Nahe-Glan Region. Zu allen Zeiten war der Betzenberg mit den Roten Teufeln Publikumsmagnet und Kult einer fußballbegeisterten Region (Foto oben: 2006 ein Bus aus Otzweiler). Erklärtes Ziel war 20 Jahre später, 2025/2026, der Aufstieg in Liga 1. Doch dieser Traum ist nach der Niederlage im ausverkauften Bochumer Vonovia Ruhrstadion (26.000 Zuschauer) endgültig passe`. Erneut reichte es für den 1. FC Kaiserslautern nicht, Lieberknechts Traum als fünfter Trainer in drei Jahren ist damit ausgeträumt… Es hat nicht sollen sein, das Betze-Feuer zündete mit ihm nicht. Thema Aufstieg ade!

Ein halbes Jahr vorher sah die Tabelle anders aus (Foto oben Marco Hey, Weiler). Samstagabend, 7. März 2026, 25. Spieltag beim VfL Bochum, wo Cheftrainer Uwe Rösler mit seiner Performance einen tollen Job macht. FCK Coach Lieberknecht saß auf der Tribüne – bezeichnend! Carsten Rump übernahm. Es war die 75. Begegnung zweier Traditionsvereine, ein Top-Flutlichtspiel. Das Hinspiel gewann der FCK 3:2. Und nun „Tief im Westen“ – Herbert Grönemeyers Kultsong, wo die Stadt ständig auf Koks ist, „wo man n` Pulsschlag aus Stahl…laut in der Nacht hört“. Und von wegen torschwache Bochumer, der Ex-Lauterer Philipp Hofmann netzte nach einem Abseitstor zu einem regulären Tor in der 9. Minute zum 1:0 ein. „Der FCK beginnt schwach“- so die Rheinpfalz im Liveblog und läuft hinterher. In der 30 Minute erzielte Bassette den Ausgleich, aber die Lautrer wurden früh angelaufen und fanden nicht wirklich einen Einstig in die Partie. „Die Abwehr redet zu wenig miteinander, das wird nix“, sagten die RTL-Reporter. In der 50. Minute stieß Marlon Ritter erneut den Bock mit einem Übersteiger und Führungstor aus spitzem Winkel um und ließ VfL-Torwart Horn alt aussehen. Es blieb trotz Traumtor ein kurzes Intermezzo. 20 Minuten später war das Spiel gedreht, 3:2. Die Roten Teufel gaben alles, aber ihnen lief wie gegen Paderborn die Zeit davon. „Wir haben geglaubt bis zum Ende“, resignierte Thomas Hengen – er wollte die Saison nicht abschreiben.

Acht Tage zuvor (Foto oben von MARCO HEY) stand das 500. Zweitligaspiel unter keinem guten Stern, mit Marlon Ritter war die no.7 gelbgesperrt. Und noch in HZ 1 sah Trainer Torsten Lieberknecht Gelb-Rot – keine Glanzleistung, gerade weil in Liga 2 jeder jeden schlagen kann: „Traurig, hier kocht der Betze, Schiri pfeift nur für Paderborn. Angsthasenspiel“, simste Marco Hey aus Weiler in der Halbzeit aus dem Stadion an www.heylive.de. Und in der 62. Minute waren die Paderborner mit 13 Torschüssen auf dem Betze! dem 2:0 näher als die Roten Teufel dem Ausgleich, informierte der Sky-Reporter Toni Tomic die Zuschauer. Am 28. Februar (24. Spieltag) mit dem 1:2 fing sich der FCK auf dem Betze gegen Paderborn eine empfindliche Heimpleite ein. Zu schwach für Liga 1.

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