Meckenbacher Krippenspiel: Detektive nehmen Tatort Bethlehem in den Fokus

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Meckenbach. Das Krippenspiel an Heiligabend ist traditionell in vielen Gemeinden im Kirner Land ein zentrales Ereignis – nach dem Kirchgang ist Weihnachten. Seit Jahrzehnten und alle Jahre wieder ist die Meckenbacher Kirche beim Familiengottesdienst proppenvoll. Das war am Heiligen Abend 2016 um 15.30 Uhr auch so. Organist Gerold Schulz brachte das Friedenslicht aus Bethlehem mit in die Kirche. Mittlerweile schließt sich um 17.15 Uhr eine weitere meditativ-besinnliche Christvesper mit Flötenspiel an.

Nach Lesung der klassischen Weihnachtsgeschichte von Pfarrer Michael Zeh über Jesu Geburt aus dem Lukasevangelium „Es begab sich aber zu der Zeit…“ geht es dann in einem sehr modernen Krippenspiel in geheimer Mission nach Bethlehem. Dort ist die Krippe ist leer, Maria und Josef sind nach der Geburt mit dem Jesuskind weitergezogen. Herodes war römischer Klientelkönig in Judäa und hatte Angst, dass er vom Thron gestoßen wird. Deshalb ließ er laut dem Evangelisten Matthäus in einer Nacht- und Nebelaktion alle neugeborenen Jungen umbringen – und doch quälten ihn Sorgen und Alpträume: War „dieses“ besondere Königskind dabei? Vier Detektive ziehen los ins Wirtshaus und in den Stall nach Bethlehem, zu den Hirten auf dem Felde - und sie finden überall Hinweise und Indizien auf das Geschehene: Das Stroh in der Krippe, Edelsteine aus der Krone werden gefunden, Engelshaar im Heu, ein Schafsfell – Wunder über Wunder reihen sich am „Tatort“ nahtlos aneinander. Geleitet werden die Kundschafter und ihre Diener von Mäusen mit großen Ohren, die genau im Bilde sind -…aber zu viel verraten dürfen wir nicht - das Stück schon einmal in der Meckenbacher Kirche aufgeführt. Letztlich kann es nur einen Himmelskönig geben – und bis zum Happyend bleibt es in sechs Szenen prickelnd-spannend…

Originelle Requisiten sind vorhanden oder werden von den Eltern genäht. Meist beginnen nach dem Martinsumzug die Proben, die Eltern tragen ganz entschieden mit den notwendigen Utensilien zum Gelingen bei - und wenn sie dann noch Lebkuchen, Spekulatius oder Spritzgebackenes mit in die Kirche bringen, dann können alle Weihnachten riechen und schmecken. „Wir konnten jedes Jahr alle Rollen optimal besetzten, hatten schon 28 kleine Schauspieler“, freute sich Corinna Seis; - 2016 wirkten über 20 Kinder mit und alle sind voller Elan und mit Begeisterung in diesem anspruchsvollen Krippenspiel mit von der Partie.

 

Mitwirkende: Regie führten vor und hinter den Kulissen seit Wochen Corinna Seis, Simone Barth, Steffi Schlarb, Sabine Messer und Nicola Petry-Zeh. Für die Technik zeichnet Michael („Michi“) Anton verantwortlich. Die Akteure sind Tamara Stiltz, Nele Seis, Tabea und Luca Schlarb, Paulina Wenke, Lena Krass, Mia Reidenbach, Anna Zeh, Leni und Jakob Anton, Ben und Nela Friedt, Josefine Altmeyer, Noemie Gutheil, Janne, Enna und Piet Barth, Mila Graf, Jan Stallmann, Kian Robles und Bela Barth. –hey-


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