KIRN. Das ist ja mal eine Einladung! Am Sonntag, 14. Juni ab 14 Uhr ist Anpfiff einer Grillparty mit Leckereien, Gelato, und mit den Hunsrück-DJs. Ab 19 Uhr aus Houston, USA, beginnt dann die WM Mission Deutschland – Curacao. Gegen die Elfenbeinküste (trotz 2:1 Sieg gegen Frankreich) und Ecuador sollten wir gewinnen. Nach 1954, 1974, 1990 und 2014 ist die Zeit reif: D wird Weltmeister! Wenn nicht jetzt, wann dann. 2026 wird das Fußballmärchen von 2006 fortgeschrieben, als fünf Spiele im K-Town (Kaiserslautern) stattfanden, Miroslav Klose mit 5 Treffern Torschützenkönig wurde und im Endspiel in Berlin Italien im Elfmeterschießen mit 5:3 gegen Frankreich Weltmeister wurde. Überhaupt K-Town: Wenn Sie irgendeinen Ami irgendwo auf der Welt treffen, und sich outen, in der Nähe von K-Town, Landstuhl, Ramstein oder Baumholder zu Hause zu sein, sind sie sofort dessen Freund. Ist so.

Die DFB-Elf ist gut angekommen. Niederlande patzte im Test und verliert gegen Algerien 1:0, Italien, Polen und Ungarn sind nicht dabei, bleiben noch Frankreich und Spanien oder Brasilien und Argentinien, mit denen noch Rechnungen offen sind und die der DFB-Elf ersthafte Schwierigkeiten bereiten können. „Könnten. Und wenn nicht? – gerade bei denen wird es Überraschungen geben“, bremsten die fußballsachverständigen Trampclub-Mitglieder aus Otzweiler alle Zweifel. „Wir sind stark wie nie und die Zeit ist reif“. Alle Favoriten dürften die Vorrunde überstehen, auch D wieder. Anders als 2022, als in der Gruppenphase in Katar und 2018 in Russland das Turnier gelaufen war. Und dann? Schauen wir mal!

Es läuft. Das Rudelgucken, die Vorfreude und Spannung steigen zusehends mit jedem Tag; – „früher“ war es als Faszinosum gang und gäbe, dass nicht nur Kinder bei großen Ereignissen die Tage rückwärts zählten. Wie erwähnt, mit jedem Tag steigt jetzt die Euphorie, vorbei die fußballlose Zeit. WM-Liveblogs werden auf allen Kanälen gesendet. Da erfährt der Fußballfan die acht neuen Regeln und dass in der Vorrunde im neuen blauen DFB-Trikot nur gegen Ecuador gespielt wird, Deutschland sich um die Austragung der WM 2038 oder 2042 bewerben wird — natürlich mit Austragungsort K-Town (Kaiserslautern) — oder warum wahnsinnig horrende Eintrittspreise in 16 Städten in den USA, Kanada und Mexiko samt Merchandising-Artikel unbezahlbar sind und den Fußball kaputt machen und wie sich die Politik profilieren will. Geschenkt. Konzentrieren wir uns auf das Wesentliche. Die Fanartikel und die Fahnen raus – drücken wir D und Schwarz-Rot-Gold ganz fest die Daumen, dann werden wir Weltmeister!

