Limbach: 2. Wanderung - Bier in Steaks & Wurst, in Kuchen, Muffins & Bowle

Kategorie: VG Kirn-Land, Limbach, Kreis KH, Lokale News an Nahe und Glan, Sport, Kunst und Kultur, Essen & Trinken

 

Fotos textende UNTEN: Limbach. Die zweite Limbacher Bier- und Genusswanderung der besonderen Art am 17.Juni erfreute sich größter Beliebtheit. Der aussichtsreiche Themen-Wanderweg wurde von der Naheland-Touristik im Rahmen des Naheland-Sommers stark beworben – Wanderer kamen aus dem Saarland, Rhein-Main Gebiet, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Birkenfeld – „wir haben eine gute Resonanz bekommen und sind sehr zufrieden, sagte Dorfchef Alfons Ingenhaag.

Fernsicht auf der Limbacher Höhe mit klarem, weitem Rundblick ins Nahetal Richtung Bad Sobernheim im Osten, den Donnersberg und Richtung Idar-Oberstein war garantiert und einer der Höhepunkte. Bei der 8,2 Kilometer langen Rundtour konnten sich die Teilnehmer bei der Genusswanderung an drei Verpflegungsstationen mit kleinen, leckeren Spezialitäten verköstigen. Grillsteaks in Biermarinade standen auf der Speisenkarte, die Freddy Schäfer, Christoph Drusenheimer und Peter Herrmann mit ihrem Team auf dem Grill zubereiteten, es wurden Bierkuchen, Bier-Fleischwurst und Muffins mit Bier angeboten – beim Public-Viewing vor vollbesetzten Reihen war eine Weizenbier-Bowle der Renner, und natürlich war auch am Start- und Zielpunkt Bürgerhaus an die kleinen Wanderer gedacht, wo ein Kinderspielplatz mit Sandkasten, Schaukel und Boulefeld wartete.

Im Bürgerhaus „Alte Schule“ war einladend gedeckt, dank idealem und angenehmen Wanderwetter spielte sich fast alles im Freien ab: „Das halbe Dorf war auf den Beinen, alle Vereine beteiligten sich“, informierten Helfer und Ortsbürgermeister Alfons Ingenhaag. Der starke Kultur- und Verschönerungsverein, die Landfrauen, der Gemischte Chor, Mitglieder des Sportvereins und der Feuerwehr und die Jugendgruppe „Flakhalle“, die einen Stand auf dem so genannten Kanonenhügel, Richtung Meckenbacher Höhe betrieb; alle seien gute Gastgeber gewesen, lobte Ortsbürgermeister Alfons Ingenhaag. Schon um sechs Uhr am Sonntagmorgen wurden auf dem Wegkreuz auf dem Schwarzenberg und auf der Kirschrother Höhe vor der Römerstraße zwei weitere Stände gestellt – die Feldwirtschaftswege gehörten ausschließlich den Wanderern - für Fahrzeuge war die Durchfahrt komplett gesperrt. Einziger Wehrmutstropfen: uneinsichtige Autofahrer, die für Ärgernis sorgten, ärgerten die Veranstalter. Viel Jugend war unterwegs, kontrovers diskutierte Themen in diesen Tagen von der EU-Datenschutzgrundverordnung über Fusionen, Windräder, GROKO und WM gebe es jede Menge, ließ uns die Wanderschar wissen, dass man noch einmal rundgehen könnte.

Böse Vorahnungen über den Ausgang des WM-Eröffnungsspiels der deutschen Nationalmannschaft etwa hatte eine Clique um den Fußballer Erwin Schwehm, die Recht behalten sollten. Sie hätten Özil und Gündogan die rote Karte gezeigt und zu Hause gelassen, wie Erwin Schwehm es formulierte.


Viel Jugend on Tour

Gutes vom Rost

Richtung Kanonenhügel

OB Alfons Ingenhaag (li.)