Region Nahe-Glan. Eine Verbraucher-Kritik: Mehrfach feierte dieser Autor im Dezember 2025 Weihnachtsfeier mit Vereinen, drei familiäre Geburtstage und kehrte auf Märkten in gehobene Restaurants ein. Einzig bei der Otzweiler Trampclub-Weihnachtsfeier in Weierbach im Hotelrestaurant /Speisegaststätte mit Kegelbahn >„Hosser“< wurden alle Wünsche in punkto Preis-Leistungsverhältnis erfüllt. www.heylive.de Empfehlung, Note: 1*** – vom Essen über den Service, die Location, Hygiene und das Getränkeangebot. Was bei Letzterem der Gast seit vielen Jahren in anderen Pizzerien und Lokalen alles zu hören bekommt, grenzt an „Majestätsbeleidigung“ und Ausreden: Vom Fachkräftemangel über Bequemlichkeit bis hin zur Profit-Kalkulation wegen überhöhter Mietzahlung sind an der Tagesordnung…

Es geht schlicht und einfach um ein kleines, appetitlich-hygienisches Getränkefläsch´chen, 0,2, 0,33 oder 0,5 Liter. Sogar Bier & Wasser, Säfte, Sekt, Coca-Cola, Cola light und Cola zero – das alles hat Hosser in Weierbach! Chapeau! Mittlerweile bietet jene Glasflaschen auch die Globus-Markthalle in Weierbach im Restaurant an. Warum? Weil der Gast i.d.R. nachfragt und abgestandene Pampe nicht mag! Bei Sprudel- und Mineralwasser geht es doch auch, weil dies laut Tafelwasser-Verordnung gesetzlich nur in verschlossenen Flaschen oder Tetrapaks verkauft werden darf! Dies wissen viele Wirte an Nahe & Glan leider noch nicht! Ob Nörgler oder Nestbeschmutzer, tut nix zur Sache. Der Kunde ist König und bezahlt – und ganz viele Speiselokal-Besucher haken nach – viele Gäste kehren deshalb nicht wieder ein!

(Foto oben: Screenshot v. 1a Gastronomie Hosser in I.O. Weierbach) Und: Leider fehlt viel zu oft bei Vereinen auf Festen die Bereitschaft der Helfer, ein Mindestmaß der gesetzlichen Anforderungen der Lebensmittel beim „Zubereiten und in Verkehr bringen“ zu erfüllen. Es ist oft niemand da, der den Hut aufhat. Ab 1. Januar 2026 wird der Mindestlohn von 12,82 auf 13.90 € angehoben. Möglicherweise musste der Gesetzgeber „per Order de Mufti“ deshalb handeln, damit die Aushilfen und Saisonkräfte bei ihrer oft schweren Bück-und die Kärrnerarbeit in der Gastronomie, bei Ernten im Obstanbau und der Landwirtschaft nicht weiter ausgebeutet werden….Ob die Gäste in den Restaurants und im Schnellimbiss bei der jetzt von 19 auf 7 % gesenkten MwSt. partizipieren? Geschenkt. On top, nicht nachvollziehbar!
Fazit: Diesen Makel bei Nachfrage müsste die Innung/DEHOGA ansprechen und handeln, wenn der Kostgänger aus einer —meist abgestandenen, offenen, 3,5 ltr.— Petflasche ein 0,4 ltr. Glas ohne Kohlensäure eingeschenkt bekommt. Das Ungleichgewicht ist derart schräg, weil der Gast bei zwei Gläsern einen ganzen Kasten 12×1 Liter kaufen kann. Und als Quintessenz lieber zu Hause bleibt. Wirtsleuten/Restaurantbetreibern ließe sich auf dem Bierdeckel leicht erklären, dass man mit kleineren „frische-“ Gebinden, sprich hygienischen Fläsch´chen, auch seinen Reibach und womöglich noch mehr Gewinn erzielen kann. D hinkt auch hier als Servicewüste leider weit hinterher…. Bernd Hey.

