Weiler: Viele Hände-schnelles Ende! Kids happy - Spielplatz NEU

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ZwinkerndZunge rausWeiler. Die neue Ortsbürgermeisterin Daniela Bohl-Veldenzer war vom Helfereinsatz am Spielplatz überwältigt und strahlte vor purer Freude: „Arbeit gibt es genug. So kann es ruhig weitergehen“, sagte sie, denn wenn viele anpacken, werde die Gemeinschaft gepflegt und Erfolge sichtbar. Ein „Dankeschön“ ist schon formuliert; - zahlreichen Sponsoren galt ihr Dank, allen voran der Firma Beinbrech in Bad Sobernheim, Bäckermeister Marco Dalheimer und Malermeister Jürgen Lamb. Letzterer schwang den Pinsel und stand fachlich mit Rat und Tat zur Seite, ob Lasur oder Grundierung, oder das Streichen gegen Blauschimmel oder Wetterschutz angesagt war. Entsprechend ist viel bunte Farbe auf dem Spielplatz sichtbar.

Im Vorfeld warben Aufrufe und ein Plakat unter dem Slogan „Wir wollen fleißige Handwerker sehn und möchten, dass unser Weilerer Spielplatz noch lange erhalten bleibt“. Abgedruckt waren viele Kinderhände, und so wurde die alte Binsenweisheit „Viele Hände, schnelles Ende“ Wirklichkeit – das Resultat kann sich sehen lassen.

Bei einem ersten Arbeitseinsatz waren fast 20 freiwillige Helfer da, haben die Spielgeräte abgeschliffen und mit Vorarbeiten und dem Streichen begonnen, Nico Müller hatte über die Woche neuer Sand unter die Spielgeräte und in den Sandkasten eingebracht. Marode Reifen unter der Wippe wurden erneuert, mit Stahlbürste die abgeblätterte alte Farbe und Lasur auf den Spielgeräten und Sitzbänken entfernt.

Und während am Samstag im Gemeindehaus in der Idarstraße zwei Tanzgruppen probten, waren ihre Eltern und weitere fleißigen Handwerker aus dem Ort auf dem Spielplatz aktiv. Natürlich begutachteten die Kinder ihren neuen Spielplatz - ein Dutzend Fahrrädchen war am Eingang geparkt.

Dieser Spielplatz oberhalb dem Friedhof wurde 1977 eingeweiht und war von der Reifenfirma Michelin gesponsert, die in der Nähe zwischen Weiler und Monzingen einst ein Reifenlager hatte. Der Platz wird gut angenommen, oft treffen sich in den Sommermonaten Turn- oder Krabbelgruppen oder Touristen bei ihrer Wanderung hier, berichteten Sabine Lamb und die Ortsbürgermeisterin Daniela Bohl-Veldenzer.

Jetzt muss noch der Zaun und das Dach der Schutzhütte erneuert werden – und für 2019 stehen in der Weinbaugemeinde Arbeiten im Friedhofsweg auf der Agenda.