Nach einem guten Start muss der 1.FCK seine Aufstiegsträume längst noch nicht Ad acta legen oder begraben und darf hoffen– gegen Preußen Münster wurde mit einem verdienten 3:2 Sieg quasi „der Bock umgestoßen“. Am Sonntag, 22.2. 26, waren die Argusaugen der FCK-Fans auf das Auswärtspiel gegen Preußen Münster gerichtet und der 1.FCK lag zur Pause 3:1 in Führung. Bei einem fehlerbehafteten Spiel und Konter-Festival waren es letzten Endes ganz schwache Gastgeber, die den Sack bei 20! Torschützen (1.FCK 17) nicht zumachten und die Pfälzer jubeln ließen.
In der Auswärtstabelle rangieren die Roten Teufel weit hinten, von der ersten Minute an hatten die Zuschauer bei Sky im LVM-Preußenstadion und einem „Must-win-Spiel“ bei Fritz-Walter Wetter den Eindruck: „Da geht heute was…“. Und der FCK traf an der Hammer Straße zwar auf Gegner, die sich „Mut & Haltung“ auf ihre Vereinsfahne geschrieben haben, aber schwach und glücklos agierten und in der ersten Halbzeit acht 100-%-tige Chancen liegen ließen. Die Preußen verkürzten erst in der 85. Minute auf 2:3.

Deshalb darf der knappe Sieg nicht überbewertet werden: Welten klaffen beim 1. FCK zwischen Anspruch und Wirklichkeit….Einzig die Fans verdienen Note 1 mit*** und halten den Lautren die Treue. Foto ganz oben: WAS wär de Betze, wenn wir net wär´n, die Stütze des Vereins. Letztlich sind die Fans der 12.te Mann.
RÜCKBLICK: Nach zwei Toren Vorsprung wurden auf Schalke die Gastgeber noch zum Unentschieden eingeladen, und nach der 1:3 Heimpleite gegen starke Elversberger und Rot für Leon Robinson mussten die Roten Teufel am Darmstädter Böllenfalltor mit einer 4:0 Klatsche in die Pfalz zurück fahren. Trainer Torsten Lieberknecht sprach von einem „massiven Schock“. Foto unten: Weilerer Edel-Dauerfans.


Fußball ist eben ein Ergebnissport – im Prinzip musste ein 1: 0 gegen den Tabellenletzten Greuther Fürth am Valentinstag, Mitte Februar, vor über 41.000 Zuschauer bejubelt werden. Den treuen Fans war das auf dem Betze viel zu wenig. Sie äußerten mit Pfiffen und Kopfschütteln ihren Unmut und Unzufriedenheit. Irgendwann ist ja auch mal gut mit Ausreden und Schönreden. Selbst die No.7 bekannte „ich weiß nicht, ob ich heute als Fan ins Stadion gekommen wäre“, wird Marlon Ritter zitiert, weil: Nach Semih Sahins Kopfballbogenlampe in der 10. Minute wurde quasi der Stecker gezogen, die SpVgg. bekam nach 20 Zeitlupen ein Tor von Paul Will aberkannt – nicht mal Freistoß. Glück gehabt, FCK. In Halbzeit 2 waren die Pfälzer schwach, ganz schwach. Saft und kraftlos, stehend K.O., erschreckend niedriges Niveau, anders von Sky-Pay-TV ausgedrückt: „Die Kleeblätter machen das richtig gut, die Tabellenletzten sind mindestens ebenbürdig“. Trainer Lieberknecht steht nach Dirk Schuster und Markus Anfang permanent unter Druck und Beobachtung, denn klares Ziel in der Pfalz ist und bleibt der Aufstieg.

