(Foto oben- Lions Präsident Elmar Schauß (Monzingen) dankte auch Gerhard Held (Bad Sobernheim) der bisher alle 3 Konzerte arrangierte. Kirn. Es war ein Konzertgenuss der Extraklasse, den das Publikum im Kirner Gesellschaftshaus erlebte. Klassikvirtuose Gerhard Wöllstein, seine renommierte Ehefrau Yuki Nagatsuka und die Töchter Maria und Clara bescherten einen umjubelten Klassikabend. >Das Klassik Konzert No.3 des Lions Club Kirn-Mittlere Nahe vor vollbesetzten Reihen im Gesellschaftshaus vermeldete Besucherrekord. Unter der Überschrift „Konzertvielfalt mit acht Händen“ bot die Merxheimer Familie Wöllstein zwei Stunden lang ein brillantes und hochkarätiges Konzert vom Allerfeinsten, das mit Beifallsstürmen als Hommage höchster Wertschätzung bejubelt wurde.

„Kirn ist meine Geburtsstadt, hier bin ich zur Schule gegangen – Kirn ist für mich wie nach Hause kommen“, begrüßte Gerhard Wöllstein bei einem gefeierten „Heimspiel“. Der Familienvater war humoriger Konzertführer, der sich prägnant und kompakt auf die wesentlichen Highlights und Marotten der Komponisten und die unterschiedlichsten Werke beschränkte. Wöllstein ist extrovertierter Pianist und Dirigent zahlreicher Chöre, Jahrgang 1963. Seit 1988 ist er Dozent für Klavier am Peter-Cornelius-Konservatorium in Mainz, er erfreute schnörkellos-akzentuiert mit der Rhapsodie in g-moll von Johannes Brahms und spielte virtuos „Lieder ohne Worte“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Mit seiner international renommierten Frau Yuki Nagatsuka überraschte er mit Klavierstücken in Perfektion von Gioachino Rossini mit der Ouvertüre zur Oper „Die diebische Elster“ und Werken von Maurice Ravel zu vier Händen.
Die Töchter Maria (Violine) und Clara (Violoncello), die seit ihrem vierten Lebensjahr musizieren und beide in verschiedenen Wettbewerben mit der Höchstpunktzahl Preise gewannen, wurden auch in Kirn aufgrund einer engagierten und leidenschaftlich-grandiosen Leistung mit viel Applaus und Bravorufen gefeiert. Ihre Mutter Yuki Nagatsuko begleitete am Flügel: „Wow, Wahnsinn, unfassbar, was die Mädels abliefern“, lobten Besucher in der Pause. Und in der Tat: Was die zwölfjährige Clara aus ihrem Musikinstrument mit Bogen und flinken Fingern samt Mimik und Gestik herausholte, war phänomenal und muss man gesehen haben. Die Besucher durften sich über Zugaben und einen „Rausschmeißer“ freuen.

