Bad Sobernheim. Vor einem Jahr stellte nach 46 Jahren der Geschwader-Chor vom JaboG 35 / Pferdsfeld das Singen ein: „Auch wenn die Triebwerke der Phantoms schon lange schweigen…so steckt der Rhythmus unseres Marsches immer noch tief in uns“, erinnerte der Ehemalige und Hansdampf-in-allen-Gassen, Walter Zink, in der Seniorenresidenz Felkebad und überreichte während einer Feierstunde als Erinnerungs-Geschenk eine Holzbank.
Hendrik Ritter und Wolfgang Beuscher waren die letzten Chorleiter. Erinnerungen wurden wach und lebendig, Foto oben 1995/Pferdsfeld/zum Fly-Out 1997 (mit Genehmigung der Fliegerhorstbildstelle JG 73 F4-F) Vom Wehrpflichtigen bis zum Offizier hätten alle mitgesungen und Ende der 1980-er Jahre „ersang“ und errang der Geschwader-Chor mit 36 Stimmen die Ehre eines Meisterchores; – Walter Zink erinnerte an großartige Momente, an Disziplin, den Zusammenhalt und an den Stolz auf das Geschwader und den legendären JaboG Traditionsmarsch, den Stabsmusikmeister a.D. Walter Knütter komponierte. „Die Musik war das Band, das uns in Pferdsfeld verbunden hat“, sagte er emotional tief ergriffen, der Chor sei eine eingeschworene Truppe gewesen. Unter den Gästen auch der fast 89-jährige frühere Oberst und Geschwader Kommodore von 1985 bis 1990, Hans-Peter Koch aus Meddersheim. Viele Jahre sang der Geschwader-Chor auf allen Stationen und Ebenen in der Seniorenresidenz Felkebad und daran erinnerte sich die Residenzleiterin Marietta Heiler-Eckes. Als sie in der Felkestadt ihren Dienst antrat und der Geschwader-Chor ein Ständchen sang und so zu einer harmonischen Atmosphäre beitrug, da habe sie sich direkt „angekommen und wohl gefühlt“.

Zum Foto: Marietta Heiler-Eckes, Walter Zink (Hintergrund), Dirigent Gerhard Wöllstein, der mehrere Lieder anstimmte und musikalisch begleitete, sowie Heidi M. Watson von der Residenzberatung weihten unter lautem Applaus die Wohlfühl-Bank mit einer großen roten Schleife in der Afrika-Lounge der Seniorenresidenz in Bad Sobernheim ein.

