Neulich beim Friseur… & bei der Meddersheimer BAG-Praxis in der langen Warteschlange an der Rotlicht-Einlassschranke!

Rundumschlag mit O-Tönen, Showdown überall: Wo sind wir gelandet bei all diesen Missständen und was haben wir verbrochen, dass wir keine Facharzttermine mehr bekommen? Unverständnis im heißen Herbst 2026 überall: Preisschock beim Heizöl und an der Tanke, das Kirner Krankenhaus wird vor seiner Schließung zur Besänftigung als Regioklinik „aufgewertet“, das herumdoktern an der Rente ist in aller Munde und die OECD bescheinigt D die schlechtesten Schülerkompetenzen ever– Singapur liegt im Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften auf Platz 1. SINGAPUR! Marode Schulen im Kreis KH mit Sanierungsstau sollen zusammengelegt, neue Kitas an Nahe und Glan für horrende Millionenbeträge mangels Geburtenrückgang, Unterhalt, Fachkräftemangel und „Bildungsdesaster“ erst gar nicht gebaut werden. Der scheidende Bärweiler OB Helmut Schmell (Foto oben, 2019, links) rechnete die Kostenexplosion seit Übernahme der Bau- und Betriebsträgerschaft durch die VG Nahe Glan vor: Davor, 2018, kostete ein Kita-Kind maximal 1.700 Euro, heute, 2026, über 4.000 Euro und sollten neue Kitas gebaut werden müssen und die Kommunen auf den Kosten sitzen bleiben (Konnexitätsprinzip), könnten je Kind Kosten doppelt so hoch (8.000€?) für die Zuordnungsgemeinden fällig werden.

„Wer soll das bezahlen?  Umsatzrückgang bei Kerwe und Weinfesten überall, die Schmerzgrenze ist längst erreicht“, so Werner. Andreas kaufe Wein beim Aldi und wenn er nicht der beste sei, werde er im Pfälzer Dubbeglas zu Schorle. „Warum soll Simmertal Windräder bekommen und Weiler nicht?“, echauffierte sich der Weilere Ratsmann Marco. „Du brauchst nicht neidisch sein. Laß` sie mal, der damalige Ortschef Werner Speh erlitt 2017/2018 glatt Schiffbruch“, hieß die erste Reaktion. Laut dem jüngsten Bürgerentscheid mit 190 Unterschriften plädierten die Simmertaler für Windräder. GAIA soll da weitermachen, wo vor zehn Jahren „das Messer in der Sau“ stecken blieb. (FOTO unten) Frühestens 2031 könnten sich vier? Räder drehen, wird OB Günter Klasson in einem Zeitungsbericht vom 5. September 2026 zitiert. Wunschdenken. Denn: Überall wird mangels Leitungs- und Speicherkapazität kein Strom ins Netz eingespeist. Viele Windräder stehen still, Strom ist anscheinend ohne Ende da, wird von den „großen Vier“ Energiekonzernen billig produziert und teuer verkauft.     

„Es ist irreal, wie der Staat, Behörden und das Ordnungsamt wegschauen und wir wie eine Weihnachtsgans ausgenommen werden“, echauffierte sich Ulrike aus Meddersheim. Bad Sobernheim sei eine einzige Baustelle und so habe sie beim Ein-und Ausfädeln an einem Morgen gleich drei Mal von Rasern (Tempo 30) den Vogel gezeigt bekommen: „Das kann nicht alles auf Corona abgeschoben werden, die Leute sind per se egoistischer und unzufrieden, weil das Geld weniger wird“, erklärte sie plausibel. (Foto, Kreisel Westtangente)

Die Migrationspolitik, kriminelle Clans, das Wählervotum für die AfD und alles Glattbügeln, gesellschaftliche Probleme links liegen lassen, sei ein No Go. Und dann ist www.heylive.de mittendrin, nimmt die Diskussion Fahrt auf: „Wenn die Altparteien das Wahlergebnis der AfD nicht tolerieren, sind sie selbst undemokratisch“, sagt Jan aus Hundsbach. „Alle Asylanten aus fremden Kulturen, die nach Jahren kein Wort Deutsch sprechen kein Interesse an der Integration haben, müssen das Land verlassen“, wirft Isabelle ein, die nicht falsch verstanden werden will, aber: wir hätten in vielen Schulen Probleme genug. Pflegekräfte und Chefärzte aus aller Herren Länder hielten Gott sei Dank den Laden am Laufen. Nix Müller, Meier, Schulze…(Foto: Aushang Glantalklinik, Meisenheim- AöR).

Was im „Staate Dänemark“ schief laufe, habe der realitätsferne Black-Rock Mann Friedrich Merz in Gänze mit seiner Schuldenpolitik nicht verstanden, „hinfort mit ihm“, meinte Marco. Dem Prinzip, Gewinne zu privatisieren, Bonus und horrende Millionengehälter on Topp zu schnorren und Verluste der Allgemeinheit zuzuschustern, müsse ganz schnell ein Riegel vorgeschoben werden. Das habe mit freier Marktwirtschaft nix gemein und spalte die Gesellschaft, sagte der Weilerer. Bernd Hey.

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