Region. Wiedervorlage im Herbst 2026: Die Cover-Band „Sturmfrei“ (Foto oben) aus BKS an der Mosel erwirkte gegen den Festwirt Justin Braun aus Niederalben für ihre Gage einen Vollstreckungsbeschluss; – bekanntlich spielte die Band im Juni auf der Johanniskerb (Bad Sobernheim, oben), danach beim Heimbacher Brunnenfest und blickt bis dato in die Röhre. In der Felkestadt ein absolutes No Go, weil Braun alle Standgelder erhöhte und kassierte, kein Feuerwerk zündete und von der Felkestadt über 9.000 € erhielt. Unerhört, wenn drei Leute für zwei Stunden, Kerwefrühschoppen montags, ihren Lohn bei Gericht eintreiben müssen. Möglicherweise hat der Festwirt noch größere Löcher zu stopfen, ist es im Großen (Causa Schulden, „Sondervermögen“, „Aufrüstung“ „Agrarsubventionen“) wie im Kleinen….kein Auskommen mit dem Einkommen!
Alle Feste, vom Kreuznacher Jahrmarkt über Wein- und Wanderweg Feste in Kirschroth, Meddersheim und Monzingen vermeldeten roundabout ein Drittel weniger Gäste und Umsatz bei gleichen Kosten. Auf der Kirner Kerb wurden allein bei „Ritchie“ über 100 Schaukelbraten weniger gegessen. „Kein Feuerwerk, keine Leute“, aber das sei nur ein Grund, das kleine Pünktchen auf dem i. Selbst ein heißer Sommer, beispielsweise, ließ den Bierumsatz sinken, weil die Fußball-WM kein Sommermärchen wurde. Warsteiner entlässt jetzt jeden 6.ten Mitarbeiter. Der beliebte Hevert-Weihnachtsmarkt in Nußbaum ist 2026 gecancelt. Haben die Leute kein Geld mehr und müssen sparen? Sieht ganz danach aus!
Die Naheregion ist traditionell Struktur- und finanzschwach. Arbeiter, die weite Wege zur Arbeit müssen, zahlen an der Tanke die Zeche geopolitischer Verwerfungen, sind gefrustet, verärgert – auch Vlexx und die DB scheren sich wenig um Kunden und wissen oft selbst nicht, wo wer wann wohin fährt und wie Zugausfälle kompensiert und erklärt werden.

Niemand da, der den Hut aufhat. Beispielsweise ist die reine Fahrzeit von Bad Sobernheim nach Bensheim mit 2.30 Std. angegeben. Wegen Brückensperrung, Umleitung, Fluktuation, Kabelklau, Krankheit und Schienenersatzverkehr dauerte die Fahrt ab Bad Sobernheim über Worms von 9.10 Uhr bis nach 13 Uhr und zurück von 15 h bis 19.22 Uhr. Eine Schande deshalb, weil weit und breit weder Bandansage noch ungenügende Info laufen und gestrandete Bahnkunden das Billet „Glückslos“ nennen. „Es reicht. Wir müssen auf die Barrikaden und alle einmal 14 Tage zu Hause bleiben. Mehr kann man nicht verdienen“, wettern Liesjen Müller und Otto Normalo in der SWR Landesschau.

Es wachsen keine Bäume in den Himmel: Dauerhaft sinkende Nachfrage bei geringeren Umsätzen treffen 2026 auf stark gestiegene Kosten und intensivieren den Preisdruck im Handel. Zudem kapitulieren Handwerker und Unternehmen vor Kostenfallen, Fachkräftemangel, Mindestlohn und Wettbewerbsverzerrung, wegen Kürzungskahlschlag, Risiko- und Länderstrukturausgleich, Quersubventionierung und Mischkalkulationen. Letzteres war vor 50 Jahren verboten, wenn Fleisch zur „Ramschware“ wurde, Supermärkte es unter Einstandspreis anboten und Kunden lockten. Heute ist oft die Ertragslage existenzbedrohend, ungesund, wohin man schaut KI. Konträr steigen Börsenwerte und Bonis, je mehr Mitarbeiter entlassen werden. D 2026. Paradox. Verkehrte Welt! In den Nahe-Glan Orten stagnieren die Neubaugebiete, hohe Finanzierungs- und Baukostenpreise verknappen und verteuern „unbezahlbare“ Wohnungsnot in Städten. Was tun, wenn sich alles verselbstständigt? Wegen „Gerechtigkeitsproblemen“ einer „Zweiklassengesellschaft“, wie es selbst die Regierung formuliert, wurde in Berlin im Herbst 2026 die Linke gewählt….!

