des Werkraumes geriet Rektorin Petra Kohrs über diese erste Arbeit ins Schwärmen: „Das wertvollste war und ist, dass die Schüler miteinander ihre ganze Kreativität ausleben konnten und erst am Schluss des Projektes erfahren haben, dass auch Förderkinder darunter waren“. Nicht allein kognitives, sondern ganzheitliches Lernen, mit dem Hammer in der Hand, habe sich die Monzinger Grundschule auf ihre Fahnen geschrieben, und daher sei der neue Werkraum unverzichtbar. Im Kellergeschoss, da wo früher eine „Rumpelkammer“ war, entstand ein pragmatischer Vorzeigeraum, eine inspirative Werkstätte mit allerhand Material, vier hängenden Vierfachsteckdosen, zwei Werkbänken, Farben und Bastelmaterial, gedämmtem Fußboden, feuerfester Tür, Waschbecken und Trockengestellen. Die Elektroinstallation, Stromverteiler und EDV-Anlage sind in einem kleinen separaten Raum untergebracht. „Die Schüler blühten auf, der Werkraum steht ganz hoch im Kurs, und wird angenommen“, freute sich Fördervereinsvorsitzende Nicola Rosenow aus Merxheim.

„Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt haben, ziehen sie es zum Wohle der Schüler durch. Glückwunsch ans Kollegium“, lobte VG-Bürgermeister Rolf Kehl die Schulleitung um Petra Kohrs und Dietlind Wagner. Der Schulträger habe dies nicht im Programm und hätte dies mit seinem defizitären Haushalt auch nicht stemmen können und dürfen. Umso mehr freue er sich über den vorzeigbaren Werkraum, und dankte der Stiftung für eine weitere, segensreiche Wohltat.

Viel Lob durfte Gudrun Wiest von der Bürkle-Stiftung mitnehmen: „Mit der Bürkle-Stiftung ist unsere ganze Region um ein Vielfaches reicher“, dankte Petra Kohrs, „ein Gewinn für Schule, Schüler, Lehrer und Eltern gleichermaßen“, pflichtete Schulelternsprecher Bernd Schlarb aus Kirschroth bei.

Zum Foto: Schüler der Klasse 4a waren in ihrem Element und erläuterten die Verwendung der Materialien. Im Hintergrund Schulelternsprecher Bernd Schlarb (von links), Fördervereinsvorsitzende Nicola Rosenow, VG-Bürgermeister Rolf Kehl für den Schulträger und Gudrun Wiest für die Bürkle-Stiftung nahmen dankende Worte von Rektorin Petra Kohrs (rechts) entgegen.


Meike Lorentz / Kristina Lorentz

Mosaikteppich wird inspiziert

Der neue Werkraum /siehe Textende