26. Bundenbacher Altburg-Festival im Tal der Jahrtausende zog magisch an

Kategorie: Lifestyle, Kunst und Kultur, Soonwald, Lokale News an Nahe und Glan, Nachbarschaft

Von: Gastbeitrag Text & Fotos: Günter Weinsheimer

Fotos unten - Bundenbach. Der Start des dreitägigen 26. Altburg-Festivals war nicht gerade das Gelbe vom Ei. Musikalisch hatte sich der Heimatverein Bundenbach etwas Besonderes einfallen lassen. Man wollte der Jugend mit einem Mittelalter-Rockabend mal etwas Besonderes bieten, das Programm hielt auch das, was es versprach. Wenn nicht das Wetter auf „Herbst“ umgeschaltet hätte. Da waren grollende Bässe, harte Gitarrenriffs, Drehleier- und elektronische Dudelsackklänge und harte E-Bässe, aber auch packende Melodien und feinsinnige Texte zu hören, und das in erster Linie von „Nachtgeschrei“, die vor zwei Wochen noch beim Mega-Event in Wacken gastierten. Da wurden kräftige Männerstimmen in harten Tönen und treibenden Rhythmen von Geige, Banjo, Mandoline, Gitarre, Schlagzeug und E-Bass unterstützt. Irischer Folkrock vom Allerfeinsten bot auch am Freitagabend die Gruppe „Wanderreigen“. „Dass es dann bei rund 350 Besuchern zum Auftakt blieb, ist etwas schade“, stellte Vorsitzender Michael Brzoska nach dem ersten Tag fest. Am Samstagabend hatten die Gäste an der Musik dreier Bands ihren Spaß. Da waren Songs über die grüne Insel zu hören, über Frauen und Whiskey, aber auch über Seeleute und die Sehnsucht nach der Ferne. Am gestrigen Sonntag hatte dann aber doch der keltische Wettergott Taranis seine Hand im Spiel: Mehr Sonne als Regen! Der Familiensonntag in der besonderen Kulisse der historischen Keltensiedlung Altburg – ein idealer Platz für ein Celtic-Folk-Festival – wo dann auch Lagergruppen keltisches Handwerk zeigten, war dann doch noch ein versöhnlicher Abschluss. Einen Sonderbeifall haben die mehr als 150 freiwilligen Helferinnen und Helfer verdient.


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