Politik im September 2026 – ein Tag nach der Wahl: Nirgends wird so viel gelogen wie auf dem Friedhof und in der Politik. Warum verändert sich gerade die politische Landschaft, warum wird D flächendeckend AfD-himmelblau, warum boomen Extremismus und Anschläge und warum schwimmen den etablierten Parteien bundesweit die Felle weg? Das fragen sich am Tag nach der Wahl in Sachsen-Anhalt beim Wunden lecken Lieschen Müller und Otto Normalo und sie liefern Antworten. Schlimmer geht nimmer: „Irgendwann ist ja auch mal gut“.

Die Probleme fielen nicht über Nacht vom Himmel, sie addierten sich on Top, das „weiterso, wir schaffen das“ und horrende Staatsverschuldung fallen CDU und SPD vor die Füße. Überall taucht als Verb „reformieren“ auf – und alles verschlimmbessert sich gegen die Bürger; – Stichwort kalte Progression, Konnexitätsprinzip, Energiekosten. Das sperrige Informationsfreiheitsgesetz (IFG) mit substanzlosen Argumenten bewirkt das krasse Gegenteil und ist Demokratieabbau in Perfektion. Bezeichnend. 100 „Gesundheitskassen“ samt Krankenhausreform liegen auf der Intensivstation, an der Rente wird herumgedoktert – das Versprechen 45 Jahre Beitragszahlung („Die Rente ist sicher“) wird geopfert, um politische Fehler über Jahrzehnte zu konterkarieren.

Nun darf man den erdrutschartigen AfD Sieg im klitzekleinen Sachsen-Anhalt nicht überbewerten, der war fällig, die Protestwahl genau so prognostiziert. Demokratie eben. In Bälde kommen Meck-Pomm und Berlin hinzu; – die Ossis im Weimarer Dreieck mucken auf („Wir sind das Volk“), am Trend bei 80 % Wahlbeteiligung gibt´s nichts zu rütteln, der Zäsur ist ein Anfang gemacht. Über die CDU sprechen Journalisten von Kernschmelze, GAU und Schockstarre. „Reformen und Wahrnehmungsfakten“ klaffen weit auseinander, die AfD treibt die Regierung vor sich her: Allen Unkenrufen, Populismus, Angst und Weltuntergangsstimmung zum Trotz ist es ein Weckruf, denn: Wenn nur die Hälfte der AfD Anschuldigungen gegen Regierungspolitiker stimmt, wäre das schon viel zu viel des Bösen, Zitat von Oppositionsführerin Alice Weidel (AfD, ARD Sommerinterview aus Wien): „Ich will nicht mehr angelogen werden von irgendwelchen Flachzangen, die da oben sitzen und irgendwas versprechen und genau das Gegenteil von dem tun“. Deutschland werde kaputt gemacht. „Entweder Sie können es nicht, oder es ist Vorsatz. Herr Merz kann es nicht. Herr Klingbeil kann es auch nicht“, wetterte Weidel vor der Wahl. Zitatende.

Showdown im Blätterwald im heißen Sommer überall, Schlagzeilen: Kabinettsklausur der Regierung, um „sich kennenzulernen“, was man nach außen „transportiert“, was der Bürger „denken soll“, während die „Umsetzung der Reformen“ nicht das Papier wert sind. Der neue  Gesundheitsminister Carsten Linnemann beispielsweise sagte noch vor Monaten: „Schuster bleib bei deinen Leisten“, als Ahnungsloser sei er für dieses Amt mit dem Klammerbeutel gepudert und nicht prädestiniert… – spulte Oliver Welke in der ZDF Heute-Show am 4. September 2026 im O-Ton zurück. Und wie heißt jetzt der Neue? Linnemann. Hallo?!?

Und: Seit die Alt-Herren-Riege bei VW nicht mehr da ist, wollen Aktionäre Rendite abgreifen und alle profitorientierte CEO´s greifen in die Kasse, schicken „fünfstellig Mitarbeiter in die Wüste“, so Autokenner Ferdinand Dudenhöffer der gnadenlos mit eigenen Verfehlungen und Ladehütern abrechnete. Existenzbedrohte Mitarbeiter und die Moral? Wen juckt´s?!?

NB: Solange wie alles in D politisch-ideologisch subventionsgetrieben befeuert wird, laufen Kosten und zweckentfremde Geldverschwendung ins Uferlose. Das ständig steigende Sozialbudget kostet jährlich 1,35 Billionen Euro und beträgt exakt ein Drittel der gesamten deutschen Wirtschaftskraft (BIP), warnen die Wirtschaftsweisen. Jetzt müssen die neue Zuckersteuer und eine höhere Tabaksteuer die Kassen füllen. Lieschen Müller und Otto Normalo sollen jubeln und „Bravo“ rufen, aber auch die Wessis werden ihr Kreuz´chen setzen. Bekanntlich wählten im Kirner Land 20,8 % bei der Europawahl am 9. Juni 2024 die AfD, in der Stadt Kirn gar 30,9 %. Man darf gespannt sein….

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