Becherbach bei Kirn. Krönender Abschluss eines Wandelkonzertes war der Erntedankgottesdienst mit Pfarrerin Alisa Barth, wo die Gemeinde landesweit als ländlich-geprägtes Dorf die Auszeichnung „Landesmusikort 2026“ erhielt. Bei einem Wandelkonzert zu sechs Stationen war auch die Ausstellung „Wir flüstern gegen den Sturm“ mit zeitgenössischer Kunst im sakralen Raum in der Katholischen Kirche Maria Himmelfahrt in der Neuen Straße am Sportplatz sperrangelweit geöffnet. (FOTO oben- Die Initiatoren)
Das Ensemble Kyra 4 erwartete als Quintett die Besucher; – diesen Ansturm dürfte das Gotteshaus selten zuvor erlebt haben. Diese Ausstellung setzt auf leise Töne, sie vertraut auf die stille und beharrliche Wirkung der Kunst und den Mut, selbst gegen den Sturm die eigene Stimme zu bewahren – ein leises aber entschlossenes flüstern…Initiiert und kuratiert von Czaja Braatz vereint die Messe sechs unterschiedliche künstlerische Positionen und zeigt kreative und ästhetische Werke aus den Bereichen Malerei, Objektkunst, Skulptur und Installation. Lotte Günther aus Berlin und Wolfsheim, Etienne Szabo aus Köln, Mathias Graffe`(Auen), Ottmar Zimmermann (Merxheim) und die beiden Becherbacher Stefan Hausmann und Czaja Braatz heißen die Künstler.
Musik und Gesang, Kunst und Kultur haben in Becherbach seit jeher einen ganz hohen Stellenwert. 2018 wurde das 125-jährige Bestehen der katholischen Kirche Maria Himmelfahrt gefeiert, auch damals luden Kunstschaffende um Czaja Braatz und alle Ortsvereine zur Ausstellung „Fragilitas“ in die ortsbildprägende rote „Backsteinkirche“ am Dorfrand ein. Die sehr gut frequentierte neuerliche Vernissage Mitte September 2026 eröffnete mit einer Klang-Performance Dominik Lang von den Niederrheinischen Sinfonikern. Die Landfrauen sorgten für den Service, die Kunst-Ausstellung „Wir flüstern gegen den Sturm“ ist bis zum 11. Oktober 2026 nach telefonischer Anmeldung unter der Handy-Nummer 0160 98 00 75 74 zu besichtigen.

