Michel Setz aus Heimweiler ging "weltwärts" - Lichtblick in Tansania - Ein Sportplatz für hörbehinderte Kinder - DANKE an viele hiesige Sponsoren

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Von: In Coop. mit Michel Setz

ZwinkerndFotos unten textende anklicken. Heimweiler. Auf Initiative des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zog es Michel Setz aus Heimweiler „weltwärts“; - am 18. August 2017 startete der Flieger nach Entebbe in Uganda. Dann ging es weiter mit dem Bus nach Tansania und Bukoba an den Victoria See, wo er ein Jahr lang einen Freiwilligendienst leistete: „Nicht das Standartwerk Travelmäßig oder `Work in Travel` – nein: Dort kann ich helfen und für mein Leben ganz viel lernen“, sagte der taffe Heimweiler Bub, den seine Kumpels als absolut zuverlässigen Teamplayer loben und der in der Medienbranche und im Internetradio- und TV Fuß gefasst hat.

Michel Setz ist zurück aus dem schwarzafrikanischen Kontinent: Mit seinen 21 Jahren ist er der zweitälteste unter weiteren drei Geschwistern. Die Familie des Ortsbürgermeisters Andreas Setz lebt am Ortsausgang im früheren Ortsteil Heimberg Richtung Limbach. Der Bub zählte einst bei den Kirn-Sulzbacher Pfadfinder im Stamme von St.Georg zu den Wölflingen, besuchte Pfingstzeltlager und spielte ab seinem fünften Lebensjahr beim VfR 07 Kirn und im VfL Simmertal Fußball.

An die 200 Sponsoren haben er und seine Projektpartnerin Zoë Sültemeyer akquiriert – mindestens 9.000 Euro wurden gebraucht. „Das letzte Mal, als wir geschrieben haben, da war ich auf der Suche nach Spenden – Danke allen!“ – sagt Michel Setz. Entsprechend begleitete www.Heylive.de seine Aktion und verewigte sich auf der Spendentafel an der Schule "Mugeza Viziwi - School for the deaf" in Bukoba.

Michel Setz berichtet: „Am 17.4. 2018 haben wir mit dem Spatenstich begonnen, am 5. Juli und damit 79 Tage danach konnten wir mit einer großen Zeremonie die Fertigstellung feiern. Neben den 115 Schülern, den rund 25 Lehrern und Schulmitarbeitern waren auch Freunde und sogar Familie anwesend. Glücklicherweise überschnitt sich die Eröffnungszeremonie mit dem Besuch meiner Eltern, sodass meine Mutter, mein Vater und auch meine Schwester da sein konnten. Lustigerweise erfuhr auch meine Projektpartnerin Zoë Sültemeyer dieses Glück. Außerdem waren ranghohe Vertreter von Regierung und Kirche gekommen, um uns für unsere geleistete Arbeit zu gratulieren. Neben den Ehrenästen (District Commisioner, Bürgermeister und General Secretary) durften auch wir eine Rede halten. Jetzt möchte ich, dass Sie einen Eindruck bekommen wie wichtig mir das Danke sagen ist. Denn was bringt die beste Idee, wenn man keine Unterstützung bekommt. Ich und meine Projektpartnerin sind völlig überrannt worden vor lauter Unterstützung. Wir können nicht nur stolz auf uns sein, sondern sind auch stolz auf alle, die das Projekt begleitet und unterstützt haben. Denn gemeinsam haben wir die Welt ein kleines bisschen besser gemacht. Und die Schüler nutzen den Sportplatz inzwischen ausgiebig. Nach dem Aufstehen und noch vor dem Frühstück wird darauf schon gespielt. Nach dem Frühstück, vor der Teepause und nach der Teepause…“


Michel+Schwester Jule 2017

Dank an die Spender

Großer Bahnhof in Afrika

Vielfach nutzbar...